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EU-Kommission: Juncker will 160.000 Flüchtlinge in Europa umverteilen
AP

Die EU-Kommission musste in der Flüchtlingskrise herbe Kritik einstecken, oft zu Unrecht. Jetzt wagt Kommissionspräsident Juncker den Befreiungsschlag - mit Vorschlägen, die nicht allen Mitgliedstaaten gefallen dürften.

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Frickleburt Frogfart 04.09.2015, 08:27
40.

Zitat von rhodos3000
Zeman und Orban haben Recht: "Die Flüchtlinge, so Zeman, seien in ihrer überwiegenden Mehrheit Wirtschaftsflüchtlinge, die nicht in Auffanglagern untergebracht, sondern sofort abgeschoben gehörten. Zudem bestehe die Gefahr, dass sich unter ihnen "Schläfer" des IS und andere Terroristen befänden." Auch die Meinung Orbans mit dem deutschen......
Merken Sie eigentlich, dass Sie sich selbst widersprechen in ihrer Argumentation: Die Flüchtlinge zahlen bis zu 14 TEUR pro Person um sich dann in die finanzielle Hängematte für 300 EUR pro Monat zu legen...!? Ziemlich mickrige Rendite, was?

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Meconopsis 04.09.2015, 08:29
41. Der gedeckte Tisch ist einfach zu attraktiv

Es wird nichts nutzen, die Menschen über die EU zu verteilen. Sie werden am Ende doch nach Deutschland kommen. Der gedeckte Tisch ist einfach zu attraktiv. Wenn jetzt noch die kostenlose Gesundheitskarte dazukommt, dann erst recht. Unsereins zahlt dafür mehrere hundert Euro im Monat.

Die unangenehme Wahrheit, die niemand aussprechen möchte, ist doch: Der Zustrom nach Deutschland wird erst dann enden, wenn wir Mechanismen einführen, die unseren Standort unattraktiv für Flüchtlinge und Asylsuchende machen. Ein erster Schritt wäre die Einführung von Sach- statt Geldleistungen. Natürlich müsste sich auch die Rethorik unserer Politiker ändern und derjenigen der osteuropäischen Staatschefs angleichen.

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meineeine020 04.09.2015, 08:30
42.

Zitat von wll
Vorschlag zur Güte an Brüssel: streicht den Staaten, die sich verweigern, die EU-Beihilfen und unterstützt mit den frei gewordenen Mitteln die Aufnahmestaaten. Vielleicht lernen die ostmitteleuropäischen EU-Staaten dann endlich einmal, dass Solidarität keine Einbahnstraße ist und selbst immer nur fordern ohne Gegenleistung auf Dauer nicht funktioniert.
Als ob es bei der Deutschen Diskussion um die "Gerechte" Verteilung der Flüchtlinge um Solidarität gehen würde. Es geht doch ausschliesslich darum, die Flüchtlinge selbst loszuwerden.

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steinbock8 04.09.2015, 08:33
43. Schande Schande Schande

Dieses geschacher ist nicht auszuhalten Europa hat Hunderte Jahre von den außereuropäischen Ländern profitiert und jetzt wo die Folgen dieser Ausbeutung da sind will niemand damit zu tun haben wo bleibt die Menschlichkeit wo sind die ganzen Christen wo ist der Papst Europa und die Europäer sind gescheitert Kleinstaaterei und Egoismus ist Trumpf alle diese politischen fuehrer interessiert nur der Machterhalt mit Flüchtlingen lassen sich keine Wahlen gewinnen denken Sie wo ist der Aufschrei der anständigen

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markus.k 04.09.2015, 08:34
44.

Unsinn, die Länder werden sich nichts aufzwingen lassen
werden.Da kann Junker nackt auf dem Tisch tanzen.
Dass ist doch keine nachhaltige Flüchtlingspolitik.
Denen würden weitere Millionen folgen.
Ausserdem wollen die Flüchtlinge nur in bestimmte Länder, da helfen keine Quoten.

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pepe83 04.09.2015, 08:35
45. Bin mir nicht sicher, ob Quoten funktionieren

Die Flüchtlinge wollen nicht nur nach Europa, sondern vor Allem nach Deutschland und Schweden. Flüchtlinge, welche per Quote Osteuropa zugeteilt werden, würden wahrscheinlich einfach von dort wieder los wandern. Dank Schengen wäre das gar kein Problem.

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säkularist 04.09.2015, 08:35
46.

Zitat von keksguru
Genommen haben die "Neuländer" es gerne -unser Geld, Subventionen, Kredite ... warum sperren die sich denn gegen eine Verteilung von Flüchtlingen mit einer Pro-Einwohner-Quote? Es ist doch klar, daß Deutschland und Frankreich als .....
In der Schweiz wird binnen 48 Stunden entschieden, ob ein Asylbewerber eine ernsthafte Chance auf Asyl hat oder nicht. Wer es nicht hat muss dann wieder gehen. In den meisten anderen Staaten (Niederlande) ist es genauso. Und das sind ja wohl auch anerkannte Rechtstaaten.

Ohne die 40% Balkan-Wirtschaftsmigranten und weitere 30% sonstige Wirtschaftsmigranten (Tunesien, Schwarzafrika etc.) hätten wir keinerlei Kapazitätsengpässe und viel mehr Akzeptanz in der Bevölkerung.

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EuroLoser 04.09.2015, 08:35
47.

"....oft zu Unrecht"......das ist ein echter Witz. Die EU hat doch auf ganzer Linie versagt. Was soll da noch diese Beschönigung, Herr Müller?

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sichtbar 04.09.2015, 08:37
48. Zweifel

Das Vorhaben ist richtig und auch dringend geboten. Allerdings muss man Zweifel haben, ob die Flüchtlinge sich auch diesem Verfahren beugen werden. Sieht man di eBilder mit den "Germany, Germany" - Rufen habe ich Zweifel, dass sich die Asylanten einfach auf andere Länder verteilen lassen (wollen). Interessanterweise habe ich bislang noch niemanden über diese Seite der Medaille reden hören ... .

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vulcain 04.09.2015, 08:38
49.

Es wäre höchste Zeit, einmal die echten Zahlen auf den Tisch zu legen, bevor eine Umverteilung stattfindet. Welcher Staat innerhalb der EU hat tatsächlich in den letzten Jahren wie viele nicht regulär zugewanderte Menschen von ausserhalb der EU aufgenommen? Und wie viele davon befinden sich noch im jeweiligen Land? Erst danach ist es möglich, gerechte Verteilungsquoten zu erarbeiten und eine Umverteilung durchzuführen. In der Folge müssen all diese Menschen mit eindeutigen Daten (daktyloskopisch, DNA) erfasst werden, die innerhalb der EU den zuständigen Behörden zugänglich sind. Damit kann man dann einem "Umzug auf eigene Faust" einen Riegel vorschieben. Schließlich müssen sowohl Asylbewerber, die nicht im zugewiesenen Land bleiben als auch Länder, die die zugewiesene Quote nicht aufnehmen wollen, schmerzhaft und effizient sanktioniert werden. Nur so wird das was. Da die EU allerding auf europäischer Ebene ein Verein von weichgewaschenen Waschlappen ist, während auf nationaler Ebene in vielen Ländern zwar gerne die Hand aufgehalten, aber eben auch gerne die Türe mit allem Nationalstolz zugehalten wird, wird das wohl nichts werden. Und Deutschland wird mindestens 80 % der Last tragen müssen. Bis es knallt.

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