Forum: Politik
EU-Austritt: Tusk wirbt für lange Brexit-Verschiebung
AP

EU-Ratschef Tusk hat sich erneut für einen längerfristigen Brexit-Aufschub ausgesprochen - maximal aber für ein Jahr.

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heissSPOrN 10.04.2019, 01:29
30.

Die EU stellt bedingungen, die nicht erfüllt werden. Dann knickt sie ein. Was für eine Einladung, Brüssel am Nasenring durch die Manege zu führen - nicht nur an die Briten, an alle anderen, die ein Problem mit den Brüsseler Regeln haben: Ungarn, Polen und Italien zB werden sich schon überlegen, wie sie das ausnutzen können. Da wähl ich doch gleich eine Satire-Partei, denn was anderes als Satire ist das alles doch nicht mehr, was da aus Brüssel kommt... dann wenigstens Leute ins EU-Parlament wählen, die sich damit auskennen!

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Leser1000 10.04.2019, 05:16
31. Nachhaltige Lösung

Diese ist gaaanz einfach. Der Brexit wird letztmalig aber definitiv abschließend auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Bis dahin haben die Briten konstruktiv wie bisher (lol) mitzuarbeiten. Sie haben alle Rechte und Pflichten und müssen natürlich immer mitwählen- aber am besagten Tag sind sie draussen endgültig und definitiv. Leute bei allem Respekt für Realpolitik. Tatsächlich fasst man sich langsam an den Kopf. Liebe Britten: Rein oder raus. Beschäftigt nicht die halbe Welt mit Eurem Brexit. Umd bitte: Kommt im Austritsfall nicht auf die Idee trotzdem immer mitreden zu wollen. Genau das befürchte ich. Never Ending Story.

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Grummelchen321 10.04.2019, 06:08
32. Falsches Signal

Die Briten hatten schon genug Zeit eine Lösung zu finden.Sie habe in einer Volksabstimmung entschieden aus der Eu Auszutreten.Also bitte dann geht endlich.Schluss mit dem Rosinenpicken.Warum sollte die EU noch irgendwelche Zuegständnisse und Verschiebungen zulassen.Vielleicht sollte man eine EU weite Petition starten um das Volk zu befragen ob den Briten die ihrem Empire nachtrauen und ein New empire aufbauen wollen noch weiteren Aufschub gewähren sollte.

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ayee 10.04.2019, 07:15
33. EU genauso unfähig wie die Briten

Die EU spielt offenbar das Spiel der Briten mit. Sie wissen also genauso wenig, was sie wollen. Ich frage mich, wozu man überhaupt noch Fristen macht, wenn keine eingehalten wird. Dann sollen sie einfach sagen, dass die Briten halt irgendwann austreten. Was für ein Tollhaus, das britische Parlament und auch das europäische.

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tucson58 10.04.2019, 07:34
34.

Zitat von Sportzigarette
Na klar, Ausstieg ohne Deal ist nur Quatsch. Genau darum versuchen beide Seiten ALLES um das zu verhindern. Schade, dass so intelligente und allwissende Menschen wie SIE nicht Politiker geworden sind, stattdessen werden wir regiert von dummen, faulen, korrupten und verlogenen Damen und Herren in diesen vrfilzten undemokratischen Regierungen, die die dummen Wähler auch noch immer wählen. Sie an die Macht bitte und dann wird durchregiert!
Die Frage ist doch wie lange wollen sie das denn treiben ?

Es gibt noch wesentlich andere Probleme zu lösen als sich nur im Kern um diesen Brexit, den die Briten wollen, zu kümmern . Es dauert jetzt schon 3 Jahre und dann soll noch ein Jahr dazukommen und wenn es dann immer noch nicht passt ?

