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EU-Militäreinsatz gegen Schlepper: Europas verlogener Krieg
DPA

Die Europäische Union will militärisch gegen Schlepper vorgehen. Ein irrwitziger Plan. Wichtiger wäre, endlich ausreichend legale Wege für Flüchtlinge nach Europa zu schaffen.

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RainerCologne 15.05.2015, 16:07
1.

Das traurige ist, dass wir als "Westen" Schuld an der ganzen Miesere sind. Und noch trauriger ist, dass viele Menschen das nicht begreifen.

Ohne deutsche Waffen gäb es viel weniger Tote.
Ohne den Kapitalismus müssten die Menschn auf der anderen Seite der Erde nicht verhungern.

Bevor das System nicht geändert wird hilft es nichts an den Sympthomen rumzudoktern. Alternativen gibt es, bspw. das Modell von Franz Hörmann finde ich sehr interessant.

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chalchiuhtlicue 15.05.2015, 16:10
2. Keine legalen Wege nach Europa!

Was soll diese Forderung? Sollen wir MIllionen von Wirtschaftsflüchtlingen aus Afrika in der EU aufnehmen? Wir haben jetzt schon ausreichend Probleme und brauchen nicht noch die Probleme von Staaten eines anderen KONTINENTS zu übernehmen! Und wenn die Leute schön bequem von dort zu uns auswandern könnten, wer bitte löst dann die Probleme in ihren Heimatländern? Hmm?

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HighFrequency 15.05.2015, 16:12
3.

Die EU muss sich harten Realitäten stellen, und das kann auch ein weniger "schönes" Vorgehen beinhalten.
Immer irgendwelche Maximalforderungen zu stellen ist nicht nur unverschämt, sondern nützt im Endeffekt niemandem.

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MaxPayne 15.05.2015, 16:14
4. Unfug

die aussage: "die alternative zur Flucht ist der Tod" bedeutet, dass alle in den herkunftsländern verbleibenden Frauen, Kinder und Alte sterben, da in den Flüchtlings booten zu 95% junge Männer sitzen. Die Öffnung legaler Wege müsste in letzter Konsequenz und um Diskriminierung zu verhindern- jedem Einwohner Afrikas etc ermöglichen, zu uns zu kommen. und zwar nicht nur diesed Jahr. das ist objektiv unmöglich.

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Jasro 15.05.2015, 16:15
5. Fast alle Europäer denken es, kaum einer sagt es..

...warum können wir es nicht wie Australien machen und sagen "No way!" - ?

Mag politisch nicht korrekt sein, aber wie viele Millionen Menschen - übrigens nicht "nur" aus Afrika - sollte Europa denn aufnehmen? 50 Millionen? 100 Millionen? Und dem 100 Millionsten und ersten, der dann natürlich auch kommen will sagen wir dann: "Tut uns leid, jetzt ist wirklich Schluss!"-?

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flo_bargfeld 15.05.2015, 16:15
6. Der EU-Militäreinsatz wird die Flüchtlingsströme nicht stoppen, sondern nur umleiten.

Die Infrastruktur der Schleuserbranche ist flexibel genug, um sich nach einem ersten Militärschlag schnell mit neuen, dezentraleren Routen und kleineren Transporteinheiten auf die neue Situation einzustellen (siehe z. B. "Bekenntnisse eines Menschenhändlers von Andrea di Nicola und Giampolo Musumeci, auf deutsch erschienen im Kunstmann Verlag). Auch von erstickten Menschengruppen in Lastwagenanhängern auf Fähren, wie sie Anfang des Jahrtausends machmal in den Nachrichten auftauchten, dürfte dann wieder öfter zu lesen sein.

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michaelis 15.05.2015, 16:15
7. Gegen die Schlepper

vorgehen ist der richtige Weg. Wie soll die Rumpftruppe der EU mit Millionen von Flüchtlingen klarkommen wenn sich Länder wie GB Polen usw vornehm zurückhalten. Am Ende zahlen wieder die Deutschen und wenn die Kohle eines Tages nicht mehr reicht, dann kommt sie doch, die Zwangsabgabe. Dann möge bitte keiner der Gutmenschen meckern.

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spon_2316845 15.05.2015, 16:16
8. Alles schön und gut

Aber warum sollen wir die Probleme ausbaden, die wir nicht verursacht haben?

Damit, dass die Leute Asyl bekomme, ist es ja nicht getan. Es kostet sie zu integrieren und den Anteil der wirklich konservativ denkenden Moslems erhöhen wir auch.

Diese Probleme möchte ich hier nicht haben. Punkt!

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washington.mayfair 15.05.2015, 16:17
9.

Es gibt einen ganz klaren legalen Weg. Und auch einen der erprobt und machbar ist. Nämlich die UNHCR, das UNO Flüchtlingshilfswerk. Die verteilen ebenfalls Flüchtlinge in Nehmerländer und wissen am Besten wer bedürftig ist und wer nicht. In den Syrischen Lagern leben z. B. 1,3 Millionen Kinder unter der Betreuung der UNHCR. Die sind wirklich bedürftig.

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