Forum: Politik
EU-Gipfel: Der Mann, der Nein zu Europa sagte

Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen.

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chang55 10.12.2011, 06:01
120. Ach..

Zitat von Lichtgestalt1503
genau dass macht Mutti doch und ihre Standfestigkeit wird ihr doch überall als Starrsinn und Sturheit vorgeworfen? Ich kann nicht beurteilen, ob Sie das alles gut macht aber ich habe zumindest das Gefühl, dass sie das Land ernsthaft vertritt und durchaus auch hier-und-da mal mit der Faust auf den Tisch haut.

..das Gefühl haben sie?
Persönliche Frage: Haben sie auch seit 20 Jahren Lohnverlust? Nur mal so nebenbei, von wegen deutsche Interressen.

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dummermensch 10.12.2011, 06:57
121. Geisterfahrer

Zitat von sysop
Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen.
Ist England nicht das Land der Geisterfahrer? Wenn die ganze Welt rechts fährt, dann fahren die halt links.

Und wenn die gesamte EU hot sagt, dann wäre es doch komisch, wenn die Briten nicht hü sagen würden

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neuesausderanstalt 10.12.2011, 07:00
122. Bravo Herr Cameron

Cameron hat das einzig Richtige getan. Er hat sich nicht von dem Geplänkel von Merkel und Sarkozy beeindrucken lassen - noch haben die
Briten sich kaufen lassen.

Wer ein kompetenter Politiker ist, wird noch die Zukunft weisen. Das machtgierige Gespann Merkel und Sarkozy werden es objektiv nicht sein - schauen wir mal.

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efa123 10.12.2011, 07:17
123. Klarer Fall

Ein britischer Freund sagt mir gestern :
" Eine große Mehrheit der Briten
mit Ausnahme einiger brit. EU-Abgeordneten und EU-Bürokraten
-sie sitzen ja an den Fleischtöpfen- lehnen nicht nur den Euro sondern
gleich die gesamte EU rundweg ab. Cameron folgt(e) also dem Wunschseiner Wähler".
Ich sage: So ein "Verhalten" (seinen Wählern zu folgen) ist für speziell
deutsche Politiker natürlich schwer zu begreifen.

Geradezu erheiternd ist auch dieser Umstand : Ende 2009 wurde
Baroness Catherine Ashton zur "EU-Aussenministerin" ernannt.
Eine Britin.

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alpha-beet 10.12.2011, 07:39
124. Warum bekomme ich so ein beklemmendes Gefühl?

Zitat von ad2000
Wer wäre es mit: Der Mann, der Ja zu seiner Nation sagte! Eine Attitüde, die unsere Volksvertreter seit Jahrzehnten nicht mehr beherrschen und stattdessen Vaterlandsverrat par excellence begehen!
Warum bekomme ich immer so ein beklemmendes Gefühl in der Magengegend, wenn ich das Wort „Vaterlandsverrat“ lese? Vielleicht, weil damit „DER DEUTSCHE“ (wahlweie „der Franzose“ – „der Engländer“ – „der Pole“….) gegen „DEN ENGLÄNDER“ (wahlweise „der Franzose“ – „der Grieche“ – „der Pole“ und ganz klassisch „der Iwan“….) in Stellung gebracht werden soll. Ein solcher Begriff vernebelt das Hirn ähnlich wie es sonst nur harte Drogen können. Ich verdiene meine Brötchen mit meiner Arbeit und daher sind mir diejenigen, die das auch in Frankreich, England, Portugal Griechenland oder sonst wo auf der Welt tun müssen, näher als solche in Deutschland, die – wie sagte das einer so schön? – „leistungslos und spätrömisch-dekadent“ nur ihr Kapital „arbeiten“ lassen. Ich lebe in einer Grenzregion und bin mir meiner Heimat wohl bewusst, kenne und schätze die deutsche Kultur gerade deswegen, weil ich auch den Wert der Kultur unserer europäischen Nachbarn anerkenne. Was hat das mit der gegenwärtigen Europa-Diskussion zu tun? Ich meine sehr viel: Europa befindet sich in einer Krise. Die gegenwärtigen gewaltigen Probleme dürfen aber nicht den Blick auf eine gemeinsame europäische Zukunft verstellen – die Alternative wäre ein zurück in die Zeit der Nationalstaaten mit all ihren höchst explosiven Risiken und nationalistischen Exzesse. Nicht zuletzt Wirtschaftsinteressen waren regelmäßig mit Ursache für Waffengänge, da sind mir die Nachtsitzungen auf EU-Ebene als Forum zum Austragen von Interessenunterschieden allemal lieber. Zugegeben: den Sitzungen fehlt es an dem nationalen Pathos, das dem Blutgemetzel früherer „Völkerschlachten“ häufig angedichtet wird. Darauf kann ich aber gut verzichten.

