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EU-Kommission: Cohn-Bendit ruft Grüne zur Juncker-Wahl auf
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Zuerst attackierte er den SPD-Kandidaten Schulz, jetzt unterstützt er dessen Rivalen Jean-Claude Juncker: Der Grüne Daniel Cohn-Bendit hat seine Parteikollegen im EU-Parlament zur Wahl des Luxemburgers zum neuen Kommissionspräsidenten aufgerufen.

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Liberalitärer 31.05.2014, 10:06
1. Mehr Demokratie wagen

Zitat von sysop
Zuerst attackierte er den SPD-Kandidaten Schulz, jetzt unterstützt er dessen Rivalen Jean-Claude Juncker: Der Grüne Daniel Cohn-Bendit hat seine Parteikollegen im EU-Parlament zur Wahl des Luxemburgers zum neuen Kommissionspräsidenten aufgerufen.
Da kann Cohn Bendit brüllen und trampeln wie Rumpelstilzchen. Der Marsch durch die Institutionen findet nicht statt. Und das ist auch besser so. Mann Dani sieh es doch ein, der Putsch war ein Schlag ins Wasser und du schadest der europäischen Idee. Mach mit Jean Claude ne Flasche Rotwein auf.
Was wir brauchen ist echte Demokratie in Europa.

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taglöhner 31.05.2014, 10:08
2. Leidenschaft für Europa

Überwältigende Mehrheit für Juncker. Das wäre in der Tat die richtige Antwort an die Europaspalter von Links und Rechts.

Der ehrenwerte Europäer Schulz hat's vergeigt mit seinen plumpen Populismusversuchen. Schade.

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peterkamm-mueller 31.05.2014, 10:13
3. Dr.No

Zitat von sysop
Zuerst attackierte er den SPD-Kandidaten Schulz, jetzt unterstützt er dessen Rivalen Jean-Claude Juncker: Der Grüne Daniel Cohn-Bendit hat seine Parteikollegen im EU-Parlament zur Wahl des Luxemburgers zum neuen Kommissionspräsidenten aufgerufen.
Das ich das noch erleben darf :) Die Grünen empfehlen konservativste Knochen, wie zB Jean-Claude Juncker. Das ist das endgültige Aus der 68er Bewegung und ihrer Ideale.

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derblaueplanet 31.05.2014, 10:27
4. Wo er recht hat, hat er recht!

Ich mag D. Cohn-Bendit zwar nicht, aber er ist einer, der "Europa" in- und auswendig kennt. Und er hat recht. Zu hundert Prozent.

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knowit 31.05.2014, 10:33
5. Cohn Bendit hat vollkommen Recht

Was Schulz da mit seinem nationalistischen Wahlkampf abgezigen hat, verstößt gegen den europäischen Gedanken und hat eine ganz schlechte Vorbildfunktion. Wenn jedes Land anfängt, den jeweils eigenen Kandidaten durchdrücken zu wollen anstatt für das beste Profil zu stimmen, kann Europa nie funktionieren. Und die Wahlniederlage nicht eingestehen zu wollen, hat schon etwas Schröderhaftes.

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nick adams 31.05.2014, 10:35
6.

Für eine solch schlechte Wahlempfehlung sollte man ihm die üppigen Bezüge kürzen! Schulz hat keinen nationalen Wahlkampf geführt, er hat sich immens eingesetzt und darauf hingewiesen, das es für Deutschland nicht schlecht wäre, wenn ein Deutscher bei der EU einen ranghohen Posten bekäme. Das darf er doch wohl noch sagen, zumal es eher ein "Nebensatz" war...

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frank_n_furter 31.05.2014, 10:36
7. Wahlkrampf

CB sollte Wahlkampf und Inhalte unterscheiden können. Warum er nun glaubt, grüne Inhalte und EU-Reformen wären ausgerechnet mit Junker zu erreichen? Eine inhaltliche Begründung fehlt. Die EU braucht frischen Wind, dafür ist Junker der Falsche. Er hätte nie nominiert werden sollen.

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muschkilusch 31.05.2014, 10:36
8.

Zitat von peterkamm-mueller
Das ich das noch erleben darf :) Die Grünen empfehlen konservativste Knochen, wie zB Jean-Claude Juncker. Das ist das endgültige Aus der 68er Bewegung und ihrer Ideale.
Ich mag Herrn Juncker auch nicht sonderlich, aber "konservativste Knochen" ist wirklich nicht zutreffend. Tatsächlich sind Herr Juncker und seine Partei wesentlich moderater und pragmatischer als etwa die CDU/CSU oder die Kollegen der UMP in Frankreich. Nicht zuletzt hat Junckers Regierung sich für die Einführung der aktiven Sterbehilfe und der gleichgeschlechtlichen Ehe in Luxemburg stark gemacht. Davon sind die konservativen Knochen in Deutschland aber noch Lichtjahre entfernt...

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Liberalitärer 31.05.2014, 10:36
9. Neue Welten

Zitat von taglöhner
Überwältigende Mehrheit für Juncker. Das wäre in der Tat die richtige Antwort an die Europaspalter von Links und Rechts. Der ehrenwerte Europäer Schulz hat's vergeigt mit seinen plumpen Populismusversuchen. Schade.
Sparen Sie sich mal das Links/Rechts Gehabe. Wenn man so weiter macht, dann führt das leider m.E. unweigerlich in einen Krieg und zwar in einen europäischen Bürgerkrieg, den ja wohl niemand wollen kann. Europa ist eben weder links noch rechts oder wenn dann geht der Riss quer durch die Mitte der Völker. Europa muss graduell aufgebaut und ausgebaut werden, mehr Austausch, mehr Verständigung und mehr Kommunikation ist das Mittel der Wahl. Das Internet - richtig verstanden - ist dafür ein probates Mittel. Und es gilt der lateinische Satz "Audiatur et altera pars". Es wird schon kommen, das vereinte Europa oder eine vereinte Welt, man sollte es nicht politisch übers Knie brechen. Wir müssen nur aufpassen, dass es keine schöne neue Welt wird.

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