Für mich wäre nur eines vernünftig , wenn die EU nun klar machen würde , entweder wird das Abkommen angenommen und der Ausritt erfolgt planmäßig oder die Briten ziehen den Artikel 50 und verbleiben in der EU und nehmen als Mitglied an der EU Wahl teil . Dann sollen sie im 2020 nochmals eine Volksabstimmung durchführen ! Wollen sie das nicht = harter Brexit am 22. Mai

Aber diese ewigen Terminverschiebereien unter immer neuen Bedingungen ist doch peinlich und unglaubwürdig .. und jetzt soll es sogar bis 2020 verlängert werden ??????

Im übrigen wurden doch schon seitens der EU groß getönt man sei auf einen harten Brexit vorbereitet , wieso bereitet man sich denn auf ein solches Szenario vor wenn man es gar nicht will und dafür eine unendlich Fortsetzung dieses Dramas mitmacht ?

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lathea 10.04.2019, 08:24
35. Die Rufe nach "konsequente Handeln....

.....der EU" übersehen einen wichtigen Punkt: konsequentes Handeln spielt in der (Kinder-)Erziehung eine wichtige Rolle. Doch in der Politik ist Diplomatie, Pragmatismus und das Wohl aller Bürger gefragt. Dazu muss man sich immer wieder an die nächsten Schritte eines Gegenüber anpassen, das Beste rausholen und dabei optimalerweise zuschauen, wie auch der Verlierer immer das Gesicht wahren muss und im Zweifel auch noch einen Verlust zum Sieg deklariert. Die Beziehungen in der Politik sind nicht wie die zwischen Eltern und einem Kind, sondern eher die Ergebnisse von Macht und Machtproben. May und GB sind mittlerweile politisch und in ihren Verhandlungspositionen sehr geschwächt. May ist zwischenzeitlich in einer Bittstellerrolle. Es kann bezweifelt werden, dass Leute wie Farage wieder in großer Zahl ins EU-Parlament einziehen und falls doch, dann hat es die EU in der Hand, ihre Macht auszuspielen und weitere Fristen für eine Brexit-Verlängerung nach dem 1.6.2019 entsprechend kurz oder lang anzusetzen. Wenn bei der EU-Wahl die Brexiteers mit einer Mehrheit ins EU-Parlament ziehen sollten, wird May das Zepter werfen und freiwillig gehen oder einen harten Brexit kurz nach der EU-Wahl durchziehen. Dann wird es nur noch organisatorische und kurze Frist-Verlängerungen geben. Siegen jedoch die pro-europäischen Kräfte, dann können May und Corbin mit einem gestärkten Rücken einen neuen Kurs fahren und die Brexiteers im Unterhaus in neue Schranken verweisen. Dann kann die Brexit-Frist auch noch bis zu den nächsten GB-Wahlen verlängert werden, ohne dass sich jemand ernsthaft daran stören dürfte. Es wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht. Also erstmal in Ruhe Tee trinken, zu den EU-Wahlen gehen und den Parteien seine Stimme geben, die unseren Wohlstand und unsere Sicherheit am besten sichern können und die die EU vernünftig so reformieren wollen, dass alle Bürger in der EU etwas davon haben. Denn jede Stimme zählt und jede Stimme sollte verantwortungsvoll und zu unser aller Wohl eingesetzt werden. In der EU muss man sich einfach wieder neu zusammenraufen und auch etwas zusammenreissen. Nur mit einer starken EU und einer gemeinsamen starken Wirtschaft und EU-Politik können wir in der Welt neben Trump, China und Putin & Co erfolgreich bestehen. Nach den Wahlen kommt der Sommer. Wenn die pro-europäischen Kräfte in GB bei der EU-Wahl siegen, können wir uns über einen kleinen Trip nach England informieren, der sich wegen des Pfundverfalls kurzfristig lohnen könnte. Und wenn wir uns nach den EU-Wahlen nur wieder mit Farage & Co herumärgern müssen, dann ist die EU gross genug, um mit dem Euro, der Fahrt und dem Flug bei offenen Grenzen sowie einer Handyflat, die in in der gesamten EU dank unseres EU-Parlaments gilt, schön mehrmals im Jahr unkompliziert zu verreisen - um sich vom Brexit-Theater zu erholen. :-)

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tucson58 10.04.2019, 08:29
36. Es ist schon zum lachen

Da wird 2 Jahre verhandelt un d dann kommt der Stillstand und keiner weiß merh was er will

Die Briten sind mit Nein sagen beschäftigt und stellen zur Fristverlängerung einen Antrag nach dem anderen .

