Forum: Politik
EU-Gipfel: Der Mann, der Nein zu Europa sagte

Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen.

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Ein_ganz_Übler 09.12.2011, 20:57
30. Ouuuuhhh...

Zitat von schnitti23
Es wird nicht lange daueren, bis die Briten das selbstgemachte Desaster erkennen. Wer ständig im Abseits steht, den will man nicht in seiner Mannschaft. Oder man stuft ihn herunter in die 2. Liga. Wenn die Briten erst mal realisiert haben, daß sie nicht mehr am Top-Tisch sitzen, wird ganz schnell der Katzenjammer eintreten. Wahrlich erschreckend aber war ein Statement Camerons, in dem er unumwunden zugab, daß Europa für ihn nicht mehr ist als ein Absatzmarkt britischer Produkte. Solche Freunde brauchen wir nicht!
Was ist denn Europa mehr als ein Absatzmarkt deutscher Produkte für Deutschland...

Seid doch mal weniger... british.

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Louis_tick 09.12.2011, 20:59
31. naja

Zitat von schnitti23
Es wird nicht lange daueren, bis die Briten das selbstgemachte Desaster erkennen. Wer ständig im Abseits steht, den will man nicht in seiner Mannschaft. Oder man stuft ihn herunter in die 2. Liga.
naja, die Schweizer sind ja auch nicht schlecht dran, Wir sind halt zu dumm, um grosse Banken aufzubauen und denken wir muessen immer wie die Verrückten arbeiten das ganze Leben und was produzieren. Vielleicht schaffen es die Briten mit der City of London ja auch.

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veremont 09.12.2011, 21:01
32. Meinungen

Zitat von internetwitcher
Ich denke mal wenn man jetzt eine Volksbefragung zum Euro und zu Europa machen würde, gäbe es eine Mehrheit in der deutschen Bevölkerung, die für einen Ausstieg aus beiden wäre. Aber da ja die deutsche Bevölkerung bisher systematisch übergangen wurde, werden sich die deutschen Politiker hüten das Volk zu fragen.
Jajajajaja, das haben Sie bestimmt auch vor der Befragung zu Stuttgart21 gesagt, oder?
Es gibt eben doch verschiedene Meinungen. Soll es geben.

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2wwk 09.12.2011, 21:03
33. Was hat eigentlich die Finanztransaktionssteuer

Zitat von sysop
Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen.
fuer eine grosse Bedeutung, warum muss jeder diesen Unsinn mitmachen. Europa mit einer bestimmten Steuer zu verbinden ist Unsinn, da ist es eigentlich wichtiger die Sozialleistungen zu verringern als mehr Steuern zu erheben. Ich kann Merkel da nicht verstehen!

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tutmosis 09.12.2011, 21:04
34. Da ist was dran.

Zitat von reinhard_becker
Ich denke mal, wenn heute eine Volksbefragung in Britannien wäre, würde sich eine klare Mehrheit für den Verbleib in der EU ohne wenn und aber entscheiden. In Umfragen ablästern ist leicht und wird gerne gemacht. Die Entscheidungen fallen anders aus, wenn die Leute wissen, daß es um die Wurst geht, um es einmal so profan auszudrücken. Daß in Kontinental-Europa irgendwo eine Mehrheit für einen Austritt zu organisieren wäre, ist eine Legende, die von der kleinen aber lautstarken Minderheit immer gerne behauptet wird, die sich anscheindend vollzählig in den SpOn-Blogs und bei BBC online versammelt hat. Wenn man fröhliches, aber ahnungsloses Schwadronieren in Reinform lesen möchte, muß man da hineinschauen.
Kein Brite, den ich kenne, und es sind einige, redet einem EU-Austritt das Wort. Au contraire. Dies stützt Ihre Ansicht.
Darüber hinaus ist es mehr als legitim, wenn Cameron an die Grenzen geht, um die Interessen seines Landes zu wahren. Dafür ist der gewählt. Ob er diese Interessen wirklich richtig sieht, ist eine andere Frage, die aber nicht auf dem Kontinent zu entscheiden ist.

Grüße, tutmosis

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Der Pinscher 09.12.2011, 21:08
35. Eine ...

Zitat von internetwitcher
Ich denke mal wenn man jetzt eine Volksbefragung zum Euro und zu Europa machen würde, gäbe es eine Mehrheit in der deutschen Bevölkerung, die für einen Ausstieg aus beiden wäre. Aber da ja die deutsche Bevölkerung bisher systematisch übergangen wurde, werden sich die deutschen Politiker hüten das Volk zu fragen.
... Volksbefragung? Pardon, aber immer wenn ich "dem Volk" begegne, kommt in mir eine tiefe Dankbarkeit darüber auf, dass es nur sehr indirekt und auch nur alle vier Jahre gefragt wird.

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holudsen 09.12.2011, 21:09
36.

