Forum: Politik
EU-Gipfel: Der Mann, der Nein zu Europa sagte

Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen.

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aufderuhr 10.12.2011, 00:57
100. Zurück zur "Splendid Isolation"

Zitat von sysop
Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen.
Ob es gut ist oder schlecht, kann keiner sagen, aber der besondere Status der Insel ist wieder sehr präsent!

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cherusciprinceps 10.12.2011, 01:39
101. Wir sind mal wieder so weit

Meanwhile, in the good ol' USA...

National Guard Ad for FEMA Prison Camp Positions - YouTube


Werbespot der National Guard für offene Positionen als "Internment Resettlement Specialist" in den FEMA Concentration Camps.

"To control and supervise detainees"
"To ensure their humane treatment"
"And to assist them in returning to a productive life"

Jetzt, nachdem diese Woche der Kongress den National Defense Authorization Act durchgewunken hat (der die Rechtssicherheit und die konstituellen Schutzrechte der Amerikaner aushebelt wie das Hitlersche Ermächtigungsgesetz für die Deutschen), werden händeringend KZ-Wärter gesucht.

Und in der deutschen Presselandschaft der professionell Betroffenen: Schweigen im Walde.

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hugahuga 10.12.2011, 01:53
102. Möglichkeit

Zitat von lakechamplainer
Vielleicht hat er nein zu Europa gesagt, weil die britischen Waehler diese Massnahme wollten . Dies koennen die Eliten nicht verstehen.


Vielleicht hat er ,nein' zu Europa gesagt, weil ihm die Bankster der ,City of London' im Nacken saßen.

Was jetzt allerdings die Bürger von Birmingham, Leeds und Manchester davon haben werden, darüber hat er sicher nicht nachgedacht.

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hugahuga 10.12.2011, 02:00
103. Einverstanden

[QUOTE=nouwo;9282249] Zitat von sysop
Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen. Cameron ist das böse Kind, das nicht das Spiel mitspielen möchte, das die Kindergärtnerin vorgibt. Vielleicht hat er keine Lust darauf oder möchte einfach nur etwas tun, was ihm besser erscheint. Die restlichen Kinder, da noch nicht so lange in diesem Kindergarten, würden evtl. auch gerne etwas anderes spielen, trauen sich aber noch nicht, da sie die Konsequenzen ihres Handelns nicht absehen können. Nennt sich Gruppenzwang, manche sagen auch Herdentrieb. Insofern, obwohl ich nicht unbedingt ein Freund der Engländer bin (aber auch nicht deren Feind - neutrale Haltung!), möchte ich mal kundtun, dass mich dieser Mr. Cameron ob seiner Stand- haftigkeit schon beeindruckt. Er schützt nationale Interessen, das ist seine Aufgabe. Haben die Engländer schon immer so getan. Liegt evtl. an deren geographischer Lage, die eine mehr oder weniger nationale Grund- haltung wohl befördert. Bei meinen Besuchen auf der Insel haben mir diese Leute immer gut gefallen, nett und freundlich. Kommt vielleicht auch daher, dass ich deren Sprache beherrsche. Selbst im Restausland waren mir Engländer lieber als z. B. andere osteuropäische (EU)-"Freunde", denen jegliche Kultur abhanden ist. Insofern ist dieses GB-Bashing hier nicht angebracht. Oder ist es der Deutsche gar nicht mehr gewohnt, Politiker zu erleben, die im Sinne ihrer eigenen Nation denken und handeln? So, Mr Cameron, keep on fighting!

bis auf den letzten Satz und der Feststellung, dass er ,nationale Interessen schützt'.
Ich bezweifle, dass der Alleingang wirklich Gutes für den Bürger mit sich bringt.
Auch bedaure ich diejenigen, die bisher mehr auf ein gemeinsames Europa gesetzt hatten, als auf die Allianz mit einer Kamikaze-USA.

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hugahuga 10.12.2011, 02:04
104. Ich füge hinzu,

