Forum: Politik
EU-Austritt: Britische Regierung bereitet sich auf harten Brexit vor
Simon Dawson/ Bloomberg/ Getty Images

Großbritanniens neuer Premier Boris Johnson will den Brexit bis Ende Oktober vollziehen - auch ohne Abkommen mit der EU. Seine Regierung arbeitet jetzt "unter Hochdruck" Pläne für die Zeit nach dem No-Deal aus.

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WOLF in USA 28.07.2019, 18:20
220.

Zitat von Watschn
..macht alles noch viel schlimmer u. unerträglicher. Diese dumme EU-Brexit-Politik der ...Dogmatik, Unflexibilität, Unvernunft (insb. auch in Bezug auf ein folgendes Verhältnis mit einem EU-freien UK), aus infantilen Intentionen einer verlassenen, beleidigten EU-Leberwurst..., wird schlussendlich vor wichtigen Problemlagen nicht gerecht. Es verlangt niemand ein Rosinenpicken UK's, nicht mal UK selber. (Man hat sich ja mit May bereits geeinigt, von den sog. 4 EU-Freiheiten (Kapital, Güter, Menschen u. Dienstleistungen), UK nur an 2 (Kapital u. Güter) mit der EU teilhaben zu lassen. Was sich der EU verbietet sind undemokratische Festlegungen, welche UK in ihren zukünftigen Entwicklungen behindern (un-terminierte Übergangsregelungen), oder gar ihre nationale Integrität verletzen (Backstop). Man kann dies problemlos anders lösen. (Automatische Übergangsvereinbarungs-Deadlines mit gegenseitigen Verlängerungsmöglichkeiten, und problemlose techn. Lösungen an der zukünftig nordir.-ir. Warengrenze, die schon heute existieren (Tollcollect, LKW-Mauterfassung an den schweiz. Grenzübergängen mit Metallbalkensensorik u. Chiplösungen). So wäre problemlos eine elektron. Absender-Warenabfertigung (Einlesung) mit Chipettiketten, u. autom. Erfassung an den künftigen EU/IRL-UK Grenzübergängen (See-, Flughäfen, Landwege Nordirl.-Irl.) u. Auslesung beim Warenempfänger möglich. Vereinzelte Waren-Stichprobenkontrollen von den jeweiligen Zollbehörden beim Empfänger könnten dies abrunden. Es geht einfach nicht an, dass die EU dermassen ihren bornierten Brexit-Kopf in den Sand steckt. Sie muss sich bei offensichtlich klar zu lösenden Problemen welche die Existenz der EU ja nicht unterminiert, demokratischer bewegen. Das ist mehr als angebracht, sonst manöveriert sie sich immer mehr in eine Sackgasse, welche nur in eine Verhärtung u. zukünftig zu befremdlichem bis aversem polit. Verhältnis zwischen UK u. der EU führt. Anzeichen u. Folgen dieser dummen, sich verweigernden EU-Politik (Juncker, Bornier, Tusk, Timmermans) gegenüber einem Brexit-UK sind leider bereits da. (Grosszügiges Freihandelsangebot der USA an UK, Rückbehalt von UK-Zahlungen an die EU, evtl. harte Abwendung UK von der EU - durch Aufkündigungen von gem. Projekten wie Sicherheitsvereinbarungen, gemeinsame Militärstrukturen u. militärpolit. Allianzen wie Cybersicherheit, Terrorsicherheit, Sicherheitsüberwachung). Hoffentlich wird dies mit einer intelligenteren Politik durch Frau v.d. Leyen besser.
Wo waren Sie denn die letzten 3 Jahre. Ich kann nur sagen, ein Glück, dass wir Barnier haben! Sie haben überhaupt nicht verstanden, was es bedeuten würde den Briten hier wieder mal Sonderrechte einzuraeumen. Drittland ist Drittland, und es ist nicht die EU die das so will, sondern UK. Also sollen sie gefälligst auch mit dem Status leben. Richtig so! Und muessen wir wirklich den Briten erklären wie ein Club funktioniert. Wie eingebildet kann man sein, seine Mitgliedschaft zu kuendigen, aber erwarten auf dem Clubgelände zu spielen. Und Leuten wie Boris Johnston muss man Granit zum Beissen geben, und zwar jeden Tag!