[QUOTE=rabenkrähe;9282421] Zitat von antonwitt
............ Der Konflikt geht schon ein wenig tiefer, als Kindergarten. Es geht um die Frage, ob Europa einen eigenständigen Weg sucht, oder sich einfach den US-Unarten anschließt. Eben dafür steht Cameron, der mit seinen Konservativen auch meint, mit hemmungsloser Deregulierung der Finanzmärkte, mit gnadenloser Überschuldung und mit der Umverteilung von unten nach oben nebst ungebremster Gelddruckerei ließen sich Probleme wie die derzeitigen angehen. Das Mutti-Europa hat zwar eher Willensbekundungen abgegeben, statt effektive Beschlüsse abzuliefern, aber, immerhin, ist der Wille zu solidem Wirtschaften zu erkennen. Und das ist etwas, was den USA und Cameron so gar nicht liegt. rabenkrähe
GB sollte jetzt eigendlich ein neues Rating bekommen und heruntergestuft werden.Da dies nicht geschehen wird zeigt es wo der Hase im Pfeffer liegt.Alles wie immer "Politik"verlogen ohen Grenzen,aber diesmal enden sie am Ärmelkanal von GB aus gesehen!

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maulkorb 09.12.2011, 21:11
37. Merkels zweite Wahl

Zitat von sysop
Die Euro-Skeptiker unter den britischen Konservativen jubeln:*Endlich haut mal einer auf den Tisch in Brüssel. Andere sprechen nach dem Veto ihres Premiers von einem Schwarzen Tag für ihr Land - David Cameron habe Europa damit den Deutschen und Franzosen überlassen.
Im Gegensatz zu vielen meine ich, daß Frau Merkel eine Niederlage erlitten hat. Warum? Die Erringung der Zustimmung der 26 EU Partner war nämlich der mit Abstand leichteste Teil ihres Vorhabens. Das Schlimmste liegt noch vor ihr. Wie Mario Monti die Beschlüsse von Merkel durchs italienische Parlament bringen will, ist mir schleierhaft. In Irland steht sogar eine Volksabstimmung an. Wenn es schon am Anfang so schlecht läuft, dann stehen die Zeichen nicht unbedingt auf Sieg.

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Chlodwich 09.12.2011, 21:13
38. ...

Zitat von Louis_tick
naja, die Schweizer sind ja auch nicht schlecht dran, Wir sind halt zu dumm, um grosse Banken aufzubauen und denken wir muessen immer wie die Verrückten arbeiten das ganze Leben und was produzieren. Vielleicht schaffen es die Briten mit der City of London ja auch.
Dumm würd ich jetzt nicht sagen, eher zu ideologisch
und bürokratisch.
Die Briten sehen die Sache halt aus einer
weltweiten Konkurrenzsituation und möchten
ihren Finanzplatz erhalten.
Frankfurt, Paris sind eh kleine Fische im Vergleich zu
den grossen Finanzzentren, die haben quasi nichts
mehr zu verlieren. London aber schon.
Es muss konkurieren mit Peking, Hongkong, Singapore,
New York etc.

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nouwo 09.12.2011, 21:15
39. Gibt nur ein Spiel

[QUOTE=antonwitt;9282318] Zitat von nouwo
Kindergarten stimmt wohl, nur hat Trotzköpfchen C. auch keine Chance, wenn die anderen Kinder nicht mehr mit ihm spielen wollen. egal was die Kindergärtnerin sagt. Und nur nein sagen, weil Mutti zu Hause dann neue Streicheleinheiten verteilt, scheint fehl am Platz. Dieses ewige Hin und Her, ja, nein, vielleicht nervt - alle mal an einem Strang ziehen, in eine Richtung, so dass auch der Durchschnittseuropäer es versteht, wäre gut. Dies ist kein tug-of-war. Mach einer mir doch mal klar, warum meine "Freunde" für mich bezahlen sollen, wenn ich zu viel Geld ausgebe. Das kann mal im Suff passieren, doch wenn ich dies dauernd und vorsätzlich tue, muss ich im äußersten Fall Insolvenz anmelden, den Gürtel enger schnallen und mich tatsächlich kümmern. Und wenn GB seine City-of-London-Interessen schützen will, bitte, dann los, nur ohne die anderen Kinder, die wollen kein Monopoly mehr spielen - vielleicht Mensch-ärgere-dich (grins), oder eben etwas anderes in einer geschlosseneren Gruppe!
welches die Kindergärtnerin den Wänsten zur Verfügung
stellen kann - Monopoly heisst es.
Des Kindes Cameron Spielbrett hat eine andere Aufmachung,
jedoch ist gleiches Spielverhalten von Nöten.
Dem Kind Cameron gefällt die Aufmachung des eigenen
Spielbrettes besser als dem seiner Mitkinder.
Die Regeln sind gleich.
Jeder versucht, das Spiel zu gewinnen.
Ich sehe GB heute nicht isoliert, sondern
gestärkt.

Good night

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