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EU-Austritt zum 31. Oktober: Johnson will Brexit durchprügeln - wie der unglaubliche
Christopher Furlong/DPA

Er werde einen Weg finden, das Gesetz gegen einen harten Brexit zu umgehen, sagt der britische Premier Johnson in einem Interview - und verglich Großbritannien mit einer rasend wütenden Comicfigur.

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Quarz 15.09.2019, 08:11
1. Ich hoffe...

...er schafft es tatsächlich - damit dieses unsägliche Geplänkel endlich ein Ende hat.

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KR-Spiegel 15.09.2019, 08:12
2. Boris knallhart gegen das katholische Irland

Der Brexit ist in Nordirland hauptsächlich ein Religionskrieg gegen die verhassten Katholiken auf dem Rest der irischen Insel. Ansonsten wäre der Brexit ja schon vor Jahren ruhig eingetütet worden.
GB hat zudem nahezu kein neues Handelsabkommen mit EU, USA, Asien oder Kanada verfügbar. Gleichzeitig importiert GB weitgehend alle Hardware, da kaum noch verarbeitendes Gewerbe besteht.
Wahrscheinlich will Boris ab 1.11. im Hauptzweck die Katholiken schädigen, obwohl natürlich GB selbst am härtesten von Massenarbeitslosigkeit per Firmenzusammenbrüchen leiden wird.

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lucky.sailor 15.09.2019, 08:13
3. Regierungssabotage!

Das hat jetzt nichts mehr mit dem BREXIT zu tun, wenn ein Regierungschef offen ankündigt, ein vom Parlament (dem SOUVERÄN!) beschlossenes Gesetz ignorieren zu wollen. Aber dieses innerbritische Problem müssen die Briten ganz alleine lösen. Wird aber höchste Zeit, dass das Staatsoberhaupt, also die Queen, die das Gesetz mit ihrer Unterschrift in Kraft gesetzt hat, nun IHRE Regierung anweist, sich daran zu halten! Wenn sie noch länger schweigt und untätig zuschaut, macht sie sich mitschuldig, dass ihr Kingdom auseinanderbricht, und das vmtl. nicht unblutig!

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burlei 15.09.2019, 08:14
4. Man sollte ihm die Daumen drücken ...

... und hoffen, dass er den No-Deal-Brexit durch bekommt. Darauf arbeitet er hin, den will er, den wollen seine Anhänger, warum sollen sie ihn dann nicht bekommen? Allen Berechnungen zufolge, sogar aus der eigenen Regierung heraus bricht die Versorgung in GB ein. Nicht nur für ein paar Tage, nein, für Monate. Davon betroffen sein werden in erster Linie die Kleinen, die Anhänger von BoJo und seinen Versprechungen. Sich da raus zu winden, irgendjemandem die Schuld an der Misere zuzuschieben wird schwierig sein. Sicher, nicht für BoJo und seinen Fanatikern. Bestimmt wird die EU die Hauptschuld tragen, danach die Parlamentarier, die den No-Deal-Brexit nicht wollten. Es wäre keine Verdrehung der Wahrheit, es wäre schon eher eine "Verbrezelung", aber Wahrheiten werden heute sowieso völlig überbewertet.

Für den Rest der Welt ist dieses Drama allerdings eine Lehrstunde. Heute kann man live und in Farbe erleben, wie Populisten etwas zerstören können, aber unfähig sind, etwas Neues auszubauen. Genießen wir es.

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kurzanbinden 15.09.2019, 08:15
5. Appeliert ans Kindergemüt

Aber dabei (wie immer) hat er sich lächerlich gemacht. Nachdem Hulk seine Hulk Phase beendet bereut er immer seine Taten. Der Witz ist ja gerade das Irrationale Gewalt dem Hulk in Wahrheit zutiefst zuwieder ist! Johnson ist und bleibt eine Geissel der Menschheit.

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uh2012 15.09.2019, 08:19
6. Man muss

Cameron nicht mögen. Aber der letzte Satz seiner Bewertung trifft es

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korrrektor 15.09.2019, 08:23
7. Korrekturen

„je - desto“ oder „je - umso“; „umso - desto“ gibt es nicht; „das Gleiche“

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Leonia Bavariensis 15.09.2019, 08:26
8. Zum eigenen Benefit

stürzt Johnson ein ganzes Land in eine Verfassungskrise.

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gruebi01 15.09.2019, 08:27
9. Stimmt, Johnson ist kein Brexiteer...

...dazu ist er dann doch zu klug. Er ist eher so etwas wie Grisu, der kleine Drache: Jemand, der - warum auch immer - nur ein Ziel hat, nämlich Feuerwehrm... äh Prime Minister zu werden und zu bleiben. Dem ordnete er alle seinen Überzeugungen unter und pokerte hoch, als er seinem damals erfolgreicheren Kumpel Regierungschef Cameron plötzlich als Führer der Brexit Kampagne gegenübertrat. Der Brexit ist für Johnson nichts anderes als Mittel zum Zweck. Wahnsinn ist, dass er sein ersts Ziel mit dieser Strategie tatsächlich erreicht hat.

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