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EU-Gipfel: Das Schachern um die Brexit-Beute
REUTERS

Kaum geht es ums Geld, bröckelt die geschlossene Front der Rest-EU. Zwei Agenturen müssen aus London abgezogen werden, Bewerberländer stehen Schlange. Und beim Gipfel in Brüssel beginnt das Gefeilsche.

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scratchpatch 22.06.2017, 14:23
40. Verpasste Gelegenheit

Da scheint es ja mit dem Reformeifer Macrons nicht weit her zu sein, wenn er noch nicht einmal für ein Gegenangebot den Parlamentssitz in Straßburg aufgeben will. Große Worte haben wir von ihm gehört: Allianz des Vertrauens, Geist der Kooperation, die EU als Schicksalsgemeinschaft, aber wenn es ums Geld geht, dann ist er wie alle anderen auch.

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tonkopf 22.06.2017, 14:24
41. Rest-EU???

Ein "Rest" bedeutet in meinem Sprachschatz, dass von etwas nur noch eine geringe Menge verfügbar ist. Beim Brexit handelt es sich ab nur den Austritt EINES Landes.

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imo27 22.06.2017, 14:25
42.

Zitat von Lobhudel
Warum sollte man für EU-Agenturen ausgerechnet OST-deutsche Städte ins Rennen schicken... wenn es um gutverdienende EU-Ausländer geht? Solange die geneigte Bevölkerung dort ihre Willkommenskultur gegenüber Ausländern jeglicher Herkunft nicht insgesamt in den Griff kriegt, sollte man mit solchen Standort-Geschenken vorsichtig sein.
Die EU könnte ja Polen und Ungarn die EU-Agenturen schenken, wenn sie zehntausende Flüchtlinge aufnehmen.
Ich denke, da würde die EU einen Korb bekommen. Die Ostdeutschen fragt keiner, die denken aber überwiegend wohl ähnlich.

Deswegen sollte die Pharma-Agentur nach Duisburg kommen. Infrastruktur ist vorhanden. Viele Schulklassen sind fast 100% international.

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ak. 22.06.2017, 14:37
43. warum...

...lässt man nicht einfach die Bediensteten der Behörden abstimmen?

Ich kann mir recht gut vorstellen, dass diese eine ziemlich gute Vorstellung ihres Arbeitsplatzes haben... und wäre nicht ein zufriedener Mitarbeiter ein Pluspunkt für gute Arbeit?

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olli08 22.06.2017, 14:38
44. Neues Kern-Europa?

Die EMA nach Paris,
die EBA nach Warschau.

Denkt mal drüber nach ...

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W/Mutbürger 22.06.2017, 14:44
45. Normal

Zitat von scratchpatch
Da scheint es ja mit dem Reformeifer Macrons nicht weit her zu sein, wenn er noch nicht einmal für ein Gegenangebot den Parlamentssitz in Straßburg aufgeben will. Große Worte haben wir von ihm gehört: Allianz des Vertrauens, Geist der Kooperation, die EU als Schicksalsgemeinschaft, aber wenn es ums Geld geht, dann ist er wie alle anderen auch.
für politische Schaumschläger. Dazu kommt, dass die Franzosen den Pathos mögen. Wie heisst es so schön: "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen"

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w.weiter 22.06.2017, 14:46
46. Ach nö,

Zitat -- "Vor allem die osteuropäischen Länder rechnen sich Chancen aus. Ihre Diplomaten verweisen auf EU-Beschlüsse, wonach neue Agenturen in den neuen Ländern angesiedelt werden sollen,...."-Ende-
Haben, immer nur haben wollen.
EU-Beschlüsse umsetzen, Flüchtlinge aufnehmen. Ach nö.
Universitäten schließen, wenn die nicht Präsidenten-konform sind.
Ja gerne.
Über die UK-ler wurde gesagt: "Aber nicht die Rosinen rauspicken!".
Nun denn, ich bin, noch, für unser erweitertes Europa.
Fange bisweilen aber an zu zweifeln.
Orban, Szydio, u.a.m. picken sich die Rosinen raus.
Sollte das sein? Darf das sein? Muß das sein? NÖ!
Demokratie sieht anders aus.
Man "zofft" sich, .......... und findet einen Kompromiß.
Mann, Mann, Mann.
Im Kindergarten wird geheult, aber man verträgt sich wieder.
Die Gören vertragen und vertrauen sich wieder, und machen weiter.
Gruhs, w.weiter

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W/Mutbürger 22.06.2017, 14:47
47. Gute Idee

Zitat von imo27
Die EU könnte ja Polen und Ungarn die EU-Agenturen schenken, wenn sie zehntausende Flüchtlinge aufnehmen. Ich denke, da würde die EU einen Korb bekommen.
dann haben Ungarn und Polen die Institutionen aber keine Flüchtlinge.
Warum? Die kommen dann nach Deutschland, weil hier die finanzielle Unterstützung grösser ist und schon arabische Communities bestehen.
Schon mal so weit gedacht?

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Hannes2 22.06.2017, 14:48
48. .

Warum sollte man für EU-Agenturen ausgerechnet WEST-deutsche Städte ins Rennen schicken... wenn es um gutverdienende EU-Ausländer geht? Solange die geneigte Bevölkerung dort ihre Willkommenskultur gegenüber Ausländern jeglicher Herkunft nicht insgesamt in den Griff kriegt, sollte man mit solchen Standort-Geschenken vorsichtig sein.

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mont_ventoux 22.06.2017, 14:51
49. Gürtel enger schnallen!

Zwei Anmerkungen zum Artikel: (1) Ich bin mal gespannt, ob die EU27 nach dem Austritt der Briten, die immerhin zu den ganz wenigen Nettobeitragszahlern gehört haben, bereit ist, den Gürtel enger zu schnallen. Brauchen wir in der dann kleineren EU weiterhin 40.000 höchst bezahlte und bestens (alters-)versorgte Beamte? Und falls ja, wer übernimmt den Britenbeitrag? Wenn ich mir unsere Kanzlerin und den Kanzlerkandidaten so anschaue, habe ich da schlimmste Befürchtungen.
(2) Zitat: „Frankfurt erfüllt diese Bedingungen spielend, hat allerdings andere Probleme: Für die Kinder der EBA-Mitarbeiter muss es genügend Platz an europäischen oder internationalen Schulen geben.“ Bestätigt meine Einschätzung, dass für EU-Beamte mal wieder Extrabrötchen gebacken werden müssen.

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