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EU-Parlamentspräsident: Schulz warnt Italiener vor Wahl Berlusconis
DPA

Europa blickt mit Sorge nach Italien: Wenige Tage vor der Wahl hat Silvio Berlusconi in den Umfragen aufgeholt. Eindinglich mahnt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, der Skandalpolitiker habe schon einmal durch seine "persönliche Eskapaden" dem Staat geschadet.

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altmannn 21.02.2013, 11:48
130. Die EU

Zitat von SchneiderG
Auch dafür (Gefängnis) ist die italienische Justiz zuständig und nicht Herr Schulz. Wenn diese versagt, korrupt ist oder nichts taugt, können wir das weder über die EU noch von D aus ändern.
könnte, wenn sie wollte.

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w.o. 21.02.2013, 11:51
131.

Zitat von altmannn
Das wusste ich nicht, dass die Mehrheit der 357 Mio 'Wahlberechtigeten Herrn Schulz gewählt hat. Man lernt nie aus.
man lernt halt nie aus.
Vielleicht verstehen Sie es so: Die Mehrheit des von 375 Mio Wahlberechtigten gewählten Parlaments hat Herrn Schulz zum Präsidenten des EU-Parlaments gewählt.

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semaphil 21.02.2013, 11:52
132. selber höchst problematisch

Zitat von sysop
... "Ich habe vor vielen Jahren darauf hingewiesen, dass ich diesen Mann für eine sehr problematische Persönlichkeit in der europäischen Politik halte." ...
Da hat einer mal ein wahres Wort gesagt. Nur die Richtung war die Falsche. Unser hochverehrter Sachwalter unser aller europäischen Interessen steht ja geradezu für einen höchst problematischen Anachronismus.

Wann wäre es schon mal vorgekommen, daß ein Parlament, dessen Aufgabe es ist, seine regierende Führung in die Schranken zu weisen, dieser Führung die Annahme des Budgets verweigern will, weil sie nicht genug auf den Putz hauen - vulgo: verprassen - will.

So agiert der Sachwalter übernationaler Industrie- und Finanzmagnaten, welche bis heute bewiesen haben, daß sie nur eins können: den EU-Bürger bis auf das Hemd ausplündern und mittels der modernen Form des mittelalterlichen Schuldturms - einer Fußfessel der steuerlichen Verschuldung des Steuerzahlers - generationenüberdauernd in die Sklaverei pressen. Als Sklavenhalter tritt der Nationalstaat auf, der den stetigen Fluß der Zinserträge notfalls mit Arbeitszwang garantieren müssen wird. So hat denn auch die Vorherrschaft ehemaliger DDR-ler an unserer Staatsspitze einen tieferen Sinn.

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hardliner1 21.02.2013, 11:53
133. Wichtigtuer

Zitat von sysop
Europa blickt mit Sorge nach Italien: Wenige Tage vor der Wahl hat Silvio Berlusconi in den Umfragen aufgeholt. Eindinglich mahnt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, der Skandalpolitiker habe schon einmal durch seine "persönliche Eskapaden" dem Staat geschadet.
Schulz ist nach Verheugen der größte Wichtigtuer der SPD. Er kann es nicht verwinden, dass ihn Berlusconi in Straßburg einmal als Capo bezeichnet hat. Die italienischen Wähler werden sich kaum nach Schulz richten. Und das ist auch gut so.

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altmannn 21.02.2013, 11:53
134. Früher

Zitat von w.o.
Wer so wenig Ahnung hat wie Sie, sollte besser schweigen. Kommissionspräsident ist immer noch Herr Barroso. Herr Schulz wurde von den deutschen Wählern ins EU-Parlament und von diesem zum Präsidenten gewählt.
dachte ich immer, das geht so: die Wähler dürfen bei einer Partei ihr Kreuz machen. Die Partei bestimmt, wer ins Parlament einzieht und das Parlament bestimmt sich einen Präsidenten. Die Wähler sind also so weit von der Schulzschen Präsidentschaft entfernt, dass man sie wirklich nicht für dessen Fehlleistungen verantwortlich machen kann. Hier sind mal wieder die Opfer schuld, und nicht der Täter.

