Forum: Politik
EU-Forderung an Briten vor Brexit-Gipfel: Deal annehmen - oder austreten
DPA

Wenn die britische Regierung eine Brexit-Verschiebung will, bekommt sie eine - das galt bisher als sicher. Doch kurz vor dem entscheidenden Gipfel stellt die EU plötzlich knallharte Bedingungen.

Seite 1 von 8
mucschwabe 20.03.2019, 20:19
1.

Bitte zieht jetzt den harten Brexit durch! Die Briten hatte ihre Chance. Chaos wird nicht besser in dem man noch mehr Chaos anrichtet. Das Kind ist im Brunnen - jetzt isch over!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Duffy73 20.03.2019, 20:30
2. alles kalkül...

may steuert das unterhaus auf einen rückzug vom brexit hin. wer glaubt, sie wäre zu dumm, der täuscht sich gewaltig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
martin2011ac 20.03.2019, 20:33
3. Zu kompliziert?

Sind die Prozesse und Mechanismen die wir da geschaffen haben überhaupt noch kontrollierbar? Mann hätte ja entweder vor zwei Jahren wissen müssen, dass dann Wahlen sind, oder spätestens dann, wenn man den Termin erst die letzten 2 Jahre festgelegt hatte - eins von beiden, oder? EIn- oder Aufgefallen ist das aber bisher scheinbar niemanden ... was nicht gerade dafür spricht, das wir das, was wir hier machen wirklich unter Kontrolle haben...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schimi77 20.03.2019, 20:34
4. Alles nur Show

Im Endefekt bekommt sie Ihre Verlängerung. So wie immer...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zicke-zacke 20.03.2019, 20:37
5. Gäääähn!

Wie lange geht das noch so weiter? Bis die Briten sich einig sind, wie sie austreten wollen? Dass sie austreten wollen steht ja Gott sei Dank nicht in Zweifel. Raus mit denen nächste Woche Freitag! Keine Hilfestellungen mehr!Schluss!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ezechiel 20.03.2019, 20:40
6. Vollkommen richtig.

Wenn die Briten die Verschiebung nur wollen um ihre Brexit-Gesetze zu ändern, können sie vorher das Austrittsabkommen absegnen. Wenn sie dazu nicht bereit sind muss man unterstellen, dass sie weiter verhandeln wollen, was die EU aber ausschließt. Dann macht eine Terminverschiebung keinen sinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vielflieger_fred 20.03.2019, 20:42
7.

Es sollte mittlerweile auch jedem Briten-Politiker klar sein, dass ein 2. Referendum völlig unausweichlich ist. Mehr kann man dazu eigentlich gar nicht sagen. Das Geeiere macht doch kein Volk mehr lange mit. Auch wenn Ostern vor der Tür steht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haarer.15 20.03.2019, 20:47
8. Die Briten zu einem Beschluss zwingen

Zwingen - anders geht's nimmer. Wenn der Brexit schon verlängert wird, was ich für sinnlos halte, dann muss eben bis 23.5. definitiv ein Beschluss von den Briten vorliegen - Ende am Gelände. Macht endlich mal den Sack zu ! Es wäre aberwitzig und paradox, wenn die Insulaner bei der EU-Wahl noch dabei wären. Das genau wollen sie doch nicht mehr - es macht null Sinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DerDifferenzierteBlick 20.03.2019, 20:51
9. Die harte Haltung könnte Mays Plan aber auch schaden...

In der letzten Woche schienen zunehmend Brexit-Hardliner ihre Meinung zu ändern und doch noch Mays Deal zuzustimmen. Der Grund: Die Angst davor, dass es sonst zu einer Verschiebung oder schließlich sogar der Absage des Brexits kommen könnte. Da wäre den Brexit-Hardlinern dann doch der Deal von May lieber. Die harte Haltung der EU könnte die Meinung dieser Gruppe jetzt wieder ändern, denn schließlich würde durch eine Ablehnung von Mays Deal die Wahrscheinlichkeit für den (von dieser Gruppe) gewünschten No-Deal-Austritt wieder deutlich wahrscheinlicher. Die Frage wäre dann wie viele Abgeordnete der Opposition bzw. der EU-Freunde dann gegen ihre Überzeugung Mays Deal zustimmen würden. Schließlich haben diese ja noch die Hoffnung, dass entweder die EU einer Verlängerung zustimmt oder May den Austrittsantrag zurückzieht oder dass doch das Parlament die Kontrolle über den Prozess an sich zieht und sich so neue konstruktive Möglichkeiten ergeben.
+++
Weiterhin wäre die einzige demokratische Lösung ein zweites Referendum. Denn egal, mit welchem Szenario GB aus der EU austreten würde: Dafür hat die Bevölkerung nicht abgestimmt! Denn die Bedingungen waren ja noch gar nicht bekannt. Stattdessen hat sich jeder ein Wunschszenario eines Brexit vorgestellt, für das er gestimmt hat. Nur leider waren diese Szenarien nicht nur völlig unrealistisch, sondern haben sich auch alle gegenseitig widersprochen. Von den ganzen Lügen der Brexit-Kampagne mal ganz abgesehen. Demokratisch wäre einzig allein gewesen, die Bevölkerung über alle realistischen und ganz konkreten Optionen entscheiden zu lassen (mit Stichwahl). Das ist nicht geschehen und muss daher nun nachgeholt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8