Forum: Politik
EU-Gipfel zur Krim: Europas große Chance
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Ron777 20.03.2014, 11:33
20. Europa ist einig?

Europa wird schon wieder ohne seine Bevölkerung gedacht. 75 Prozent der Deutschen sind gegen Sanktionen und verstehen Russland. Aber das zählt im alternativlosem Politikerjargon ja wenig.

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ihawk 20.03.2014, 11:35
21. Ist das verfassungskonform?

"Also werden die Staats-und Regierungschefs nicht nur am Freitag den politischen Teil des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine unterzeichnen."

Die EU macht eiligst Verträge mit einer Übergangsregierung die sie selbst geholfen hat durch einen Regierungsumsturz einzusetzen ?

Warum diese Eile - warum nicht warten, bis eine demokratisch gewählte Regierung im Amt ist ?

Heute hat diese Übergangsregierung Russland quasi den Krieg erklärt (!!!)
"Wir werden die Krim zurück erobern, egal was es kosten möge."

Als EU Bürger stellt sich mir die Frage, wird die EU in Kürze einen heißen Krieg führen wollen?

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marcaurel1957 20.03.2014, 11:35
22.

Zitat von charlie1111
Eine gute Analyse. Somit wird die europäisierung der bisherigen Nationalstaaten einen Schib bekommen , den man nur begrüßen kann. Das nationale politische Vorgehen ist ein Auslaufmodel und wird in einigen wenigen jahrzehnten nur noch Geschichte sein.
Das sehe ich auch so.

Natürlich ist das gewaltsame Vorgehen Russlands nicht akzeptierbar aber trotzdem sind Reaktionen sorgsam abzuwägen.

Sicher sind hier keine Kerninteressen der Europäische Union im Spiel, Militärische Abenteuer deshalb will sicher niemand. Dies wäre bei Russischen Aktionen in Richtung Baltikum oder Polen ganz sicher anders aber ich bin sicher das weiß auch Putin und wird derartiges unterlassen. Auch sollte nicht außer Acht gelassen werden, daß die Krim zu den vitalen Interessen Russlands gehört und dort sehr viele Russen leben

Sanktionen haben eher einen Homöopathischen Effekt oder Schaden uns mehr als Russland. Kann man also für die Galerie machen, weil es also üblich ist.

Besser ist es, eine langfristige, Gemeinsame und mit den USA abgestimmte Strategie zu entwickeln, die einerseits die Kommunikationskanäle zu Russland offenhält, anderseits Russland zu verstehen gibt, das solche Abenteuer auf Dauer auch nachteilig sein können.

Dies ist Detail schwierig aber hat langfristig gute Chancen erfolgreich zu sein.

Ich freue mich über die enge Europäische Zusammenarbeit, dies ist die Zukunft, die europäischen Nationalstaaten sicher nicht!

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Mo7ph3uS 20.03.2014, 11:35
23. Ukraine haben einfache Bürger aber gerade ihre Macht bewiesen - indem sie ihre Vorliebe für Europa deutlich artikulierten.

Sicherlich...nicht
die ukrainer die der Eu beitreten wollen sind in Kiew, aber der Osten des Landes wird einfach ignoriert. wenn die Eu das assoziierungsabkommem mit der Ukraine unterschreibt ist jeglicher weg für Diplomatie verloren. Der Osten wird sich gegen den Westen des Landes stellen und das heißt Bürgerkrieg! Russland wird sich glücklicherweise nicht den Osten in Stich lassen. Es kommt zu einer Abspaltung des Ostens .also liebe Frau Merkel wenn sie noch mehr Blut an ihren Händen haben wollen, immer weiter so!

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marcaurel1957 20.03.2014, 11:39
24.

Zitat von sysiphus-neu
Ich freue mich schon auf die Europawahlen, wenn diesem Filz und Klüngel die Zähne klappern werden angesichts der zu erwartenden Ergebnisse. Nach dem bevorstehenden Offenbarungseid der Ukraine wird Europa einen Blick in diesen finanziellen Abgrund werfen können. Vermutlich bleibt danach nicht viel übrig von diesem Aufgetrumpfe der neuen Kalten Krieger. Die Russlandpolitk der EU wäre einfach nur lächerlich, wenn sie nicht so schädlich für alle wäre.
Ich bin sehr sicher, die Europawahl wird nichts wesentliches an der gegenwärtige Situation ändern, warum auch?

