Forum: Politik
EU-Außenministertreffen in Brüssel: USA attackieren EU-Pläne für Verteidigungsfonds
Thomas Peter/ REUTERS

Zwischen der EU und den USA gärt neuer Zoff. Nach SPIEGEL-Informationen wollen die USA die Regeln für den EU-Verteidigungsfonds ändern. Washington droht mit Strafen, sollte dies nicht geschehen.

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From7000islands 14.05.2019, 11:58
170.

Zitat von p-touch
Die EU und ihre Mitglieder sind keine Kolonie der USA. Als nächste fordern die noch ein festes Truppen-Kontingent für ihren Iran-Krieg und wer nicht über´s Stöcken spring wird abgestraft. Man wirklich nur noch hoffen das dieser Spuk Ende 2020 ein Ende nimmt.
Ich wette, das sehen die USA anders. Ein Rätsel, warum Merkel mit Obama keinen Friedensvertrag ausgehandelt hat, der ihr die Stationierung amerikanischer Truppen in D erspart hätte und auch noch Wohnungen für Flüchtlinge frei gemacht hätte. Mit mehreren grossen Stützpunkten in D, wofür die Amerikaner nichts zahlen müssen, ist de facto D ein besetzter Staat. Wenn Deutschland keine Stimme hat, wenn von deutschem Boden Krieg in Nahost geführt wird, dann ist Deutschland eben wie eine Kolonie der USA.

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duke_van_hudde 14.05.2019, 11:59
171. Ein wirklich schwierier Fall

Klar ist das die 13 MRD zum einen bei weiten nicht riechen werden und zum anderen in Waffensysteme gesteckt werden die es schon gibt in den USA. Ob die Europäischen technisch besser sein werden ist stark anzuzweifeln.
Das die USA bei solchen Ausschreibungen natürlich auch auf Firmen aus ihren Land setzen ist bekannt.
Von daher könnte man hier ntürlich sagen was die USA macht können wir auch.
Das Problem ist in dem Fall eher ein anderes. Es werden 13 MRD verbrannt für Technik die es shcon gibt und die man kaufen könnte und es entstehen in der Nato verschiedene Technische systeme. Das hat zwar Vorteile das man im möglichen Fall an verschiedenen Standorten produtziert und man vielleicht im Einsatz erst erkennt welches der beiden Projekte besser ist. Hat aber den Nachteil das die Systeme nicht mit so gut ineinander greifen.
Das Problem der EU ist halt wirklich groß den die EU vor allen ohne GB kann mit Sichehreit nicht wirklich aus der Nato austreten. Die USA kann natürlich das. Der Versuch mit 13 MRd das zu lösen ist natürlich lächerlich und das weis die EU. Nur die USA zu überzeugen das neue Waffensysteme am bestne wirklich gemeinsam in der EU entwickelt werden sollte ist kaum vorstellbar. Wobei das gerade eingroßer vorteil sein könnte, wenn mansieht wie z.b. China immer mehr ausrüstet.

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HeisseLuft 14.05.2019, 12:00
172. Von eingeschränkten Blickfeldern

Zitat von Emderfriese
Doch passt schon. Meine liebe Heiße Luft, es ging um die Unübersehbarkeit atlantischer Aggressionen... und eingeschränkte Blickfelder...
Oh, ich muss Emderfriese mal wieder an das erinnern, was tatsächlich gesagt wurde. Nun denn:

anja-boettcher1:
"Es gibt weder irgendjemanden, der die Kapazität noch entfernt ein Interesse daran hat, eine Invasion eines europäischen Landes vorzubereiten."

HeisseLuft:
"Richtig. Die Ukraine zählt nicht, die liegt bekanntlich auf der Mondrückseite, nicht wahr?
Die Besetzung von Teilen Moldawiens und Teilen Georgiens interessieren auch nicht, stimmts? Auch nicht von den Begleitumständen derselben, etwa dem Massaker in Suchumi mit rund 7.000 Toten."

