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EU-Flüchtlingspolitik: Das kalte Herz der Union
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Die neuen EU-Pläne zur Flüchtlingspolitik sind die Erfüllung rechtspopulistischer Träume. Aber lieber macht Angela Merkel Europa dicht als ihre eigene Regierung.

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Thorsten Mann 29.06.2018, 17:01
60. Naja...

Was in dieser Kolumne geschieht, zeigt erneut, wie katastrophal sich der politische Diskurs entwickelt hat.
Auf der einen Seite sehen wir die bösen, bösen Populisten, welche gerne mal auch vom Spiegel ohne hieb- und stichfeste Beweise zu Nazis erklärt und denen sowieso aufgrund ihrer politischen Ideen schon per schäbigem Argumentum ad hominem (Die Populisten finden es gut, also muss es falsch sein) jegliche Teilhaberechte an der Diskussion abgesprochen werden.
Auf der anderen Seite finden wir die ach so heroische Linke, die wirklich allen Menschen helfen will, dabei jedoch völlig aus den Augen verloren hat, dass eine heimische Bevölkerung am besten mithilft und -zieht, wenn man sie nicht belügt und verteufelt, sondern wenn man ihr die Wahrheit sagt und sie aufklärt. Das allein macht doch den Aufschwung der rechteren Kräfte erst möglich, diese Unwissenheit der Bevölkerung.
Und daher sage ich Bravo Linke, Bravo und Danke für eine Fraktionierung der Bevölkerung, eingeschränkte Meinungsfreiheit und die AfD im deutschen Bundestag. Das ist nicht das Werk der anderen. Es ist euer.

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Ezechiel 29.06.2018, 17:01
61.

Zitat von kopernikus13
Mal wieder so ein weinerlicher, moralinsaurer Kuzmany-Kommentar. Die böse Welt besteht nur aus dreiviertel-Nazis und Soziopathen? Wie simpel, Herr Kuzmany. Sie sind nur am meckern, bieten aber nicht mal ansatzweise eine sinnvolle Lösung an. Ich betreue humanitäre Projekte in Afrika und kenne die Sachlage vor Ort. Etwa 500 Millionen Menschen in Afrika denken daran, nach Europa auszuwandern. Daran hat die von Frau Merkel ausgelöste Sogwirkung entscheidenden Anteil. Es ist höchste Zeit, klar zu machen was geht und was nicht geht. Sie glauben, Herr Kuzmany, dass Sie mit Ihren Kommentaren etwas zur Lösung beitragen? Nein, Herr Kuzmany, Sie und Ihre moral-fundamentalistischen Freunde im Geiste sind ein wichtiger Bestandteil des Problems!
Der Herr Kuzmany meint das nicht so. Der Artikel wurde nur geschrieben, um wieder mal ein lebhaftes Forum zu haben. Wenn das Flüchtlingsproblem gemäß der christlichen Lehre angegangen würde, müssen wir so viele aufnehmen, bis wir selbst nur noch eine Garnitur Kleidung und eine Isomatte besitzen, und noch 4 qm Wohnraum für uns selbst beanspruchen. Ich denke auch bei Herrn Kuzmany gibt es Grenzen bezüglich der Hilfsbereitschaft. Die darf es nach der christlichen Lehre aber nicht geben. Ich denke, dass Herrn Ks. Gesinnung diesbezüglich, den Ansprüchen seines Artikels nicht genügt.

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mps58 29.06.2018, 17:02
62. Besser kaltes Herz als dysfunktionales Hirn

Die Bevölkerung Afrikas wird sich auch dank des christlichen Gedankens in den nächsten dreissig Jahren noch einmal verdoppeln. Es besteht keinerlei Notwendigkeit, dass Europa sich in dieses Untergangsszenario mit hineinziehen lässt. Die Probleme müssen von den Afrikanern vor Ort gelöst werden. Siebzig Jahre Mildtätigkeit und großes Herz der Europäer waren erkennbar der falsche Weg. China macht es besser.

