Forum: Politik
EU-Gipfel: Renzi zerpflückt Ergebnisse von Bratislava
AFP

Man solle nicht so tun, "als wären wir uns einig": Italiens Premier Renzi hat die Ergebnisse des EU-Gipfels in Bratislava scharf kritisiert. Mit Merkel und Hollande wollte er nicht vor die Presse treten.

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koelnrio 17.09.2016, 09:20
1. Europäische Werte

Wenn einer unserer Politiker noch mal über europäische Werte spricht, kriege ich einen dicken Hals. Klar ist, dass dieses EU-Gebilde schwer zu manövrieren ist. Mir wäre es lieber, wenn sich endlich die Länder zusammenschlössen, die mehr EU wollen. Eine europäische Regierung. Der Rest soll mit Einschränkungen assoziiert dabei sein.

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kritischer-spiegelleser 17.09.2016, 09:22
2. Engere Zusammenarbeit?

Diese Krisen-Situation hat die EU doch hauptsächlich Merkel zu verdanken. Die hat gezeigt dass man ungestraft der EU auf der Nase herumtanzen kann. Ursache ist ihre mit der EU nicht abgestimmte Flüchtlingspolitik. Mit der hat sie Deutschland und die EU geschwächt. Und jetzt versuchen eben auch andere diese Situation auszunutzen. Merkel will Unterstützung bei den Flüchtlingen, der Sicherheitspolitik und Terrorbekämpfung. Probleme, die sie selbst heraufbeschworen hat. Und auf denen sie wohl sitzen bleibt.

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archbishop-spiegel 17.09.2016, 09:24
3.

Merkels unehrliche Bewertung dieses Treffens ist doch symptomatisch für den Zustand der EU. Es glaubt ihr sowieso keiner.

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Luna-lucia 17.09.2016, 09:27
4. endlich ein Mann

mit Durchblick! Er weiß, dass die EU am Ende ist! Er weiß aber auch, dass sein Land schweren Zeiten entgegen gehen wird!

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mwroer 17.09.2016, 09:29
5.

Also Italien hat das Geld nicht bekommen was es wollte, Frankreich hat weiter seine freiwillige Quote zur Aufnahme von Flüchtlingen, die Osteuropäischen Staaten hat man wieder ignoriert und Deutschland versucht immer noch allen seine Linie aufzudrücken und die Linie in den Verhandlungen mit England - falls die jemals den Austritt erklären - ist immer noch unklar.

Alles wie gehabt, wofür war der Gipfel jetzt eigentlich gut?

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Steve Holmes 17.09.2016, 09:30
6. Das Projekt der EU ist gescheitert

Zitat von
In seinen ungewöhnlich deutlichen Äußerungen umriss Renzi die angespannte Stimmung in Bratislava: "Italien ist mit dem Format nicht zufrieden. Wenn sich Deutschland und Frankreich gut verstehen, freut mich das für sie. Aber wir müssen niemandem vorspielen, dass wir eine Einheit sind."
Es kann keine Einheit von 28 (bald 27) souveränen Staaten geben. Sie haben jeweils andere Kulturen, Traditionen und Interessen. Der Versuch die EU gleichzeitig zu erweitern und zu vertiefen musste scheitern. Der Versuch war gut gemeint, aber nicht gut. Man kann niemandem vorhalten etwas versucht zu haben, aber wenn etwas nicht funktioniert muss man Konsequenzen ziehen. Die Briten haben das gemacht.

Wenn wir auf die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg zurückblicken waren die Montanunion und die EWG erfolgreiche Projekte, die Frieden und Wohlstand gebracht haben. Wir sollten dahin zurückkehren.

Erst die EU und der Euro haben Spannungen und Aggression gebracht. Man kann auf beides verzichten.

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polit 17.09.2016, 09:30
7. Die Letzte macht das Licht aus...

Was man so hört, kann man schlichtweg davon ausgehen, dass Merkel so weiter macht, wie bisher.
Der beste Fahrplan für weitere Exits. Sie schnappt sich die Lame Duck Hollande und täuscht damit Stärke vor, die überhaupt nicht vorhanden ist. Das der das mitmacht, als Alibiveranstaltung für Merkels T34-Politik, ist schon verwunderlich. Aber gut, er ist sowieso nicht mehr lange Präsident und ein neuer französischer Präsident kann sich diesen Kuschelkurs auch nicht mehr leisten. Bald heißt es Merkel allein Zuhause. Da brauchte es wohl keine Luckes und Gaulands, das haben Merkel und die CDU alles selbst angerichtet. Wirklich ein politischer Treppenwitz. Und in Oggersheim, wie steht es da?

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dr.könig 17.09.2016, 09:30
8. Renzi hat 100 % das Richtige gesagt !!!

Die Flüchtlingspolitik ausklammern, zumindestens nach aussen hin den Einheitsschein wahren ist ein Fehler.
Bringt uns das weiter mit der EU ? Ich sage nein.
Die rigide Sparpolitik für die EU bringt uns in der Zeit schlechter Wachstumszahlen nicht weiter. Auch unsere Schuldenbremse wird uns in der nächsten Rezession noch auf die Füsse fallen.
Hier wäre ein dosiertes " Defizit spending "vonnöten, vor allem für Südeuropa. Bei den Flüchtlingen hilft nur eine Wende um 180 °. Wenn das mit Frau Merkel nicht geht, dann sollte Herr Altmeier die Amtsgeschäfte übernehmen, komplett mit Kanzlerschaft; dieses Jahr noch !! Die Auswirkungen kämen dann sofort bei den nächsten Wahlen. Im Frühjahr 2017 sind im Saarland, Schleswig Holstein und NRW Landtagswahlen. Altmeier könnte dann auch mit guten Ergebnissen den Erfolg der AfD minimieren und Signale für die BTW im Herbst '17 aussenden. Nur machen sollte die CDU das, am besten sofort.......... Seehofer wäre dabei mit Herz und Seele und die CSU auch....

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jujo 17.09.2016, 09:31
9. ...

Das war wie meist ein teures mehr oder weniger sinnfreies Blabla.
Gut das es scheinbar jetzt Leute gibt die diese Farce nicht noch schönreden wollen.

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