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EU-Haushaltsverhandlungen: Die Briten gehen - aber wer zahlt?
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Die EU muss immer neue Aufgaben erfüllen, dabei aber bald ohne die Milliarden der Briten auskommen. Es zeichnet sich heftiger Streit darüber ab, wer wie viel zahlt - und wer künftig überhaupt noch Geld bekommt.

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jufo 09.01.2018, 18:51
1. Wertegemeinschaft in Euro und Cent

Die einzigen Werte, die von allen EU Staaten geteilt werden, kann man in Euro und Cent berechnen. Widerwärtige Krämerunion.

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spmc-12355639674612 09.01.2018, 18:52
2. Eigentlich eine einfache Rechnung

Die fehlenden paar Milliarden (so viel ist es unter dem Strich ja nicht) werden einfach unter den Nettoempfängern, der Schweiz, der Türkei und Luxemburg ihrem pro-Kopf-BIP gemäß aufgeteilt, d. h. diese Länder erhalten dann weniger Geld aus Brüssel.

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Joe Amberg 09.01.2018, 18:58
3. Noch schlimmer...

Zitat von jufo
Die einzigen Werte, die von allen EU Staaten geteilt werden, kann man in Euro und Cent berechnen. Widerwärtige Krämerunion.
Von Gemeinschaft kann schon länger keine Rede mehr sein, es geht um reine Selbstoptimierung. Möglichst gar nix bezahlen, keine Flüchtlinge übernehmen, sämtliche EU Verträge ignorieren und möglichst fett abkassieren, das ist das Programm.

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Paddel2 09.01.2018, 19:00
4. Entspannt euch

Die Briten werden zahlen. Zwar nicht als EU-Mitglied, aber um den Zugang zum Binnenmarkt zu erhalten. Sie haben keine andere Wahl.

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henry.miller 09.01.2018, 19:01
5.

Ungarn und Poldn brauchen doch demnächst weniger Geld

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M. Vikings 09.01.2018, 19:06
6. Das verstehe ich nicht.

"Frankreich und Deutschland fordern, die Zahlung von EU-Geldern künftig an entsprechende Bedingungen zu knüpfen. Die Osteuropäer aber werden das kaum einfach mitmachen, und am Ende muss der Etat einstimmig beschlossen werden."

Kein einstimmiger Beschluss, kein neuer Etat.
Deutschland und Frankreich können auch ohne die Zahlungen
an die Osteuropäer leben.

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spmc-12355639674612 09.01.2018, 19:19
7. Vielleicht sollten sie

Zitat von Paddel2
Die Briten werden zahlen. Zwar nicht als EU-Mitglied, aber um den Zugang zum Binnenmarkt zu erhalten. Sie haben keine andere Wahl.
sich dann doch noch überlegen, ob sie nicht Mitglied bleiben wollen - natürlich ohne Sonderbehandlung.
Allerdings sollte man auch hinterfragen, warum die Schweiz und Luxemburg so merkwürdig wenig zahlen müssen.

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MartinH 09.01.2018, 19:21
8.

Zitat von Joe Amberg
Von Gemeinschaft kann schon länger keine Rede mehr sein, es geht um reine Selbstoptimierung. Möglichst gar nix bezahlen, keine Flüchtlinge übernehmen, sämtliche EU Verträge ignorieren und möglichst fett abkassieren, das ist das Programm.
Abkassieren? Polen und Ungarn haben als Gegenleistung für deren EU Mitgliedschaft, die eigenen Märkte für die EU geöffnet. Wenn die Gelder nicht mehr fließen, können die Märkte durch einen EU Austritt auch wieder geschlossen werden. Fragen Sie mal Siemens, Metro oder die deutschen Autohersteller, wie toll die das finden würden.

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sohn vom sohn vom sohn 09.01.2018, 19:38
9. Aber wer zahlt?

Polen, Bulgarien, Rumänien und Baltische Länder seit Jahren die größten Nettoempfänger der EU

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