Forum: Politik
EU-Gipfel: Der Mann, der Nein zu Europa sagte

Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen.

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cesar_2 10.12.2011, 02:27
110. EU nur Absatzmarkt

Hebe ich mich da verhört, daß Cameron sargte, GB bräuche die EU nur als Absatzmarkt für britische Produkte ? Welche britische Produkte meinte er eigentlich?

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hugahuga 10.12.2011, 02:37
111. Hoffnung

Zitat von Ein_ganz_Übler
Was ist denn Europa mehr als ein Absatzmarkt deutscher Produkte für Deutschland... Seid doch mal weniger... british.


ich denke, dass sich gerade wegen de Globalisierung und auch gerade wegen der Verschiebung der Groß-Schaltstellen in den asiatischen Raum, in Europa so etwas wie eine europäische Identität bilden könnte/sollte/müsste.
Wenn es wirklich so wäre, dass das jeweilige europäische Partnerland, in erster Linie, als Absatzmarkt für eigene Produkte gesehen würde, wäre es um Europa nicht gut bestellt.

Das mag ja bei vielen (Realisten ? ) so zutreffen. Ich sehe das anders und ich denke nicht, dass isch alleine mit meiner Meinung bin.

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hugahuga 10.12.2011, 02:45
112. Na, na

Zitat von ad2000
Wer wäre es mit: Der Mann, der Ja zu seiner Nation sagte! Eine Attitüde, die unsere Volksvertreter seit Jahrzehnten nicht mehr beherrschen und stattdessen Vaterlandsverrat par excellence begehen!


wichtig ist nur ,was hinten rauskommt'.

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t-o-m-k-o 10.12.2011, 03:19
113. Sinn?

Ich frage mich, was die Engländer davon haben?
Eigentlich nichts.
Die Amerikaner, Chinesen und Araber werden sie auflaufen lassen.
Europa hat mehr Werte und Zusammenhalt.
Sie werden später wieder dazu stoßen, wenn sie ihre Lehren gezogen haben.

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andreasoberholz 10.12.2011, 05:10
114. Abwarten un Tee trinken.

Zitat von Andreas Rolfes
Beneidenswert die Briten. Wieso gibt es in Deutschland keine standhaften Politiker, die mal deutsche Interessen durchsetzen und NEIN sagen???
Da würde ich an ihrer Stelle nicht den Tag vor dem Abend übermässiges Lob erteilen.

1.
Es ist für mich ab nun nur noch schwer vorstellbar wie die Briten Europa noch mit gestallten wollen. Sie kündigen ja jetzt schon an das sie es eher verhindern wollen- Wir werden drauf achten das es mit den bisherigen EU Recht einher geht.

Wies scheint ist in GB der größte Wunsch vieler konservativer Politiker am besten aus der EU auszutreten. Da die Briten eh nur am nörgeln sind, und noch nicht einmal den Euro in der Hand halten; warum treten sie nicht einfach aus?

Die Antwort liegt auf der Hand!!
Die Eu bringt ihnen auch Vorteile die sie nutzen wollen.
Dazu beitragen wollen sie aber möglichst wenig, zumindest im Sinn von Gestaltungswille, sehe ich wenig von der Insel.

2.
Wenn Sie beobachtet hätten was Merkel und Sarkozy durchgeboxt haben hätten sie festgestellt das die Kanzlerin ein dickes NEIN in den Raum gestellt hat.

Die Briten wollten eine Sonderrecht für die Insel, wegen der kommenden Finazmarktregulierung, die die Kanzlerin immer noch im Hinterkopf hat.

Hier hat Merkel dann Cameron gezeigt wer die Hosen an hat.
Ja, dann machen wir es halt ohne Euch!!

Das die Engländer das Wort "Bulldogge", in Erinnerung an W.Churchill, noch verwenden zeigt auch in welchen Kategorien sie noch denken. Sie sehen Deutschland immer noch als das Land an was sie nach dem 2 WK besetzt haben. Sie sind die Gewinner, wir die Verlierer die sich dem British Empire zu beugen haben.

Cameroon hat wohl bei seiner Wortwahl der Bulldogge vollkommen vergessen das es mal 2+4 Verträge gab und DL als eigenständiges Land von den Besatzern akzeptiert wurde.

Das nun eine Selbstbewusste Kanzlerin auftaucht die klar macht, welche Rolle DL in der Eu spielt gefällt den Engländern gar nicht. Das DL eine solches Wirtschaftliches Bollwerk geworden ist, ist vielen Engländern ein Dorn im Auge. Ihre eigenen Heimat hat es nicht geschafft eine funktionierende Exportwirtschaft auf die Beine zu stellen.