Die EU markiert den harten und Konsequenzen und berät recht schwierig über eine Terminverschiebung des Austrittsdatum .... dann endlich der Durchbruch und man findet einen Termin ... den 22.Mai aber natürlich nur unter Bedingungen entweder das Abkommen bis zum 12 April zu ratifizieren oder eine andere akzeptable Lösung zu präsentieren

Um dieser Terminverschiebung den nötigen Druck und Ernsthaftigkeit zu verleihen, äussern EU Politiker , das man besser auf einen harten Brexit vorbereitet sie als die Briten und schon längts sich auf dieses Szenario eingestellt habe

Dann zeigen sich die Briten wie gewohnt immer noch als völlig unentschlossen was sie denn nun wollen

Um dann nochmals die Dramatik zu steigern kommen aus der EU wieder Äußerungen , man halte am 12 April fest den alles was danach käme würde mit der EU Wahl kollidieren und die Briten müssten an der EU Wahl teilnehmen, was ja nicht zu vermitteln wäre ...
Der 12 April steht vor der Türe:

Die Briten präsentieren ihre Lösung ,nämlich keine und stellen erneut einen Antrag auf die Verlängerung des Austrittsdatums.

Die EU wiederum schafft den Durchbruch und verhindert einen harten Brexit in dem man das nicht vermittelbare anbietet :

Termin Verschiebung bis 2020 und eine Teilnahme an der EU Wahl

Mal ehrlich, wer kann denn noch diesen Zirkus für voll nehmen, denn eines haben beide nun gezeigt , das alles was heute gesagt wird morgen schon wieder keine Wert hat, wobei sich in meinen Augen die EU lächerlicher macht wie die Briten,

Die Briten bleiben wenigstens bei dem was sie schon seit 2 Jahren vertreten .. Wir wissen nicht was wir wollen ...... und die EU ihrerseits ändert immer die Austrittstermine auf Wunsch der Briten mit immer anderen Bedingungen ............... The never ending Story !

Wer wundert sich da denn noch an der Politik Verdrossenheit der Bürger ?

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ichliebeeuchdochalle 10.04.2019, 09:22
37.

Zitat von heissSPOrN
Die EU stellt bedingungen, die nicht erfüllt werden. Dann knickt sie ein. Was für eine Einladung, Brüssel am Nasenring durch die Manege zu führen - nicht nur an die Briten, an alle anderen, die ein Problem mit den Brüsseler Regeln haben: Ungarn, Polen und Italien zB werden sich schon überlegen, wie sie das ausnutzen können. Da wähl ich doch gleich eine Satire-Partei, denn was anderes als Satire ist das alles doch nicht mehr, was da aus Brüssel kommt... dann wenigstens Leute ins EU-Parlament wählen, die sich damit auskennen!
Hilfe beim Verstehen: Da irren Sie mal wieder wie fast immer zum Brexit. Da die EU-27-Staaten von einer Verlängerung ebenfalls Vorteile haben, findet ein "am Nasenring führen" nicht statt.

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ichliebeeuchdochalle 10.04.2019, 09:24
38.

Zitat von Leser1000
Diese ist gaaanz einfach. Der Brexit wird letztmalig aber definitiv abschließend auf den St. Nimmerleinstag verschoben.
Ist nicht "Eröffnungstag des Berliner Flughafens" dazu der Fachbegriff? Wäre auch ein schönes Wettangebot.

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ichliebeeuchdochalle 10.04.2019, 09:26
39.

Zitat von Grummelchen321
Warum sollte die EU noch irgendwelche Zuegständnisse und Verschiebungen zulassen.
Ich helfe da mal aus: Um den Schaden, hier den materiellen, für die EU-27-Staaten so gering wie möglich zu halten.

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