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tulius-rex 28.07.2019, 18:21
221. Geht endlich

Reisende soll man nicht aufhalten. Geht mit Gott aber geht endlich ihr Briten damit dieses wichtigtuerische Thema endlich beendet werden kann. Über unsere Investitionen sind andere Länder froh.

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Proggy 28.07.2019, 18:22
222. Entweder einvernehmlich oder nicht

Zitat von wahrsager23
Ist eben die Frage, ob die Menschen in UK, die gegen den Brexit gestimmt haben, bei dem nach dem Brexit stattfindenden wirtschaftlichen Niedergang tatenlos zusehen werden oder ob es nicht zu einem massiven Druck auf Westminister aus NIR und Schottland kommt.
Massiven Druck? Lustig - Wie soll das gehen - Gewalt oder völkerrechtswidrig austreten?
Schottland hat im UK diverse Sonderrechte (NHS-Vollversorgung etc.) die die EU nie bieten könnte bzw. finanzieren würde. Sie wissen, wo der britische Nuklear-U-Boot Hafen liegt, wo die Alarmstaffeln der RAF stationiert sind u.s.w. - richtig in Schottland.
Austreten, um dann jahrelang auf den Euro warten zu müssen, aber sofort das Pfund verlieren?
All die weiteren Steine, die die EU Schottland vor einigen Jahren bei der Unabhängigkeitsdebatte in den Weg legte (keine Euro Währung, keine automatische EU-Mitgliedschaft, normaler Beitrittsprozess, zweifel an Beitrittsfähigkeit u.v.m.) und damit vor einer Spaltung vom UK gewarnt hat, da NUR das UK EU-Mitglied sei, usw.
Gilt das jetzt plötzlich nicht mehr oder hat die EU schon seinerzeit nur ein falsches Spiel gespielt?
Grüße aus Schottland

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architekt09 28.07.2019, 18:23
223. @watschn nichts verstanden

Es wäre gut, sich mal näher mit den EU Verträgen zu befassen, bevor man A4 lang dummes Zeug verbreitet. Als wenn Herr Trump tatsächlich ein großzügiges Abkommen plant. Das Angebot machen, damit man (GB) alternativlos ist und dann zuschlagen. Billigste Verhandlungstechnik.

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GoaSkin 28.07.2019, 18:24
224. England sollte Großbritannien verlassen - und damit ist allen geholfen

England sollte sich von Großbritannien unabhängig machen. Dann wäre das Land als neuer souveräner Staat kein EU-Mitglied mehr, aber Schottland und Nordirland würden weiterhin in der EU bleiben können - ohne Unabhängigkeitsreferendum und Beitrittsverfahren. Auf diesem Wege würden alle Beteiligten auf unbürokratischem Wege alles bekommen, was sie wollten. Keine harte Grenze zwischen Irland und Nordirland, Schottland weiterhin in der EU und England draussen.

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kurtbaer 28.07.2019, 18:25
225. Raus mit den Briten aus der EU!

Raus mit den Briten aus der EU! Sie hatten in der EU noch nie etwas verloren. Ich studierte vor 30 Jahren für 1 Jahr in Exeter, England. Ich kenne meine Pappenheimer.

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berlin333 28.07.2019, 18:27
226.

Zitat von ankaf
Politiker, die für die Interessen ihres Landes kämpfen, sehr ungewohnt. Deutschland will sich ja sukzessiv deindustrialisieren, alle Atom- und Kohlemeiler abschalten und die ganze Welt aufnehmen. Mal sehen, wer mittel- bis langfristig besser dasteht.
Höchstwahrscheinlich die Briten – während Macron schon mal vorsorglich Luise Neubauer getroffen hat, die mit den Grünen die Deindustrialisierung Deutschlands forcieren soll. Und dass F die Engländer (eigentlich wären es doch nur die Engländer, die die EU verlassen würden) auch gern ziehen lassen würde, ist auch bekannt. Dann noch v.d. Leyen als neue Führungskraft (ohne Berater und vor allem ohne Macron ist sie nur eine Aufziehpuppe) und wir sehen in Zukunft nicht so gut aus. Freut euch nicht zu früh über den harten Brexit.