Wenn dann Firmen wie VW auch noch Bently kaufen liegt bei vielen Briten der Nationalstolz quer im Magen, und der Haussegen hängt schief.
Die Entscheidung von Herrn Cameroon würde ich nicht all zu schnell bejubeln. Es könnte sich nämlich in einigen Jahren herausstellen das er sich damit auch wirtschaftlich in der Eu isoliert hat.

ERGO:
Bevor man ihm zujubelt.
Abwarten und Tee Trinken.

Denn noch ist die EU nicht am Ende ihrer Tage.
Es ist gut möglich das die EU durch die Krise erst so richtig in Form kommt, und in einer EU 2.0 zu großen Leistungen fähig ist.

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Coiote 10.12.2011, 05:28
115. Coiotes Kommentar:

Zitat von weltbetrachter
Die Briten fühlen sich als "mißbrauchte Ehefrau von Europa" ??? Wer hat denn hier wohl wen mißbraucht. [...].
So ist das nun auch wieder nicht. Sie zitieren hier lediglich aus der Yellow Press. Das sollte man in keinem Fall mit der Meinung der Briten gleichsetzen.

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chang55 10.12.2011, 05:41
116. Tolles..

..Foto im Titel. Da könnte man glatt denken, jemand ärgert sich..?
Nach Jahren Schauspielschule möchte das man ja auch erwarten, nicht wahr.
Nun mal ernsthaft: Was hat der Vertreter der 50er Jahre namens Cameron mit London City zu tun?
Antwort: Gar nichts.
Der Stadtstaat der Königin und ihrer Verbündeten bestimmt weiter.
Finanztransaktionssteuer? Für die "Finanzprodukte" (prust...)?

Glücklicherweise ist unser Bier besser.

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chang55 10.12.2011, 05:44
117. Isolation?

Zitat von antonwitt
Welcome back: pound, shilling, guinee, penny, sixpen. It´s not anylonger that the continent is cut off - now it´s the island is cut off. Welcome back to four to five coustom-lines: British, Commenwealth, EC, the Rest, € (?) Welcome back to the 19th century Welcome home in the past and in the isolation.
Talking about the Isolation ruling almost the whole Planet or wtf are you trying to say??

Ah, i see: "It`s so lonely at the top..."

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chang55 10.12.2011, 05:50
118. So..

[QUOTE=nouwo;9282249] Zitat von sysop
Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen. Cameron ist das böse Kind, das nicht das Spiel mitspielen möchte, das die Kindergärtnerin vorgibt. Vielleicht hat er keine Lust darauf oder möchte einfach nur etwas tun, was ihm besser erscheint. Die restlichen Kinder, da noch nicht so lange in diesem Kindergarten, würden evtl. auch gerne etwas anderes spielen, trauen sich aber noch nicht, da sie die Konsequenzen ihres Handelns nicht absehen können. Nennt sich Gruppenzwang, manche sagen auch Herdentrieb. Insofern, obwohl ich nicht unbedingt ein Freund der Engländer bin (aber auch nicht deren Feind - neutrale Haltung!), möchte ich mal kundtun, dass mich dieser Mr. Cameron ob seiner Stand- haftigkeit schon beeindruckt. Er schützt nationale Interessen, das ist seine Aufgabe. Haben die Engländer schon immer so getan. Liegt evtl. an deren geographischer Lage, die eine mehr oder weniger nationale Grund- haltung wohl befördert. Bei meinen Besuchen auf der Insel haben mir diese Leute immer gut gefallen, nett und freundlich. Kommt vielleicht auch daher, dass ich deren Sprache beherrsche. Selbst im Restausland waren mir Engländer lieber als z. B. andere osteuropäische (EU)-"Freunde", denen jegliche Kultur abhanden ist. Insofern ist dieses GB-Bashing hier nicht angebracht. Oder ist es der Deutsche gar nicht mehr gewohnt, Politiker zu erleben, die im Sinne ihrer eigenen Nation denken und handeln? So, Mr Cameron, keep on fighting!
...sweet. Schön das sie die englische Sprache beherrschen.
Als nächstes lernen wir unterscheiden zwischen den Menschen( die ich auch sehr mag)-und der fortwährenden Kolonialherrschaft der Königin in force London City, nicht wahr.

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chang55 10.12.2011, 05:55
119. Es ist..

..immer wieder erschütternd, wie die Schafe traben, wenn ein starkes Foto ruft. Cameron? Wer soll das sein? Cameron hat im Stadtstaat London City gar nichts zu sagen, ist das so schwer zu begreifen?
EXTERRITORIALES GEBIET, zum Henker.
London City gehört nicht zu Großbritannien; es ist das Zentrum des United Kingdom; was hier verhandelt wurde, ist ohne jedes Interresse.

Ja ne, is klar.

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