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michel.weiss 29.06.2018, 17:05
63. Gut so

Es geht doch nicht darum Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Aber schauen wir mal nach Lybien: dort reisen Menschen aus verschiedenen Zentralafrikanischen Länder ein - in ein Kriegsland - vernichten ihre Dokumente und wollen nach Europa! Aus unserer Sicht dann kommen sie aus einem Kriegsland und wir nehmen sie auf - obwohl es nur WIrtschaftsflüchtlinge sind. Sicherlich, zunemnde Verödung der landschaften, Wasserknappheit und Hungsrsnöte werden die Menschen mehr denn je in die Flucht treiben.Da helfen dann nur meterhohe Zäune rund um Europa oder ebend Hilfe vor Ort und in den Herkunftsländern ein vernünftiges Leben führen zu können. Das wird Kosten, aber wir lebten ja Jahrzehnte auf die Kosen der Dritten Welt.

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RainerSchneider 29.06.2018, 17:06
64. Das geht nicht gut

Diese Heuchelei ist unerträglich. Man schimpft sich christlich und weist den Ärmsten die Tür. Man nennt sich kosmopolitisch, will in der Feriendestination mit Fremden aber nicht in Berührung kommen. Man produziert Waffen und gigantische Umweltverschmutzung, will sich die Leidtragenden aber vom Hals halten. Die Ursachen für Not und Vertreibung liegen auch bei uns.

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lhyxlynx 29.06.2018, 17:07
65. Westliche Vorzeige-Welt erster Klasse

Für jemanden in Kriegsgebieten der Gegenwart und Zukunft ist es ein klares Zeichen: Europa möchte gern an Kriegen mitverdienen, aber nicht die Verantwortung tragen und geflohene Menschen nicht haben. Sie sollen "unten" bleiben, irgendwo in Afrika, nicht in das heilige Europa kommen. Es wird ein noch größerer Motivationsfaktor für den Terrorismus werden, als je zuvor. Isolationismus, dadurch Kriegsgefahr und Terrorismus ist die Ernte, wenn man braunes Saatgut sät. Willkommen in der westlichen Vorzeige-Welt erster Klasse, in der westliche Werte das wichtigste sind. Allen voran die Dummheit.

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udo88 29.06.2018, 17:09
66. Wahrscheinlich noch viel früher.

Zitat von karlsiegfried
Ein 'warmes Herz' würde bedeuten, Europa nimmt für die nächsten 100 Jahre und länger jeden Flüchtling, gleich aus welchem Land dieser Welt, mit offenen Armen auf. Bereits im Jahr 2030 und früher wäre Europa in einem Zustand, welcher dem katastrophalen Zustand gleicht, aus dem die Flüchtlinge gekommen sind. Und das soll erstrebenswert sein?
Der total böse Nazi Orban wurde zuerst seiner Mauer und Zäune wegen verteufelt und später wurde ihm aufrichtig gedankt für seine etwas robustere aber in der aktuellen Situation genau richtige Art die Grenzen zu schützen. Er sagte wortwörtlich dass diese Massnahmen Deutschland und Österreich 12000 Migranten pro Tag ersparen. Das macht dann pro Jahr über 4 Millionen Menschen. Ginge es nach dem Verfasser des Artikels müsste man alles und jeden im Umkreis von 10000 km aufnehmen der aus irgend welchen Gründen mit seiner aktuellen Erwerbs und Lebenssituation nicht zufrieden ist. Die Gretchenfrage wäre dann wie viele Wochen dauert es bis die öffentliche Ordnung hier zusammenbricht?

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heinzgünther 29.06.2018, 17:13
67.

Zitat von thoms1957
[...] Und welche Sau werden die Populisten von CSU und AfD als nächste durchs Dorf treiben. Ein Scheinproblem scheint gelöst - super, es kommt keiner mehr! Wer ist das nächste Scheinproblem? Vermutlich werden es die sein, die schon hier sind, die anders als germanisch (was immer das ist) aussehen - also anders als Höcke , Gauland Weidel, Söder (obwohl : das sind ja zum Glück die meisten). Oder diejenigen, die nicht arbeiten - aus welchen Gründen auch immer - also die Maschmeyers und Klattens und Albrechts? Oder doch lieber die sog. Sozialschmarozer resp. Hartz IV Bezieher? Es wird dringen Zeit, dass sich unsere Gesellschaft und damit jeder einzelne auf das wirklich Wichtige besinnt: Wie bleiben wir menschlich in einer zunehmend unmenschlichen Welt?
Das nächste Thema sind Muslime. Jedes Jahr zu Weihnachten kommen wieder die Geschichten des "Lichter-" oder "Wintermarktes".
Heißen zwar meist schon seit buffzig jahren so, aber dem gemeinen Rechten sind Fakten doch egal! Ist nur noch ein halbes Jahr hin, das hält man locker noch durch mit irgendwas mit Gender oder Homophobie, die Themen gehen quasi immer.

