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EU-Debatte im Unterhaus: Hundert Partei-Rebellen stimmen gegen Cameron
DPA

Neue Schlappe für David Cameron: Über 100 euroskeptische Tories stimmten im Unterhaus gegen die Regierungserklärung der eigenen Koalition. Der britische Premierminister lässt sich von den EU-Gegnern in seiner Partei die Agenda diktieren.

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W. Robert 15.05.2013, 21:14
1. Bye Bye

Nach der deutschen BTW seilt sich GB aus der EU ab, und Merkel darf den Schlamassel allein aussitzen. Mission accomplished, Kontinent mal wieder im Eimer. Ganz großes Kino. Der Kontinent lernt es nie.

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singpat 15.05.2013, 21:18
2. Der macht es nicht mehr lange

Ein EU Austritt waere das Duemmste, was GB machen koennte. Zum Glueck werden sich die EU Gegner bei den Tories durchsetzen und dieser schwache PM wird Geschichte sein.
Aus der EU austreten werden die Briten dennoch nicht. Glaubt denn irgendjemand, dass die Reste der britischen Industrie, die im wesentlichen in auslaendischem Besitz ist, auf der Insel verbleiben wird, wenn der Hauptabsatzmarkt in der EU liegt? Da die Briten aber im Gegensatz zu Deutschen weniger Prinzipienreiter als Pragmatiker sind, werden sie letzten Endes auch keine EU feindliche Regierung waehlen.

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roastbeef 15.05.2013, 21:25
3. optional

Um Gottes Willen, was wollen die noch diese "Rebellen"?

Ich freu mich auf den Tagm, ein paar Jahre nach dem EU-Austritt GBs, wo sie merken werden, welche Vorteile die EU für sie hatte.

Und dann kommen sie vielleicht wieder rein, aber ohne Briten-Rabatt!

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RalfWagner 15.05.2013, 21:31
4. Demokratisches Birtannien!

Auf der Insel bekommt ein Abgeordneter nur ein Mandat, wenn er einen Wahlkreis gewonnen hat und nie über eine Parteienliste wie gut die Hälfte der Bundestagsabgeordneten.
Das Ergebnis spricht für GB. Während gut achtzig Prozent der Deutschen gegen den ESM sind, stimmten fast alle Abgeordneten dafür. Das würde kein britischer Parlamentarier überstehen. Und das hat das Vereinigte Königreich wirkungsvoll vor einer Diktatur geschützt - und tut es immer noch.

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pflegeroboter 15.05.2013, 21:31
5. Zerschlagt die EU!!

Zerschlagt die EU!!! Auf nach Brüssel, holt sie aus ihren Löchern dort!

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ludna 15.05.2013, 21:35
6. Parlamentarismus

Ein schönes Beispiel, wie Parlamentarismus sein sollte. Nicht der Regierungschef gibt das Abstimmungsverhalten für seine Partei/Fraktion vor, wie im Bundestag, sondern jeder einzelne Abgeordnete trifft seine individuelle Entscheidung.
Durch das Mehrheitswahlrecht sind die Abgeordenten viel stärker vom Wähler in ihren Wahlkreisen abhängig.

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derweise 15.05.2013, 21:35
7. England, Du hast es besser!

Zitat von sysop
Neue Schlappe für David Cameron: Über 100 euroskeptische Tories stimmten im Unterhaus gegen die Regierungserklärung der eigenen Koalition. Der britische Premierminister lässt sich von den EU-Gegnern in seiner Partei die Agenda diktieren.
England, Du hast es besser! 10 Milliarden DM Überschüsse brachte uns die Bundesbank pro Jahr! Und was bringt uns die EZB? - Billionen Euro Schulden! Danke, ihr Helmuts!

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Nekromant 15.05.2013, 21:35
8. ....

Zitat von roastbeef
Um Gottes Willen, was wollen die noch diese "Rebellen"? Ich freu mich auf den Tagm, ein paar Jahre nach dem EU-Austritt GBs, wo sie merken werden, welche Vorteile die EU für sie hatte. Und dann kommen sie vielleicht wieder rein, aber ohne Briten-Rabatt!
Nö, wozu? Vielen Ländern geht es gut die gar nicht in der EU sind.
Wieso sollten die dahin zurück wollen? Das macht keinen Sinn.

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Nekromant 15.05.2013, 21:36
9. ...

Zitat von W. Robert
Nach der deutschen BTW seilt sich GB aus der EU ab, und Merkel darf den Schlamassel allein aussitzen. Mission accomplished, Kontinent mal wieder im Eimer. Ganz großes Kino. Der Kontinent lernt es nie.
Für duetsche Politiker der blanke Horror, könnten hier die
Bürger auch darüber abstimmen.

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