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claus7447 28.07.2019, 18:33
227. Vergessen sie Watschen

Zitat von cobaea
Wenn man anderen Borniertheit vorwirft, sollte man es selbst nicht sein. Sie outen sich aber gerade als genau das. Der Backstop war keine Idee der EU -....
... Provokation ist seine Lieblingsbeschäftigung - entweder doof oder einfach nur Langeweile...

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Proggy 28.07.2019, 18:33
228.

Zitat von herbert.echzell
Zu Ihrer Information: In Bezug auf Schottland wurde bereits ein Referendum gestattet. Hinter diese Line kann man in London nun nicht mehr zurück. Zumal die Schotten zu Recht damit argumentieren können, dass sie ihre Entscheidung beim Referendum auch vor dem Hintergrund getätigt haben, ja gleichzeitig auch über ihre eigene EU-Mitgliedschaft getroffen haben. Die wäre nämlich damals passé gewesen. Und das war genau das Zünglein an der Waage, welches dann die Mehrheit für ein Remain gebracht hat. Auf der anderen Site wurde den Schotten seitens Brüssel ein beschleunigtes und vereinfachtes Beitrittsverfahren für den Fall ihrer Unabhängigkeit gemacht. Was blieb, war die Unsicherheit, ob denn GB dem Beitritt so einfach zustimmen würde. Diese Unsicherheit fällt nun weg. GB kann nach dem Brexit einen Beitritt Schottlands nicht mehr verhindern. Was Nordirland betrifft, so meine ich, irgendwo gelesen zu haben, dass eine Klausel des Karfreitagsabkommens von 1999 den Nordiren im Falle der Wiedererrichtung einer harten Grenze zwischen Nordirland und Irland automatisch das Recht auf ein Referendum bezüglich der Wiedervereinigung mit Irland zubilligt. Westminster ist also hier keineswegs in der Situation, etwas einfach nicht genehmigen zu können. Sondern Westminster würde damit vermutlich auch das Karfreitagsabkommen brechen. Wie das UK dann aber noch ein Freihandelsabkommen mit den USA erreichen will, wo der dortige Kongress größten Wert auf den Fortbestand des Karfreitagsabkommens legt, sollten Sie sich vielleicht selbst einmal fragen. Boris Johnson hat offensichtlich noch nicht realisiert, dass eine Vielzahl von Zwängen und Unwägbarkeiten seine Handlungsoptionen deutlich einschränken.
Bisher behüht sich die SNP hier darum....
Sie vergessen in jedem Fall eines:
Laut Common Law, gibt es im UK, bei Referenden KEINE Verpflichtung, das Ergebnis einer Volksbefragung vom Parlament auch umzusetzen.
Wenn Sie sich die Verteilung des Militärs (besonders die Nukelear-Waffen) und entsprechende Infrastrukturen anschauen, wird sich das UK eine Trennung von Schottland mittelfristig einfach nicht leisten zu können.
Ob das gut oder schlecht ist, ob jemand hier das will oder nicht, bleibt von diesen Fakten unberührt.

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Atheist_Crusader 28.07.2019, 18:35
229.

Zitat von susuki
In spätestens 10 Jahren ist ein umfassendes Freihandelsabkommen aufgegleist. In der Zwischenzeit entstehen gewisse Verluste und leider nicht realisierbare Gewinne. Dumm gelaufen. Aber nicht der grosse Untergang des Abendlandes. Lasst die Britten ziehen.
Niemand hält sie auf. Neiamnd will ihnen in irgender Weise den Austritt verbieten. Es sind die Briten die hier trödeln, sie hätten in der Sekunde gehen können in der sie Artikel 50 ausgelöst haben.

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