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Beat Adler 14.05.2019, 12:01
173. nine eleven

Zitat von Sophiedo
Hab´ ich irgendwas nicht mitgekriegt? Wer hat die USA angegriffen? Dass die einen Verteidigungsetat brauchen. Und dann noch einen so grossen? Ihr Beitrag hat keine logische Grundlage. Der Etat des US-Kriegsministeriums ist für Kriege gedacht, für deren weltweite Kriege, die die offenbar brauchen, weil die meisten Amerikaner untenherum nur mässig bestückt sind und Kriege brauchen, um sich aufzugeilen. Weil sie zuhause eh nichts zu bestellen haben.
Nicht-Staatliche Terrororganisationen, darunter die Al Qaida, welche die USA angriff und dabei 3000 Zivilisten in den USA am 11.9.01 ermordete. Alle Anderen taeten es auch, wenn sie koennten.

Die Abschreckung haelt andere Staaten davon ab, es mit den USA aufzunehmen. Erst West-Deutschland, nun Gesamtdeutschland raekelte sich wohlig unter dem Schutzschirm der NATO, der US Atomwaffen. Was ist wenn die USA nicht mehr wollen? Was dann? Wenn der Sonnenschirm entfernt wird, verbennen die UV Strahlen die Haut der Deutschen, oder so. ;-)

"Ihr Beitrag hat keine logische Grundlage. Der Etat des US-Kriegsministeriums ist für Kriege gedacht, für deren weltweite Kriege, die die offenbar brauchen, weil die meisten Amerikaner untenherum nur mässig bestückt sind und Kriege brauchen, um sich aufzugeilen. Weil sie zuhause eh nichts zu bestellen haben."

Soll das Satire sein? Warum ist es dann nicht so gekennzeichnet? Z.B. mit ;-)

Was passiert, wenn die USA ihren Schutz von Suedkorea, Taiwan, den Philipinen und Japan entfernen? Seit 2011 hat Vietnam ein Abkommen mit den USA zum Schutz ihrer Kuesten. Warum sprintet Vietnam unter den Schutzschirm der ehemaligen Kriegsgegner?
mfG Beat

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schofseggel 14.05.2019, 12:03
174. schon sehr treist...

wie Trump der EU bzw. NATO seine Rüstungsindustrie aufs Auge drücken will.
Erst wird massiv gefordert und gedroht, wenn's nicht klappt wird er auf einmal scheiß freundlich. Siehe alle Großaktionen die er angeleiert hat. Das ist immer seine Strategie und die hatte er schon vor seinem Amt erklärt. Es liegt nun an Uns ihm darauf atequat zu antworten und ihn in seine Schranken weisen. Wir müssen uns langsam aber sicher von der jetzigen USA verabschieden und das sehr konsequent.

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auweia 14.05.2019, 12:03
175. Hmm, ja...

Zitat von isi-dor
Es steht Trump frei, aus der NATO auszutreten und seine Kriege dann ganz alleine zu führen. Europa braucht letztlich die USA nicht, denn Europa kann mit etwas mehr Zusammenhalt all seine Probleme ganz alleine lösen. Trump sollte seine Soldateska und die Spionagetrupps einfach aus Europa abziehen und nach Pearl Harbour bringen.
In der letzten Spiegel-Printausgabe bzw. im kostenpflichtigen SPON-bereich wurde genau diese Möglichkeit von Herrn von Hammerstein erörtert: die USA zieht sich aus der NATO zurück. Spezifisch wurde gesagt, was das die verbliebenen NATO-Mitglieder kosten würde.
Natürlich scheut man in Europa diese Ausgaben.
Wobei ich glaube, dass es noch noch nicht mal am Geld scheitern würde. Ich sehe aber wenig Willen, die Verteidigung auf eigene (europäische) Beine zu stellen. Statt dessen viel Genöle und Gemecker, dass Trump die gewohnte "Arbeits"-Teilung nicht mehr fortsetzen will.

