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EU-Parlamentschef Schulz: "Ich kämpfe für Europa jetzt auf nationaler Ebene"
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Jetzt hat er es offiziell gemacht: SPD-Politiker Martin Schulz gibt sein Amt als Präsident des Europaparlaments ab. Er wechselt in die Bundespolitik - möglicherweise auf einen Top-Job.

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eriatlov 24.11.2016, 10:32
20. Herr Schulz würde besser

gegen Europa kämpfen, um der maroden EU - die er nach eigener Aussage für undemokratisch hält - eine Chance zur Erneuerung zu geben. So aber ist er einfach nur eine Belastung - ganz egal auf welchen Posten er sitzt.

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Zambi 24.11.2016, 10:32
21. Baustelle EU

Die EU ist eine riesige Baustelle,
die Bankenkriese ist nicht gelöst, die Asylantenkrise bedroht den inneren Frieden der EU, 2 x Sprengstoff für den Zusammenhalt,
warum löst er nicht die probleme, die in seiner Amtszeit entstanden sind ?
Sind die noch lösbar ?

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werder11 24.11.2016, 10:33
22. wie immer

gibt es die üblichen kommentare und 2017 wird dann wieder merkel gewählt, damit sich ja nichts ändert - es gibt zwar viel zu lästern, aber eigentlich sind wir ja zufrieden - die einzige, die die notwendigen änderungen vor allem im sozialsystem (!) vornehmen kann - weil sie die überragende kompetenz und übersicht hat - ist sarah wagenknecht - diese kanzlerin wäre den deutschen zu gönnen!

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200MOTELS 24.11.2016, 10:33
23. Schulz will auf nationaler Ebene

verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen das er auf internationaler Ebene verzockt hat. Das finde ich sehr nett von ihm...

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oil-peak-fan 24.11.2016, 10:35
24. Mit einer...

...solchen Aussage ("Ich kämpfe für Europa jetzt auf nationaler Ebene") stellt Schulz unter Beweis, dass er in der Bundespolitik vorwiegend europapolitische Interessen zu vertreten gedenkt. Als potenzieller Minister hat er sich m.E. damit disqualifiziert. Außerdem: Er sollte erst mal in den Bundestag gewählt werden.

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humorrid 24.11.2016, 10:38
25. Make Europe great again, from out of Germany!

The Fighter is back! Er hat versucht, "die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit der europäischen Politik zu erhöhen", jetzt macht er das auch hier? Bitte nicht. Die deutsche Politik lebt doch vom Understatement, von der größtmöglichen Unsichtbarkeit. Herr Schulz ist doch viel zu laut für einen Spitzenposten in Deutschland, seine Vorstellung die Politik sichtbarer zu machen ist viel zu schlicht – einfach an dem Lautstärkeregler zu drehen. So ein Polterer als Aussenminister oder gar K?

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darthmax 24.11.2016, 10:40
26. Der Job

eines Abgeordneten in dem EU Parlament scheint ja unter seiner Würde zu sein. Das ist der Job für den er gewählt wurde, über die Landesliste. Soll er den doch ordentlich ausfüllen und wenn das unter seiner Würde ist, ist er in anderen Aufgaben unqualifiziert.

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JakobHaschke 24.11.2016, 10:41
27. Personalien

Erst das weiter so von Merkel, nun die Ankündigung des Hardliner Schulz (er will ja selbstredend EU-Lobbyist in Deutschland sein, statt sich für Deutschland in der EU einzusetzen). Und eine Partei kommt aus dem Jubeln nicht heraus: die AFD.

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Athlonpower 24.11.2016, 10:42
28. Gabriel und Schulz sind Schaden mit doppeltem Einschlag

Zitat von dialogischen
Wissen denn die Mitglieder der SPD schon von ihrem Glück, hinter einer Ikone des Korporatismus marschieren zu dürfen?
Wer nach Agenda2010, GAZ-Gerd, TTIP-Siggi, Nix-gelernt-Nahles immer noch Mitglied der Seeheimer Partei Deutschland ist, der wird auch EU-Schulze klaglos runterschlucken,

denn diesen Leuten kann nicht mehr geholfen werden, weil sie unfähig sind, sich selbst zu helfen,
diesen Leuten kann nur noch geschadet werden und das wird dann mit dem Duo Garbriel/Schulz gleich in doppelter Portion geschehen.

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thalacker 24.11.2016, 10:42
29. Schulz als Kandidat für Spitzenpositionen

Unabhängig, ob man die SPD oder Martin Schulz besonders gut findet, müssen einige Behauptungen in Kommentaren hier korrigiert werden: Schulz war früher Buchhändler und Bürgermeister, hat also auch Berufserfahrung außerhalb der Politik und Verwaltungserfahrung vor Ort gesammelt. Er ist also nicht der typische Eurokrat, als der er hier zum Teil dargestellt wird. Zugleich gilt für ihn aber auch nicht das gängige Klischee vom abgehalfterten, nach Brüssel weggelobten Altpolitiker (von denen es leider in der Tat zu viele gab/gibt), weil er seine Karriere vom politischen Nobody zum Spitzenpolitiker ganz im Europäischen Parlament gemacht hat. Da sein Mandat als EU-Parlamentspräsident endet und auch nicht absehbar ist, dass er für einen anderen Spitzenposten in Frage kommt, ist ein Wechsel in die Bundespolitik durchaus legitim.

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