Forum: Politik
EU-Kommissionspräsident: Merkels Solidarität mit Weber hat Grenzen
Sven Hoppe/ DPA

In Brüssel wird hart darüber verhandelt, wer künftig Chef der EU-Kommission wird. Manfred Weber hat bei einem Gipfeltreffen die erste Hürde genommen und sich erst einmal Zeit verschafft. Nun steht er aber vor zwei Hauptproblemen.

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FABRICIUS3591 29.05.2019, 06:39
10. SO läuft das halt in der Politik in Europa ..

Der nette Herr Weber muß jetzt ausbaden , dass Merkel den Makron bei seinen Initiativen
mehrfach hat hängen lassen !
Der Traum vom Job an der Spitze ist wohl ausgeträumt !

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stefan.p1 29.05.2019, 06:45
11. Ein Weckruf

das Geschachere um die wichtigen EU-Posten könnte ganz schnell zu einem Weckruf für die deutschen EU-Träumer werden. Wenn zuerst Weber kein Kommisions Präsident und anschließend Weidmann auch nicht Präsident der EZB ernannt wird,kühlt sich hoffentlich das Verhältniss der Irrgeleiteten zur der Eu deutlich ab.
Der Rest der EU will sich nicht vom mächtigen Deutschland regieren lassen - das sollten wir nicht vergessen.

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Papazaca 29.05.2019, 07:05
12. Merkel macht durch die Blume klar: Weber wird es nicht

Wer zwischen den Zeilen lesen kann, kann vermuten, das Merkel sich für Weber nicht zerreißen wird. Da Weber auf sehr viel Widerstand trifft, wird es eher Vestager oder Timmermanns. Zurecht, weil sich beide nachdrücklicher empfohlen haben. Deutschland wird vielleicht dafür den EZB-Posten bekommen.

Wie die Verteilung der Spitzenposten ausgehen wird, weiß wahrscheinlich niemand so genau. Diese komplizierte Kungelei hat soviel Facetten und Eigendynamik, das keiner genaues wissen kann. Nur allem Anschein wird Weber kein EU.Kommissionspräsident, das hat Merkel in Ihrer unnachahmlichen Art durchblicken lassen.

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vantast64 29.05.2019, 07:07
13. Weber sollte es besser nicht werden,

denn Deutschland hat bereits zu viel in Europa durch Untätigkeit und Blockiererei angerichtet, es sollte fähigeren Leuten den Vortritt lassen. Allein die Steuerreform wurde von D. zum Vorteil der Steuervermeider blockiert, der Klimawandel teuer ignoriert.
Bescheidenheit wäre angemessen.

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rosinenzuechterin 29.05.2019, 07:21
14. Merkel sollte Weber das Vertrauen aussprechen

Nach all dem Ärger, den die CSU Merkel bereitet hat, würde es mich nicht wundern, wenn Merkels Solidarität zum CSU-Mann Weber seeehr enge Grenzen hat.

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claus7447 29.05.2019, 07:28
15. Meine Glaskugel meint...

.... Weber wird Präsident des EU Parlaments. Damit das W weiter aus Deutschland kommt J. Weidmann wird ECB Chef.

Der Rest, Kaffeesatz. Timmermanns wird Nachfolger von Junker, Verstager könnte Tusk beerben.

Allerdings könnte Weber am Ende auch leer ausgehen... denn da gibt es noch paritätisch zu bestehende Posten.

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jjcamera 29.05.2019, 07:37
16. Parteiinteressen

Kommt mir ein bisschen so vor wie die Brexit-Debatten im Unterhaus: Parteiinteressen gehen vor Bürgerinteressen. Österreich hat dazu auch gerade ein leuchtendes Beispiel geliefert, in dem die SPÖ mit der FPÖ zusammen einen Regierungssturz hinbekam.
Wenn "Hickhack" das ist, was wir von der EU erwarten können, dann gebe ich den Nichtwählern im Nachhinein Recht.

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hausfeen 29.05.2019, 07:39
17. Obwohl aktuell viel Kaffeesatzlesen betrieben wird, ...

... teile ich diese Einschätzuung. Und ich denke unsere 12 Punkte gehen nach Dänemark. Das bringt uns auch Macron wieder näher. Auch das ein wichtiger Punkt in der Entscheidungsfindung. Macron wiederum hat in Frankreich zarte Bande mit dem Grünen Cohn-Bendit am Laufen. Auch das ein Extra-Punkt für die einzige Frau unter den Kandidaten.
Weber wird nicht leiden müssen. Da sind noch andere interessante Jobs zu vergeben. Zum Beispiel der als Präsident des Europarates als Nachfolger von Tusk.

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haresu 29.05.2019, 07:42
18. Weber ist raus

Merkel hat ihn gerade zum Abschuss freigegeben. Es braucht entweder einen Konsens- Präsidenten und das ist nicht Weber, oder aber es bildet sich eine Koalition im Europaparlament gegen die EVP und das ist eindeutig Merkels größere Sorge.

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don_leonardo_al_dente 29.05.2019, 07:50
19. Alles nur Geplänkel

Kanzlerin Merkel wird nur scheinbar auf Weber bestehen. Ihre Taktik liegt klar auf der Hand: scheinbar auf Weber bestehen, ihn dann "mit schwerem Herz opfern" und dann dafür - wie lange geplant - Jens Weidmann im Herbst an die EZB-Spitze zu lancieren. Ihr ist klar, dass nur ein Deutscher einen EU-Spitzenjob bekommen wird und da ist ihr der EZB-Job wesentlich wichtiger. Mit der Hoffnung auf eine "Geldwende", d.h. Schluss mit den Niedrig-Zinsen und Ankäufen von Staatsanleihen. Dafür will sie sich dann zum Ende ihrer Kanzlerinnenschaft feiern lassen - ob diese dann geänderte Geldpolitik, insbesonders für Südeuropa verträglich ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber der deutsche Sparmichel ist zufrieden.

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