Filz und Klüngel mag es geben,min Brüssel aber sicher nicht mehr als in Berlin, Paris oder London.

Die Politik der Europäische Union bzw. Der europäischen Staaten war angemessen, nur ist es eben schwierig auf militärische Aggression zu reagieren, wenn man seinerseits zu Recht keine Gewalt einsetzen will.

Die Russlandpolitik der europäischen Staaten wird gerade neu fomuliert, eine Ansatzpunkt für Kritik sehe ich gegenwärtig nicht.

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MütterchenMüh 20.03.2014, 11:40
25. Der nächste Winter kommt bestimmt

Zitat von sysop
Wird Putins kalte Machtpolitik die EU spalten? Im Gegenteil. Die Europäer sind sich einig wie selten. Jetzt bietet sich ihnen eine große Gelegenheit: Sie könnten endlich gemeinsam eine strategische Außenpolitik zimmern.
So, so. Die Lösung liegt also in langfristiger strategischer Handlung.

Auch wenn die EU-Reaktionen so etwas wie Kasperletheater haben, stimme ich Ihnen zu.

Putin hat Zeit. Der nächste Winter kommt bestimmt und wird die EU-Front aufreiben. Ob es den Größenwahnsinnigen in Brüssel passt oder nicht.

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Thomas Schnitzer 20.03.2014, 11:40
26.

Zitat von BettyB.
Sollte die Einigkeit dazu führen, dass die EU und Russland in das von Gorbatschow angestrebte "gemeinsame europäische Haus" einziehen würden (und das zusammen mit der Ukraine), wäre es toll. Doch Merkel wird es im Sinne der USA zu verhindern wissen...
Nein, sie wird es auch in unserem Sinne zu verhindern wissen. Und nachdem 40 Jahre "deutsch-sowjetische Freundschaft" zu einem völlig ausgesaugten Ostdeutschland geführt haben, ist das auch gut so. Ich möchte mich Russland, einem totalitären Staat ohne Menschenrechte, nicht annähern.

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voevoda 20.03.2014, 11:41
27. Wir haben keine Krimkrise, wir haben eine Kiewkrise

Auf Kiews Straßen regiert der rechte Mob, der teilweise auch in der Regierung vertreten ist. In den letzten Tagen gab es viele Zeugnisse von Gewalt und Willkürherrschaft, die in den kommenden Wochen noch stark zunehmen werden. Der Westen hat das alles befeuert, indem er Janukowitsch drei Monate lang die Hände band, auch als die rechten Demonstranten (gerade dadurch) in eine völlige Gewaltextase gerieten. Die Abwendung der Krim, deren Autonomie übrigens nach Plänen der Rechten aufgelöst werden sollte, war nur eine konsequente Folge.

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marcaurel1957 20.03.2014, 11:42
28.

Zitat von Ron777
Europa wird schon wieder ohne seine Bevölkerung gedacht. 75 Prozent der Deutschen sind gegen Sanktionen und verstehen Russland. Aber das zählt im alternativlosem Politikerjargon ja wenig.
Ich bezweifle ihre Zahlen...aber ganz davon abgesehen verfügen keine 5% der Deutschen über ausreichende Informationen, sich ein zutreffendes Bild der Lage zu machen.

Von daher ist die Ansicht der Bürger, egal wie auch immer Sie ist, irrelevant!

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Teile1977 20.03.2014, 11:42
29. Vergleichen

Zitat von heinzpeter0508
Nur ein hirnrissiges Ablenkungsmanöver der EU Politclowns, von den wahren Problemen in der EU. Die EU bekommt die Eurokrise nicht in den Griff, die EU bekommt das Problem der Südländer nicht in den Griff, d.h. Arbeitslosigkeit und Strukturreformen, die EU ist unfähig zu einer nachhaltigen, ökologischen Energiepolitik zu kommen, die EU findet kein Mittel gegen die Verarmung der Menschen.
Also im direktem Vergleich geht es den Menschen in der EU deutlich beser als in Russland. Die Wirtschaft in Polen kommt immer weiter vorran, die baltischen Staaten holen ebenfalls weiter auf. Im direkten Vergleich steht Königsberg richtig Elend da. Die Probleme im süden der EU sind von den jeweiligen Ländern selbst gemacht, die haben vor allem Geld verjubelt das sie nicht hatten, wärend z.B. die Polen die Ärmel hochgekrempelt haben.

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