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dale_gribble 21.02.2013, 11:54
135.

Zitat von w.o.
Wieso wollen Sie der EU das Genick brechen?
Weil ich voll von gluehendem Hass auf diese postdemokratische Buerokratenorganisation bin und mir dieses widerliche Konstrukt ausschliesslich (teils exorbitante) Nachteile bringt.

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Ottokar 21.02.2013, 11:57
136. Schulz

Schulz,Schulz,Schulz ???? Ach der Schulz. Der warnt die Italiener? Na ja, Einbildung ist auch eine Bildung.

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altmannn 21.02.2013, 11:58
137. Das Problem

Zitat von Callimero
...dass wir das Unheil, das Berlusconi bei seiner Wiederwahl anrichten würde, mit ausbaden müssten und zwar mit unseren Steuermilliarden, die dann für irgendwelche Italien-Notprogramme fließen würden (Schuldenunion). Wäre das nicht so, könnten die Italiener von mir aus ihren obersten sizilianischen Mafiaboss höchstpersönlich wählen (nun ja große Unterschiede zum Bunga-Bunga-Meister sind da ja gar nicht mehr vorhanden)... Ich kann daher die Bemerkungen des Hr. Schulz verstehen: Berlusconi schadet Europa und er würde auch dem deutschen Steuerzahler schaden, der für eine solche Skandalpolitik einmal mehr löhnen dürfte. Ob es aber intelligent ist, es den Italienern so zu vermitteln - naja ich denke eher nicht. Es könnte wirklich als Einmischung verstanden werden und ziemlich nach hinten losgehen.
ist doch eher, dass Herr B. (vielleicht) nicht so "funktioniert", wie man es EU-seits gerne hätte. Denn das Unheil, für das wir mit Steuerbillionen haften müssen, ist längst angerichtet. Nur der Zahltag soll noch ein bisschen verschleppt werden. Da könnte B. hinderlich sein. Auf der anderen Seite ist er vielleicht zum "weiter so" zu überzeugen, wenn man ihm vielleicht die EU Präsidentschaft oder die Leitung des ESM überlässt. Alles verhandelbar zum Wohle der EU-Bürger...

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RenegadeOtis 21.02.2013, 11:59
138.

Zitat von silverhair
Ähm, seitdem Merkel im alleingang einen Scheinverfassungsvertrag verordnet hat dürfen sie die EU mit Deutschlands "Regierungs-Kanzlerin" durchaus gleichsetzen! Der EU fehlt immer noch jegliche Legitimation durch die Bürger der EU - das ein paar durchgeknallte Regierungscheffs meinen ihre Unterschrift wäre Ersatz für die Bürger ist eher an überheblichkeit und Feudalismus orientiert als an Demokratie! (...)
Das EU-Parlament, dessen Präsident Herr Schulz ist, wurde durch 357 Millionen Wahlberechtigte in Europa gewählt.

Ihr Wahn die EU als absolutistisches (wahlweise tyrannisches/diktatorisches) Gebilde darzustellen krankt an wenig Verbindungen zur Realität.

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w.o. 21.02.2013, 11:59
139.

Zitat von altmannn
dachte ich immer, das geht so: die Wähler dürfen bei einer Partei ihr Kreuz machen. Die Partei bestimmt, wer ins Parlament einzieht und das Parlament bestimmt sich einen Präsidenten. Die Wähler sind also so weit von der Schulzschen Präsidentschaft entfernt, dass man sie wirklich nicht für dessen Fehlleistungen verantwortlich machen kann. Hier sind mal wieder die Opfer schuld, und nicht der Täter.
Nicht weiter, als von jedem deutschen Minister, Ministerpräsidenten oder Bundeskanzler.

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