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EU-Flüchtlingspolitik : Unser Boot ist voller
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Die Europäische Union will Flüchtlinge nach einem Quotensystem verteilen. Künftig sollen wirtschaftsstarke Länder mehr Notleidende aufnehmen als schwache. Großbritannien und anderen passt das nicht. Gleichzeitig jedoch wird Gastfreundschaft geheuchelt.

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bruno bär 13.05.2015, 06:13
1.

Man fragt sich natürlich, wie die 250000 Menschen, die in Deutschland und Schweden Asylbeantragt haben, das jeweilige Land erreicht haben ohne vorher durch ein anderes EU gegommen zu sein. Die vielen Flüchlingsboote auf Nord- und Ostsee sind mir irgendwie entgangen.

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Miere 13.05.2015, 06:20
2. trotzdem ungerecht

Wenn die Ankommenden sinnvoll über die EU verteilt werden ist es gut. (Wobei auch innerhalb Deutschlands besser verteilt werden könnte, finde ich. ZB französischsprachige Westafrikaner eher an den Rhein, Kurden eher nach Niedersachsen wo man leichter einen Übersetzer findet. Das nur nebenbei.)

Aber das ganze System ist zutiefst ungerecht. Derzeit kann derjenige einen Asylantrag stellen, der Geld hat, um Schleuser zu bezahlen. Unabhängig davon, ob ein Asylgrund vorliegt. Wer verfolgt wird, aber arm ist, kann keinen stellen.

Es ist klar, dass wir nicht jeden aufnehmen können, der kommen will. Aber sollten wir wirklich denen Vorrang gewähren, die Geld für Schleuser haben? Ich meine, man müsste die Asylanträge komplett in die Botschaften in den Herkunftsländern verlagern, damit arme Verfolgte Zugang haben. Wer des Geldes wegen herkommen will, darf das dann aber nicht mehr können.

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anderermeinung 13.05.2015, 06:38
3. inkonsequent

Wenn die wirtschaftlich stärkeren Länder mehr Flüchtlinge aufnehmen, wird sich der Unterschied zu den schwächeren Ländern vergrößern anstatt verkleinern. Das kann doch nicht beabsichtigt sein.

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Lion 13.05.2015, 06:40
4. Das macht Sinnn

Es ist sinnvoll und vollkommen verständlich, die Flüchtlinge nach Quoten in Europa zu verteilen. Die wirtschaftlich starken Nationen können es sich leisten und benötigen Einwanderer, um ihre miesen Geburtenquoten auszugleichen. Großbritannien betrachtet sich nicht als Teil Europas und wird daher alles sabotieren, was vom Kontinent kommt - außer vielleicht Steuererleichterungen für Banken der City. Die sollen jetzt einfach mal ihr Referendum durchziehen. Es ist genau dieses unsolidarische Verhalten, das Europa nicht braucht und daher sollten wir ohne die Briten planen. Das bedeutet dann aber auch Einreisebeschränkungen für deren Bürger, die gerne ihr sozialkaltes Land verlassen und eine gescheite Integrationspolitik für die Flüchtlinge, die zu uns kommen.

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aschie 13.05.2015, 06:42
5. Europa

... mit seinen 500 Mio Einwohner kann 500000 Flüchtlinge locker verkraften.
Ich behaubte der grösste teil davon ist auch Gesetzestreu und eine Bereicherung für unseren Kontinent.
Trotzdem kann das kein Dauerzustand sein schon weil die Flucht an sich für die Menschen gefährlich bleibt .Vieleicht sollten wir mal die deutsche ;europäische;westliche Aussen und Wirtschaftspolitik überdenken.Ohne eine Perspektive und Stabile verhältnisse wird man niemand von seiner Flucht abhalten.Entwicklungshilfe ist ein Witz und dient nur deutsche oder Eu Interessen durchzusetzen und mit dem neuesten Trend zu Freihandelsabkommen gehts für die schwachen Länder noch schneller bergab.Wenn die Politik da nicht bald mal handelt kommen da noch gewaltige Probleme angerollt.
Alles können wir zwar nicht lösen aber Subventionen für Agraexporte abschaffen und Europäische Fischfangflotten vor der afrikanischen Küste verbieten wären ja mal ein Anfang und würde Europa sicherlich nicht ruinieren.

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inecht 13.05.2015, 06:50
6. Quotierung: Waffenexporte.

Es sollen die Staaten , die mit ihren Waffenexporten viel verdienen und das Elend der Flüchtlinge auslösen, entsprechend viele Opfer aufnehmen.
Wer den Krieg verursacht, muss auch weltweit humanitäre Verantwortung übernehmen.

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edgar4711 13.05.2015, 07:27
7.

Sehr gut dass dieses System eingeführt wird. Die Faktoren die in die Berechnung der Quote einfließen, sind in jedem Fall schlüssig und werden eine gerechte Verteilung gewährleisten. Jetzt muss nur noch dafür gesorgt werden, dass die arbeitsfähigen Neuankömmlinge auch eine Perspektive (einen Job) erhalten. Vielleicht kann DE dann bald mal wieder 2%+ Wirtschaftswachstum erreichen.

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edwardnewgate 13.05.2015, 07:32
8.

Richtig, Frau Reimann.
Flüchtlinge sind keine Menschen, sondern eine Belastung.
Der Friedensnobelpreis sollte der EU aberkannt werden!

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nic 13.05.2015, 07:54
9.

Wo ist die Schweiz?

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