Zitat von dreizack-benztown
Trotz generell kritischer Haltung ggü. der Bundesregierung muss ich Merkel diesmal Lob aussprechen. Cameron hat einmal mehr bewiesen, wie GB wirklich denkt: egoman und unsolidarisch. Nicht dass wir das schon nicht lange ahnten, aber hier wurde es mal wieder klar belegt. Vor allem den Torries ist eine weiterhin unregulierte Finanzindustrie wichtiger als der europäische Gedanke! GB sollte die volle Konsequenz ziehen und aus der EU gänzlich austreten. Die EU-Kernstaaten sollten nun schnell die überfälligen Finanzmarktreformen durchsetzen, mit dem Kernstück, der Finanzmarkttransaktionssteuer. Sollte London hier weiterhin blockieren und sich Kerneuropa weiter verweigern, muss die EU über Sanktionen härterer Art Gedanken machen ... zB die Streichung von Handelsprivilegien oder dem EU Ausschluss ... Mit seinem System des Turbo- und Bankenkapitalismus steht GB ohnehin eher in der Tradition mit den USA ... Schaut man sich das Land (außerhalb Londons) mal genauer an, so kann man sich die Folgen des ungezügelten Turbokapitalismus direkt vor Augen führen: totaler sozialer Verfall, keine Mittelschicht, verfallene Städte, hohe Kriminalität und Segregation ... ich frage mich, worauf GB seinen unheimlichen Stolz begründet? Das Land ist innerlich & sozial fertig ... und soll gerne ohne EU zusammenbrechen ... Dass GB unter Cameron aber zum Schutzbezirk einer völlig zügellosen und menschenverachtenden Finanzmafia degeneriert, kann uns nicht egal sein, da die negativen Folgen des Handelns dieser gierigen und masslosen Finanzindustrie die ganze Welt betrifft.


dass in der Konsequenz, der von Ihnen richtig beschriebenen Situation, auch schon mal gerne ein Krieg angezettelt und ausgeführt wird.
Könnnte doch irgendwie ganz gut zu der Vorbereitung eines Waffenganges mit dem Iran passen.

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Roger11 10.12.2011, 02:05
105. Schere im britischen Kopf

Es wäre nicht verkehrt, auch einmal durch die britische Brille zu schauen. Angelsachsen bleiben Angelsachsen, hier wie in Amiland. Die Engländer sitzen und saßen die ganze Zeit zwischen zwei Stühlen.
Das mal bitte zu Ende denken.

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kapito 10.12.2011, 02:15
106.

Zitat von Lichtgestalt1503
genau dass macht Mutti doch und ihre Standfestigkeit wird ihr doch überall als Starrsinn und Sturheit vorgeworfen? Ich kann nicht beurteilen, ob Sie das alles gut macht aber ich habe zumindest das Gefühl, dass sie das Land ernsthaft vertritt und durchaus auch hier-und-da mal mit der Faust auf den Tisch haut.
Nein, sie vertritt nicht die Interessen des deutschen Volkes, das Gefühl habe ich.
Warum treibt sie das Spiel weiter und schmiedet neue Rettungsschirme und weitere Integration obwohl sie in der Bevölkerung dafür keinen Rückhalt hat? Wessen Interessen vertritt sie in diesen Fällen?

Der "Elite"????

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hugahuga 10.12.2011, 02:15
107. Vorsprung

Zitat von Lichtgestalt1503
genau dass macht Mutti doch und ihre Standfestigkeit wird ihr doch überall als Starrsinn und Sturheit vorgeworfen? Ich kann nicht beurteilen, ob Sie das alles gut macht aber ich habe zumindest das Gefühl, dass sie das Land ernsthaft vertritt und durchaus auch hier-und-da mal mit der Faust auf den Tisch haut.


auch ich bin längst nicht mit allem, was Merkel tut, einverstanden. Dieses Mal muss ich allerdings zugeben, dass sie - so sieht es jedenfalls bisher aus - alles richtig gemacht hat.

Eigentlich sollten wir froh sein, dass wir in Merkel jemanden haben, der so manche gute Eigenschaft anderen Politikern voraus hat.

da fallen mir ein:
Sie ist enorm fleissig
nicht eitel, nicht selbstverliebt
sie reagiert nicht aufgeregt, sondern wohlüberlegt
sie handelt wie Schachspieler und ihr Intellekt gibt ihr meistens einen Vorsprung.
Wenn ich mich da so in der Welt umsehe... oder in der SPD... oder bei den Grünen

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systemfeind 10.12.2011, 02:16
108. silly walking

Zitat von sysop
Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen.
http://engineering.curiouscatblog.ne...illy-walks.jpg

David C . Herr über undichte + feuchte Häuser ; Dipl. Dorfdepp
Eton College

Schrumpfköpfe ....

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kapito 10.12.2011, 02:23
109. Freunde?

Zitat von rufus008
Ist das für Deutschland so anders? Ich persönlich würde kein einziges EU-Land als unseren "Freund" bezeichnen - eher als Handelspartner. Letzten Endes verfolgen wir doch alle nur unsere eigenen Interessen.
Nicht Mal das - der polnische Aussenminister hat in einem Zeitungsinterview (Gazeta.pl - Polska i) gesagt, dass sein Land dabei bleiben will, damit weiter Geld für verschiedene Projekte aus Eu nach Polen fliesst.

Ist das bei anderen "Partnern" anders? Warum wollen so viele Staaten dabei sein? Um den schwachen (zB. Greichenland) altruistisch zu helfen?

Alles grosse Lüge - freundschaftliche Beziehungen zwischen Staaten kenne ich aus dem Ostblock persönlich. Jetzt spiel hier in der EU die gleiche Musik.

Bedauerlich der Verein...

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