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EU-Kontroverse um Ungarn: Danke für diesen Affront!
AFP

Mit seinem harten Kurs gegen Flüchtlinge und Freiheiten hat Viktor Orbán viele in der EU gegen sich aufgebracht. Nun erhält Ungarns Premier plötzlich Zuspruch - weil Luxemburgs Außenminister der Kragen geplatzt ist.

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JSorel 14.09.2016, 15:22
1.

Undiplomatisch mag es gewesen sein, was der luxemburgische Außenminister gesagt hat, aber in der Sache hat er natürlich recht. Darüberhinaus fragt man sich: wenn Herr Orban die Polikt der EU für so katastrophal hält, warum verlässt er sie dann nicht? Doch nicht etwa deswegen, weil dann EU-Subventionen flöten gehen?

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Tadeuz2 14.09.2016, 15:25
2. Viktator

So nennen die Ungarn den Diktator Vctor Orban. Und das ist er auch. Mit solchen Staaten brauchen wir keine EU! Herr Steinmeier, der dem Viktator auch noch den Rücken stärkt, ist eine Schande für Deutschland! Ungarn, Polen, Tchechien, Ostdeutschland gehören nicht in die EU!

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biesi61 14.09.2016, 15:25
3. Herr Asselborn hat unsere volle Unterstützung verdient,

er hat zu 100% recht! Leute wie Orban und andere osteuropäische Querulanten zerstören letztlich die EU, wenn man sie nicht endlich stoppt! Von unseren gemeinsamen europäischen Werten haben diese Leute sowieso noch nie etwas gehört.

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blitzunddonner 14.09.2016, 15:25
4. wieso asselborns völlig korrekte sichtweise zum gegentum verführte, bleibt mir unklar.

wieso asselborns völlig korrekte sichtweise zum gegentum verführte, bleibt mir unklar.

festzustellen bleibt, dass ungarn der größte pro-kopf-netto-einnehmer ist. würde man das gegen die nettoeinzahlungen der briten verrechnen (und zudem die kostspieligen sonderwünsche der briten nicht unter den tisch fallen lassen), dann hätten wir den inselabdrift schon verdaut. nicht nur aus finanzieller sicht.

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Knack5401 14.09.2016, 15:27
5. Danke Herr Asselborn,

endlich keine diplomatische Korkenzieherei, sondern einfach gesagt wie es ist. Mit den Österreichern ein wohltuender Unterschied zu den anderen aalglatten Politikern, auch zu unseren. Schön zu sehen wie die anderen aufheulen, bitte mehr davon. Kauputtreden kann man da eh nichts mehr.

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stefan.martens.75 14.09.2016, 15:29
6. Flüchtlinge Egal, Orban egal aber die Debatte ist wichtig!

Völlig egal wie man die Äußerungen von beiden Seiten bewertet.
Die Frage die sich dahinter verbirgt ist von fundamentalem Interesse.
Wie geht die EU mit einem Mitgliedsland um, dass sich an wesentliche Werte und Grundprinzipien der EU absolut nicht hält?
Das kann Freizügigkeit sein, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit im Allgemeinen oder Pressefreiheit.

Darauf sollte die EU durchaus mal eine Antwort finden.
Die kann aber nicht sein, solange sich nicht alle 100% einig sind passiert gar nichts!
Welche Themen gibt es denn bitte, wo 90% Zustimmung innerhalb einer Demokratie existieren?

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fliegenhorst 14.09.2016, 15:32
7. Die Geister...

die man rief, wird man nun nicht los; oder will sie nicht loswerden. Es reicht eben nicht, sich nur die Rosinen herauszupicken, nein, man muss auch mal die eine oder andere "Kröte" schlucken. Eine osteuropäische Staaten heben gern die Hand, wenn es ums Verteilen des "Gemeinschaftsgeldes" geht. Sie heben sie aber nicht, wenn sie in der Gemeinschaft Flüchtlinge aufnehmen sollen - und zwar mehr als nur 65 wie in Estland.

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manque_pierda 14.09.2016, 15:33
8. es

ist schon abenteuerlich zu fordern, dass Ungarn aus der EU geworfen werden soll, weil es EU-Recht (Dublin) nicht bricht und der Verpflichtung der Forderung der Außengrenzen nachkommt und richtigerweise Flüchtlinge abweist, die über die Balkanroute bereits vorher in Griechenland waren. Notorische Betrüger und Defizitsünder können aber mit dem Wohlwollen der EU-Spitze rechnen, selbst wenn man im Referendum vorher nein dazu sagt. Und dieses Gebilde glaub tatsächlich, dass die Antwort auf den Brexit, der seine Ursachen in den erst genannten Tatsachen hat, mehr Vertiefung ist? OXI!

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anton_otto 14.09.2016, 15:34
9. Böser Diktator, guter Diktator

Der Außenminister des Schwarzgeldstaates Luxemburg braucht schon eine gewisse Portion Scheinheiligkeit, wenn er in öffentlichen Wortmeldungen andere EU-Mitgliedsstaaten kritisiert.
Asselborn sollte zur Kenntnis nehmen, daß es der Initiative der osteuropäischen Staaten und Österreichs zu verdanken ist, daß die Balkanroute geschlossen wurde und so der Migrantenzustrom wieder etwas kontrollierbarer geworden ist. Das fragwürdige Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei hat das nicht bewirkt, auch wenn das immer wieder gern behauptet wird. Trotzdem kuscht die EU vor Erdogan und redet seine Riesenschritte in die Diktatur schön, während Orbán regelmäßig aus Brüssel beschimpft und gemaßregelt wird.

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