Forum: Politik
EU-Kommission: Juncker will 160.000 Flüchtlinge in Europa umverteilen
AP

Die EU-Kommission musste in der Flüchtlingskrise herbe Kritik einstecken, oft zu Unrecht. Jetzt wagt Kommissionspräsident Juncker den Befreiungsschlag - mit Vorschlägen, die nicht allen Mitgliedstaaten gefallen dürften.

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GaliX622 04.09.2015, 06:16
1. WoW

Darf man jetzt ernsthaft über die Flüchtlinge hier bei SPON diskutieren?

Ein nüchterner und guter Kommentar zur Flüchtlingskriese kommt von Stefan Molyneux in seinem podcsast:

https://youtu.be/cCOLcMqdpls

schönen Tag noch.

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reingoe 04.09.2015, 06:30
2. 160,000?

Das sind etwas mehr als 4,000 pro Land. Eigentlich leicht zu verkraften, sollte man annehmen.

Außer 'Groß'britannien, natürlich.

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Volksverretter 04.09.2015, 06:35
3.

Wieviel, eh, wenig, soll Luxemburg bekommen? Wirtschaftskraft ist da ja nun kein Problem. Von der EZB gepaeppelt, .....

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jakker 04.09.2015, 06:36
4. Ob das funktioniert??

Ich kann sehr wohl andere Länder verstehen, die nichts von Quoten halten. Die Osteuropäer haben das Erbe des Kommunismus noch nicht richtig verdaut, müssen Ukrainer aufnehmen oder sind wirtschaftlich schwach. Frankreich hat reichlich Migranten aus seinen ehemaligen Kolonien, ebenso GB. Es wird spannend. Und der Gedanke, mit den Flüchtlingen könnten auch "Schläfer" der IS nach Europa kommen, macht auch mir Sorgen. Nicht desto trotz, es muss geholfen werden! Ich heiße jeden der berechtigt hier ist, Schutz sucht und sich integrieren möchte, herzlich willkommen!

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AchimVosa 04.09.2015, 06:43
5. Das wird nicht nur den EU-Partner nicht gefallen ....

...sonder auch nicht den Fluechtlingen, die doch alle nach D,OE oder Skandinavien wollen.

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vroni1203 04.09.2015, 06:48
6. keine Solidarität

Und wieder einmal ein Beweis, dass wir in Europa nicht "ein" Volk sind, das wird Wunschdenken bleiben und die Vorkommnisse in den letzten Monaten sind die besten Beweise. Die EU handelt viel zu spät mit der Flüchtlingskrise und selbst jetzt auch nur sehr zögerlich. Man darf gespannt sein, wie die Flüchtlinge auf die Umverteilung reagieren werden. Wird es Proteste und Verweigerung geben? Denn die wollen ja alle nur nach Deutschland wegen den guten Konditionen dort. Das ist zwar einerseits verständlich, aber da drängt sich schon die Frage auf, ob das ausschließlich Kriegsflüchtlinge sind?

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maxuniverse 04.09.2015, 06:53
7. Wie Robert Fico schon sagte...

... die Ängste der Europäer werden nicht ernst genommen. Folglich können die Politiker in Deutschland entscheiden wie sie wollen; wenn es auf mehr Flüchtlinge hinausläuft - und das wird es - wird wohl nur ein geringer Teil der Bevölkerung dafür sein so viele auf zu nehmen wie nur irgend möglich ist. Da ist es klar, dass alle nach Deutschland wollen.
Nur wenn zeitgleich auch bessere und effektivere Verfahren zur Bearbeitung von Asylanträgen eingeführt werden, gibt es Hoffnung darauf, dass die Deutschen den Politikern diese Entscheidung(en) nicht als Versagen zuschreiben.

Ich bin überrascht, dass es wohl doch Politiker gibt, die die Ängste der Bürger, die sie repräsentieren, kennen und es ihnen (im Gegensatz zu Deutschland) nicht egal ist.

Klar verstehe ich, dass Menschen nicht aus Spaß ihr Land verlassen und sich auf eine lebensgefährliche Reise machen. Aber ich sehe die Probleme ähnlich wie die Regierungen und die Menschen in den östlichen EU-Staaten. Selbst wenn eine Regierung durchsetzt, dass mehr Flüchtlinge aufgenommen werden, sind die Chancen auf Integration nicht all zu hoch - was man deutlich an Parallelgesellschaften in Großstädten sehr deutlich sieht.

Wenn es die hiesigen Bürger nicht stört, kann man aber wie zuvor weitermachen; Gott sei Dank kann ich ggf. auswandern.

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reader01 04.09.2015, 06:56
8. Etnische Hintergründe beachten

Es stellt sich einem die Frage, ob solche technischen Verteilungsschlüssel Sinn machen. Mit den differenzierten ethnischen Hintergründen prallen oft "Welten" aufeinander, was in einfachen Fällen zu Missverständnissen, in vielen Fällen auch zu Hass und Konfrontation führt. Die Folge nicht realisierter Integration in die Asylstaaten sind Parallelgesellschaften mit den bekannten Auswirkungen.
Die Hilfestellung verfolgter und bedrohter Menschen gehört zu unserem europäischen Wertekanon und das ist auch gut so. Wie die Umsetzung erfolgt, ist eine organisatorische Frage. Eine Lösung könnte vielleicht so aussehen, dass man die Hilfe für Flüchtlinge in den ungefährlichen Nachbarstaaten von Kriegsgebieten finanziell sicherstellt. Die EU kann das leisten und eine Beteiligung nach Wirtschaftskraft wäre hier auch gerecht. Der Vorteile. Der oft illegale, lebensgefährliche Fluchtweg würde reduziert. Die Flüchtlinge wären oft in ethnisch ähnlich geprägtem Umfeld angesiedelt. Der Anpassungsdruck wäre geringer. Konfliktpotentiale geringer. Für den Fall, dass die Fluchthintergründe entfielen, könnte eine schnelle Rückkehr der Menschen gefördert werden. Wie sollte sich eine freiheitsliebende fortschrittliche Gesellschaft in einer Nachkriegszeit entwickeln, wenn die treibenden Kräfte sich im Ausland aufhielten? Nur wenn eine Lösung mit den Nachbarstaaten nicht gefunden werden kann, sollte eine Aufnahme in Europa sichergestellt werden. Damit diese auch funktionieren kann, muss als aller erstes das Aufnahmeverfahren perfekt funtionieren. Für die Betroffenen muss es schnell Klarheit geben, damit sie in den Inegrationsprozess gelangen. Allerdings muss, und dass ist für die Akzeptanz der Flüchtlinge in den Aufnahmegebieten sehr wichtig, die Rückführung von Einwanderern ohne Asylgrund unmittelbarer und strikter erfolgen. Denn die Akzeptanz in der Bevölkerung ist alles entscheidend für die Integrationchancen der Flüchtlinge.

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kassandraa 04.09.2015, 07:00
9. Die Umverteilung

wird nicht funktionieren, weil viele europäische Staaten nicht mitmachen und die Flüchtlinge fast alle nach Deutschland wollen,was ich gut verstehen kann bei der
Refugees Welcome in Deutschland"!

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