Die Weihnachtszeit ist dann der perfekte Moment für die Islamisierung! Oh Schreck! Und die Verteidigung der christlich-jüdischen Tradition. Wo auch immer die jetzt Geschichtlich liegen soll, obwohl, bei genauer Betrachtung passt das bilden von Lagern und abschotten eigentlich doch ganz gut in diese Tradition!

Und falls der CSU gar nichts mehr einfällt holt sie wieder die Ausländermaut aus der Mottenkiste, das ist schon seit 30 jahren deren Oldie but Goldie!

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Watschn 29.06.2018, 17:13
68. Asyl neu nur im nahen Umfeld auf dem eigenen Kontinent beschränken....

Das wäre mal ein völlig neu gedachter, interessanter Ansatz.
Man sollte folglich eher darauf hinzielen, die vermehrt stattfindenden Armuts- u. Migrationsvölkerwanderungen zu kanalisieren. Die Welt insbes. in Asien (China, Südkorea, Indien, südostasische Länder) Südamerika (Chile, Equador, Kolumbien, Brasilien, Paraguay, Uruguay) u. in Afrika (wie Südafrika, Angola, Nigeria, Marokko, Kenia, Kongo, Ruanda, Uganda, Tansania) usw. hat sich in den letzten 30-40 Jahren enorm entwickelt, so dass man Asylsuchende ortsnah auf dem eig. Kontinent tragfähig beschränken kann. Z.B. Asylsuchende aus Asien können nur Asyl in Asien aufsuchen, Europäer nur in Europa, Afrikaner nur auf afrik. Boden...usw.

So liessen sich nicht-konforme u. nicht kompatible kulturelle Gegebenheiten u. daraus die Konflikte (Islam, Sharia mit den zivilisierten offen-westl. Werten..usw.) vermeiden, Migrationsdruck sowie lange u. gefährliche Fluchtrouten würden wegfallen, u. die kulturelle Entwurzelung wäre nur gering (i.d.R Asyl in den Nachbarländern), nicht so riesig u. erdrückend, ...wie über verschiedene Kulturen u. Kontinente hinweg.

Die reichen Länder der 1. Welt (Nordamerika, Europa, Japan, Australien/NZ) könnten sich im Gegenzug neben der fundierten Entwicklungshilfe verpflichten, jährlich 0.5% bis 2% ihres BIP's der UN bzw./u. dem Internationalen Roten Kreuz zuzuleiten. Damit wäre die Finanzierung dieser wichtiger, weltweit anerkannter Organisationen für sich und für ihre weiteren wichtigen Aufgaben wie ortsnahe UN-Auffanglager, Asyleinreichungsstellen, UN-Auffanglager für/in sicheren Bürgerkriegszonen, Schulen, medizin. Versorgung, Ausbildungen, Rückkehrhilfen usw. gesichert...

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gantenbein3 29.06.2018, 17:13
69. Eine Alternative

Zitat von halverhahn
Alle Flüchtlinge erstmal nach Europa/nach Deutschland reinzulassen?
wäre gewesen, wirklich etwas für die Menschen in Afrika zu tun. Das hätte man übrigens schon seit Jahrzehnten tun können, zumal man seit Jahrzehnten ihre Märkte kaputtmacht und sie die Folgen des maßgeblich von den Industrieländern herbeigeführten Klimawandels grausam spüren lässt. Aber man hat es stets mit Almosen und der Beruhigung seines Gewissens bewenden lassen. So auch weiterhin. Danke, Frau Merkel, gut gemacht!

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