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OldmanRoo 10.12.2011, 07:41
125.

Zitat von sysop
Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen.
Wenn nur Deutschland eine Fuehrung haette die sich um die Deutsche Souveraenitaet kuemmern wie David Cameron fuer sein Land . Wenn der Euro vollkommen zusammen bricht dann wird David Cameron keiner mehr Vorwuerfe machen . Mein Geld werde ich schnellstens aus Deutschland heraus ziehen . Zu David moechte ich noch sagen " Mate you are not going to miss out on anything with this bunch of LOSERS .

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luri80 10.12.2011, 08:09
126.

Zitat von A&O
....und ich dachte, das mit nur die Vorteile rausziehen wären zuallererst einmal Griechenland, Italien, Portugal, Irland, Spanien, Frankreich...
Für Italien möchte ich anmerken, das es der drittgößte Nettozahler, fast gleichauf mit Frankreich ist. Helfen sie mir weiter: darf man sich auch Vorteile erwarten, wenn man jährlich 5 Milliarden mehr einzahlt als man raus bekommt?

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fördeanwohner 10.12.2011, 08:13
127. Au weia!

Zitat von ad2000
Wer wäre es mit: Der Mann, der Ja zu seiner Nation sagte! Eine Attitüde, die unsere Volksvertreter seit Jahrzehnten nicht mehr beherrschen und stattdessen Vaterlandsverrat par excellence begehen!
Sie fahren aber harte Geschütze auf.
Lustig an Ihrer Sichtweise ist allerdings, dass Cameron gar nichts anderes macht als das, was Sie unserern Volksvertretern vorwerfen. Denn sein Verhalten dient nur dem britischen Finanzsektor, dem Rest Grobritanniens hilft er damit nicht. GB besteht eben nicht nur aus der City of London.
Btw Cameron regiert in einer Koalition, was in den letzten Jahrzehnten, im Gegensatz zu unserem Land, dort nicht so häufig vorkam. Das ist für dortige Verhältnisse also schon ein schlechtes Zeichen. Die Mehrheit wollte Labour loshaben, aber dass sie sich die jetzige Regierung gewünscht hat, wage ich zu bezweifeln.
Und daher können Sie eben nicht von Verrat am Vaterland sprechen!

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marcaurel1957 10.12.2011, 08:44
128.

Zitat von shuggarcgn
Gibt es jemanden, der noch an den Fortbestand der EU glaubt? Dank den Briten dürfte der Weg zum sog. Kern-Europa endgültig besiegelt sein. Ich bin gespannt, wer von den heutigen Leitkühen Deutschland und Frankreich zum Schluss aussteigt und damit dem eisernen Einzelnen "Europa überlässt"... Warum kehrt man eigentlich nicht heute als morgen zum Nationalstaat zurück?
Ich bin durchaus davon überzeugt, daß sich Die EU weiterentwickelt!

Warum man nicht zum Nationalstaat zurückkehrt? Ganz einfach, weil der Nationalstaat, der für villeicht 300 Jahre sinnvoll war, keine Zukunft hat und nicht mehr den Interessen der Bürger entspricht!

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marcaurel1957 10.12.2011, 08:50
129. Große Komplexität

Zitat von Jom_2011
Täuschen Sie sich mal nicht. Em Ende zählt der Erfolg, der beim "blöden Deutschen" ankommt. Und da ist außer fehlender Grenzkontrolle und eingespartem Geldumtausch nichts, was sich lohnt zu erwähnen... (es sei denn Sie vermarkten die verordnete Gurkengeometrie als Erfolg) Alles andere ist das was es ist: Ver**schung der europäischen Völker zugunsten einer kleinen Erokratenelite. Und wenn der lokale Politiker Mist macht kann er schulterzuckend auf Euroland verweisen ... die sind Schuld.
Der Kommentator Heidehans hat völlig recht, wie man an ihrem Beitrag gut erkennen kann

Zu Ihrer Information, mit der Gurkengeometire hat die EU nicht zu tun, dies war ein deutsche/österreichische Erfindung

Tatsächliche ist die Materie für eine Großteil der Bürger viel zu komplex

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