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EU-Beitritt: Europas Sozialdemokraten steuern auf Bruch mit der Türkei zu
REUTERS

Kommende Woche soll das EU-Parlament beschließen, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auszusetzen. Treibende Kraft hinter dem Vorstoß sind Europas Sozialdemokraten.

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michael.koss 18.11.2016, 09:40
80. Zuspaet

Das war doch schon lange klar,oder?
Es ist nicht,weil man es nicht sehen will,dass es nicht passiert.
Wiedermal mit falscher political Correctnis,haben wir einen Diktator in die Steigbuegel geholfen.
Oder war es so geplant?

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bristolbay 18.11.2016, 09:44
81. Kam doch ein klares Statement

Zitat von Premiumbernd
......... Leider steht Geld gerade in Deutschland weit über Moral, Ehre, Stolz, Standfestigkeit. Weil wir das alles sowieso nicht haben. Also, so what, last uns Geschäfte machen.
Es sind gerade die Freuidschen Versprecher, die unsere Politiker entlarven, so Frau Merkel bei ihrem Statement zur Nominierung von Steinmeier, sinngemäß, er hat so viel Zustimmung aus Wirtschaft und Gesellschaft !!!!!
Wirtschaft first

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Malshandir 18.11.2016, 09:45
82. zurückschlagen

Man kann es sich nicht mehr von erdogan gefallen lassen, dass dieser uns an der Nase herumführt.
Er verklagt deutsche Jpurnalisten.
Gut klagen wir ihn wegen Volksverhetzung an, als er seine Reden in Deutschland als Wahlwerbung hielt.
Lasst uns Reisewarnungen ausgebeben.
Lasst uns anfangen die Urlaubsziele in der Türkei zu streichen.
Einführung von strengen Visazwang und hohe Visakosten.

Dann bricht Erdogans Wirtschaftswunder schnell zusammen und dann war es das für ihn.

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Pless1 18.11.2016, 09:45
83. Im Gespräch bleiben; ja! Beitrittsverhandlungen: nein!

Natürlich muss man mit der Türkei im Dialog bleiben. Ich kenne niemanden, der das ernsthaft bezweifelt. Trotzdem machen formale Beitrittsgespräche zwischen einem Staatenbund, der eine Türkei, wie sie sich gegenwärtig darstellt nicht aufnehmen kann und will und einer Türkei, die sich mit großen Schritten von den gemeinsamen Grundlagen weg bewegt absolut keinen Sinn. Das ist ebenfalls jedem klar. Aktuell verhalten sich alle Beteiligten wie beim Mikado. Dabei nehmen letztlich beide Seiten eine Position der Schwäche ein. Insbesondere Europa hat das nicht nötig, denn man hat der Türkei sehr lange sehr viele Türen geöffnet und Brücken gebaut. Rübergehen müssen die Türken schon selbst. So ehrbar es ist, den Türken diese Türen lange offen zu halten: das wird von der EU bereits überdehnt, was zu einem massiven Glaubwürdigkeitsproblem führt, vor allem nach innen. Während Brüssel gegenüber den eigenen Mitgliedern oft genug geradezu pedantische Regelungswut zeigt kennt der Langmut mit Erdogan scheinbar keine Grenzen. Das passt nicht. Die EU muss hier das Heft des Handelns wieder in die eigene Hand nehmen, vom Getriebenen zum Antreiber werden.

Um im Dialog zu bleiben kann und sollte man gern eine andere, neue Plattform schaffen. Beitrittsverhandlungen eignen sich dazu nicht und sie gehören beendet, denn sie entbehren mittlerweile jedweder Grundlage.

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maw36 18.11.2016, 09:45
84.

Bravo, das macht die SPD dann doch wieder wählbarer.

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furorteutonikus 18.11.2016, 09:45
85. Nein, beenden!

Zitat von Pfaffenwinkel
wäre richtig und konsequent. Sollte Erdogan mal weg sein, kann man ja wieder von Neuem verhandeln.
Auch wenn Erdogan "weg" sein sollte, will ich die Türkei nicht in der EU haben (sofern sie dann noch existiert). Solange der Islam in der Türkei als quasi Staatsreligion vorherrscht, ist das Land auch weiterhin anfällig für neue Despoten. Lasst die Türken sich erst einmal 250 Jahre weiter entwickeln; dann kann man über solche Themen nachdenken.

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Sommersprosse 18.11.2016, 09:46
86. Einen großen Schritt nach Europa??

Zitat von egoneiermann
Mal wieder 7 Seiten voll mit Hass auf Türken von rechten Leuten die nicht verstehen können, dass man einen Unterschied machen muss zwischen der türkischen Regierung, die zur Zeit alles unternimmt nicht nach Europa zu passen, und der türkischen Gesellschaft, die in den letzten 20 Jahren einen so großen Schritt nach Europa gemacht hat. Aber das Differnzieren war noch nie die Stärker von Populisten, da regiert das Grobe.
In dem die türkische Bevölkerung Erdogan wählt, der eine Diktatur errichtet? Das soll der große Schritt sein? Ich bitte Sie! Meiner Meinung nach haben sich Erdogan und sein Volk verdient, denn nichts Anderes wird hier gezeigt!

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Wulff Isebrand 18.11.2016, 09:46
87. Türkei wird überschätzt

Weder die Türkei noch die Türken sind reif für einen Beitritt. Das waren die auch vor Erdogan nicht. Ein islamischer Staat paßt sowieso nicht in die EU und die Türken passen nicht nach Deutschland. Wer was anderes behauptet verschließt die Augen vor der Wirklichkeit

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hermannbote 18.11.2016, 09:51
88. Aber da gibt's noch mehr

Zitat von localpatriot
Man soll nicht zusammenzwingen was nicht passt.
Ohne Frage gehört die Türkei nicht in die EU! Ein islamisches Land passt nicht zur EU-Wertegemeinschaft. Bereits mit einigen vorigen "Neuzugängen" gibt es aber tiefgründige kulturelle Probleme:
Die Griechen nennen Sie selbst - orthodox. Das gleiche gilt für Bulgarien, ohne die wirtschaftliche Problematik überhaupt nur anzudenken. Sehr ähnlich ist die Situation mit Rumänien - ebenfalls ein anderer Kulturkreis. Und ganz sicher gehören auch mehrere Balkanstaaten definitiv nicht hinein.
Ich erinnere nur an Huntington! Es gibt übrigens kein einziges bedeutendes Bündnis auf der Welt, das lange funktioniert hat, wenn versucht wurde, unterschiedliche Kulturkreise zu integrieren.

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rolf.scheid.bonn 18.11.2016, 09:53
89. Höchste Zeit, dass...

... die EU Erdogan die rote Karte zeigt. Alles andere ist nur noch peinlich. Traurig für die einstmals große SPD, dass es so lange gedauert hat, dass sich die Erkenntnis durchsetzt. Erdogans Türkei ist nicht EU-tauglich. Und die Bevölkerung, die diesem Despoten zur Macht verhilft, in der Mehrheit leider auch nicht.

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