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HeisseLuft 14.05.2019, 12:05
176. Merkwürdiger Post

Zitat von From7000islands
Es wäre sowieso ratsam, den Ukrainern die Politik zu überlassen. Die ständigen Besuche des Herrn Poroschenko in der EU zeigen die Träume, die der Mann sich von der EU macht. Aber die EU und Merkel sprechen nicht Tacheles, sie sind verantwortlich für die Illusionen in der Ukraine, und damit rechtfertigen sie noch die Aktivitäten der USA in der Ukraine. So eine schmierige EU wünscht sich keiner.
Hm? Und was soll uns das jetzt sagen? Die politischen Zielvorstellungen sollen einerseits in der Ukraine gesetzt werden, andererseits sollen wir aber unser Möglichstes tun, der Ukraine diese wieder auszureden?

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Ruhrsteiner 14.05.2019, 12:08
177. Mr. Trump´s gesamte Politik ....

scheint sich auf allen Ebenen nur noch auf ein knallhartes nationalökonomisches "America first" zu reduzieren, und dafür scheint ihm jedes Mittel Recht zu sein. Etwas einseitig und rechtstaatlich gewagt für einen US-Präsidenten Unter (national-)ökonomischen Gesichtspunkten stellt sich da eigentlich nur noch die Frage: Ist er pleite?… Man kann nur hoffen, dass in einiger Zeit die Demokraten in Washington D. C. wieder die politische Verantwortung übernehmen ("Don´t invest - in Trump´s US") ….

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misterknowitall2 14.05.2019, 12:08
178. Falsch.

Zitat von Beat Adler
Mehr Ruestung=Mehr Kriegsgefahr? Nein! Die letzten 74 Jahre zeigen es. Noch nie war in Europa so lange am Stueck Frieden zwischen den Staaten. OHNE Ruestung zur Abschreckung LEIDER (in Grossbuchsteben) etwas Unmoegliches! Die Gesamtstaatsausgaben der USA, Staaten plus Bund, aufgeteilt ca. 50:50, betragen ueber 8'000 Milliarden $ jaehrlich. Darunter alleine fuer die medizinische Versorgung der US Einwohner 3'500 $ (ueber 10'000 $ pro Person und Jahr!). Das 5-Fache im Vergleich der Ausgaben fuer Verteidigung damit fuer die aeussere Sicherheit. Wer die Ruestunngsausgaben der USA kritisieren will, darf das am Posten fuer Forschung und Entwicklung tun: 70 Milliarden $ pro Jahr. Das wurde notwendig, weil Obama oeffentlich erklaerte, dass die USA immer fuehrend auf allen Gefechtsfeldern, auf dem Boden, auf dem Wasser, im Wasser, in der Luft, im Weltraum und im Cyberspace, bleiben werden. Diese Obamadoktrin wird sogar von Trump weitergefuehrt. Wer haette dies gedacht, ;-) mfG Beat
es lag nicht an den vielen Waffen, dass es in Europa nicht mehr zum Krieg gekommen ist. Im Westen bildete sich mit der EU ein (relativ)festes Staatenbündnis (womit auch Kriege untereinander ausgeschlossen wurden), im Osten der Ostblock. Dass waren ziemlich ausgeglichene Machtverhältnisse. Es bestand nie die Notwendigkeit dieses Verhältnis eskalieren zu lassen. Beide waren mit Atomwaffen bestückt, und das hielt den jeweils Anderen davon ab loszuschlagen. Atomare Abschreckung eben. Konventionelle Waffen schrecken nicht ab, sondern verleiten dazu, diese auch einzusetzen, da Verschuss billiger ist als Verschrottung.

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cyberpommez 14.05.2019, 12:10
179. Eigene Waffensysteme

sind notwendig, da derzeit die größte Bedrohung für uns aus den USA kommt. Dieses extrem kriegerische Land mit seinen unzähligen Kriegen und Kriegsverbrechen war und ist die größte Bedrohung für diese Welt. Dort gekaufte Waffensysteme funktionieren nicht gegen USA Waffen und sind damit wirkungslos gegen die wahrscheinlich größte Bedrohung. Langsam machen mir die USA echt Angst, da sie keine Moral kennen.

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