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EU-Austritt Großbritanniens: Juncker rechnet mit Brexit-Einigung in wenigen Wochen
DPA

EU-Chef Jean-Claude Juncker schlägt in Sachen Brexit überraschend optimistische Töne an - und solidarisiert sich demonstrativ mit österreichischen Medien, die ins Visier der rechtspopulistischen FPÖ geraten sind.

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simonweber1 07.10.2018, 17:15
40. Natürlich

Zitat von Artognou
...aber gespannt. Ich glaube an eine Einigung erst, wenn diese da ist und ohne weiter Informationen kann ich mir das auch nicht denken. Ich hoffe nur, dass die EU nicht doch noch entgegenkommt und "einknickt"! Bei all dem was sich die Briten in den letzten zwei Jahren in Sachen Brexit geleistet haben...
wird es eine Einigung geben. Das schreibe ich doch hier schon lange. Diese EU Fans die meinen, dass die EU hart gegen die Briten vorgehen müssen, vergessen immer eines: Geld regiert die Welt. Danach handelt auch die EU, die immer noch eine Wirtschaftsgemeinschaft und keine Wertegemeinschaft ist. Ein Brexit ohne Einigung ist nicht nur teuer für die Briten sondern mindestens auch genauso teuer für die EU. Allein Deutschland hat eine Handelsbilanz mit GB von rund 140 Milliarden jährlich. Das mag für einige Peanuts sein, aber die Nationen die durch einen ungeregelten Brexit betroffen sind, wie Deutschland ,Niederlande ,Frankreich z.B.werden dafür sorgen, dass die EU genügend Zugeständnisse an die Briten macht .

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simonweber1 07.10.2018, 17:23
41. Meinen

Zitat von DerBlicker
Kein Land wurde in die EU gezwungen, schon gar nicht Irland, Irland hat ein zweites Mal feiwillig abgestimmt und sich dafür entschieden. Niemand musste beim Euro oder Schengen mit machen, UK hat sich dagegen entschieden Ein europäisches Kaiserreich gibt es auch überhaupt nicht. Die EU ist sehr demokratisch, es gibt ein Parlament und es gibt die gewählten Regierungen im Rat, diese wiederum bestimmen zusammen die Kommission. Wenn das nicht demokratisch ist, dann ist es kein Land in Europa. Es wurden auch keine Beitrittsstaaten gekauft, diese wollten alle unbedingt in die EU und mussten sich natürlich an die Spielregeln halten. Nein, das Problem der EU sind unfähige Nationalregierungen wie in UK, Italien und Griechenland, die ihre Probleme nicht lösen konnten oder wollten und einen Sündenbock brauchten, man fand die EU.
Sie das tatsächlich im ernst, dass die EU "sehr demokratisch" sei? Natürlich wurden Beitrittsstaaten nicht formal gekauft, aber die ehemaligen Ostblockstaaten wurden mit riesigen Geldsummen geködert. Schauen Sie sich die Transferleistungen der EU an die einzelnen Länder einmal genauer an.Die EU ist das geblieben was sie ursprünglich einmal war, eine Wirtschaftsgemeinschaft aber keine Wertegemeinschaft. Der Austritt GB ist erst der Anfang und der Sündenbock ist natürlich die EU mit ihrer unsäglichen Politik

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lanzelot72 07.10.2018, 18:50
42. @simonweber1 (41)e

Genau DAS möchte ich Ihnen auch empfehlen! Schauen Sie sich mal die Transfer-Leistungen über die Jahre an! Sie sind konstant rückläufig! Gefällt Ihnen das etwa nicht? Warum? Weil es Ihr Weltbild in Frage stellen würde und Sie zugeben müssten, daß das "System EU' ja doch funktioniert?

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123rumpel123 08.10.2018, 09:10
43. Milchmädchenrechnung

Zitat von lanzelot72
Genau DAS möchte ich Ihnen auch empfehlen! Schauen Sie sich mal die Transfer-Leistungen über die Jahre an! Sie sind konstant rückläufig! Gefällt Ihnen das etwa nicht? Warum? Weil es Ihr Weltbild in Frage stellen würde und Sie zugeben müssten, daß das "System EU' ja doch funktioniert?
Sollte Ihre Behauptung auf diesen Zahlen (Nettozahlung : BIP) beruhen, so ist Ihre Behauptung eine Milchmädchenrechnung.

http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/europa/70580/nettozahler-und-nettoempfaenger

Denn die Entwicklung des BIP beruht nicht nur auf dem Leistungsaustausch mit den EU-Partnern.

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jotha58 13.10.2018, 11:18
44. okay

Selbstverständlich könnte man jeden Tag einen Volksentscheid laufen lassen, kostet ja nur ein paar Millionen Euro. Wir können aber auch an dem jetzigen System teilhaben und gehen alle 4 Jahre wählen und der von uns gewählte Volksvertreter, deshalb heißt der auch so, gibt im Bundestag seine Stimme ab. Zu dem Artikel, selbstverständlich erwarte ich, das die EU vertreten durch Herrn Barnier hart verhandelt, aber eben nicht unbeweglich auf einer Position verharrt. Doch mit dem Ende der Verhandlungen ist es nicht getan, dann wird noch in den einzelnen Gremien und Länderparlamenten abgestimmt und es muss jedesmal zugestimmt werden. Nur eine einzige Nein Stimme und der ausgehandelte Vertrag ist Geschichte. Da rächt es sich, dass man bis zum letzten Moment gewartet hat. Jetzt sind nur noch ca. 2 Wochen Zeit, dann muss das Abstimmverfahren eingeleitet werden. Was nach meinem dafürhalten nicht funktionieren wird, das man den brexit immer wieder um Jahre aufschiebt und hofft, das er irgendwann vergessen wurde.

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