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EU-Parlamentspräsident Tajani: "Wer Grenzen schließen will, tötet den Binnenmarkt"
STEPHANIE LECOCQ/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Parlamentspräsident Antonio Tajani plädiert für Flüchtlingslager in Afrika und offene Binnengrenzen - und warnt vor dem Zerbrechen der Europäischen Union. Für die widerspenstigen Osteuropäer hat ein besonderes Angebot.

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pragmat 28.06.2018, 16:31
1. Herr Tajani und Deutsch

Bevor der Herr Tajani noch mehr sagt, sollte er mal Deutsch lernen, damit er den Unterschied zwischen "Kontrollieren" und "Schließen" begreift. Dann kann man weiter reden.
Denn eine Grenze zu überwachen/kontrollieren, bedeutet heutzutage noch lange nicht, dass man sie deswegen schließen muss.

Außerdem bedeutet ein Einreiseverbot, dass man nicht einreisen darf, unabhängig davon ob man erwischt wird oder nicht. Wenn man es dann trotzdem tut, hat das Konsequenzen, auch wenn man erst später erwischt wird.

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frank2013 28.06.2018, 16:34
2. Es geht derzeit nicht um Grenzschließungen.....

und die Abschaffung des Schengenraumes, sondern um stichprobenartige, intelligente, mobile Sicherung im grenz- und grenznahen Bereich, um die Binnenmigration zu überwachen, solange die EU-Außengrenzen derart löchrig sind. Erst bei einem Massenansturm sind Grenzzäune notwendig. Davon ist derzeit nicht die Rede.

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hilfe2018 28.06.2018, 16:37
3. Herr Parlamentspräsident,

was haben Sie mit Ihrem üppigen Gehalt bisher dafür getan, dass in Europa normale für jeden Bürger übersichtliche Flüchtlingsbedingungen erkennbar sind?
So wie Ihr Kommentar zu werten ist, nichts. Rein garnichts. Denn bereits drei Jahre herrscht hier ein Chaos was es vor 2015 nicht gegegen hat.
Jedes Land hat für die Sicherung seiner Grenzen selbst zu sorgen. Da brauchen wir keine Ukrainer oder sonst wen, da ein Fremder als Grenzer an der deutschen Grenze schon wegen der Stillhaltegebühr jeden reinläst, durchläst. Jedes Land ist für seine Grenzen selbst verantwortlich ob mit oder ohne Zaun. Darüber müssen auch nicht 12.000 Beamte in Brüssel, Strasbourg oder sonstwo diskutieren, zerreden, verkomplizieren usw., das kann jedes Land selbst.
Und wer innerhalb Europas über die Grenze reisen möchte wird entweder kontrolliert oder beim Blick ins Auto oder sonstwas kontrolliert. Mit den offenen Grenzen sind mehr Straftaten, mehr Gewaltverbrechen, mehr bürgerliche Unruhe und Angst entstanden.

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susie.soho 28.06.2018, 16:40
4. Augenwischerei

Alles, was bisher von wem auch immer vorgeschlagen wurde, ist PRAKTISCH nicht durchführbar! Die Außengrenzen sind nicht kontrollierbar, weder die Südeuropas noch die einzelner EU-Länder!

Und (geschlossene!) Lager in Afrika zu unterstützen zu wollen, ist ein einziger Humbug! Wer soll die bauen, wer sie kontrollieren und wer soll die dort "aufzufangenden" Menschen beraten, ernähren, bewachen und weiterleiten bzw. zurückbringen?

Und Geld an Libyen zu geben, wäre der helle Wahnsinn. Libyen hat keine wirkliche Regierung, sondern lediglich zwei korrupte Gruppen, die sich Regierung nennen. Kein Vergleich mit der Türkei.

Es gibt nur eine möglichkeit: die legale Zuwanderung nach Europa. Dazu müssen alle europäischen Botschaften in allen afrkanischen Ländern vertreten sein und mit entsprechendem Personal ausgestattet sein. Es müssen auch nicht alle Vertretungen separat vorhanden sein, die eine oder andere Botschaft kann auch die Interessen anderer europäischer Länder vertreten. Übrigens wäre diese Lösung die schnellstmögliche!

Mag doch niemand glauben, die Zuwanderung könne bewältigt werden, ohne dass sie (mit Auflagen!) legalisiert wird.

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BettyB. 28.06.2018, 16:43
5. Drei Schritte zum Ende der politischen EU

1. Merkel wies mit Bedacht die Idee des "gemeinsamen europäischen Hauses" zurück und zerstörte damit zur Freude der US-Amerikaner eine zukunftsträchtige Aussicht auf ein starkes Europa.
2. Merkel öffnete die Grenzen für Flüchtling, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich in erster Linie um eine vorübergehende und kurzfristige Hilfe für Ungarn, aber in gleichem Sinne auch für Italien und Griechenland handdel

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Max Super-Powers 28.06.2018, 16:43
6.

Hätte man es doch einfach bei dem niedrigen Level der EG belassen. Eine Zollunion. Kein Brüssel-Wasserkopf, kein gegenseitiges Einstehen für faule Kredite. Die EU würde von allen bewundert werden. Aber nööö, es musste ja so wie jetzt kommen und damit ein Modell, welches sehr viele Menschen einfach nur abschreckt. Bestes Beispiel, dieses Interview, welches nur so vor Selbstgerechtigkeit trieft.

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doc_snyeder 28.06.2018, 16:44
7. Tötet den Binnenmarkt?

Geht's vielleicht auch 'ne Nummer kleiner? - Den europäischen Binnenmarkt wird man nicht so schnell und wahrscheinlich überhaupt nicht töten können. - Aber die schon sehr weit fortgeschrittene Masseninvasion nach Europa - und das heisst fast ausschliesslich vor nach Westeuropa und selbst darin hauptsächlich nach Deutschland - muss gestoppt werden. Jetzt. Und gründlich. Und das hat mit der bayrischen Wahl überhaupt nichts zu tun.

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suedseefrachter 28.06.2018, 16:49
8.

Wer kein Geld und keine Ausbildung hat ist in Europa willkommen

Wer etwas Geld hat und eine schlechte Ausbildung wird abgeblockt (=muss sich an irrsinnige Gesetze halten)

Wer viel Geld hat kann sich die Staatsbürgerschaft kaufen


Wer diese Regelungen aufgestellt hat dürfte meiner Meinung nach niemals in die Politik gehen.

Normalerweise sollten nur Firmenchefs von mittelständischen Unternehmen ein Anrecht haben in die Politik gehen zu dürfen - da diese Personalverantwortung tragen müssen und Konsequenzen auch privat Probleme mit sich bringen.

Man muss sich ja nur Öttinger anschauen, bei diesem Mann kann man sich nur noch an den Kopf greifen. Der ungeeignetste von den Ungeeigneten ...

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kpkuenkele 28.06.2018, 16:50
9. Scheckbuchpolitik

Illegale Migration soll nach Vorstellung des Vorsitzenden des EU Parlaments statt mit der Anwendung des geltenden Rechts mit der großen Gieskanne an Steuergeldern bekämpft werden. Dafür dürfte es glücklicherweise keine Mehrheit mehr in der EU geben. Laut Genfer Flüchtlingskonvention dürfen Bürgerkriegsflüchtlinge in den direkten Nachbarstaaten Schutz suchen, wo die UNHCR gerne mit Flüchtlingslagern für Unterkunft, Ernährung und medizinische Grundversorgung Sorge tragen darf. Europa kann dies über seinen Anteil am UNHCR Budget unterstützen. DIe EU hat aber keinerlei Verpflichtung, über die international vereinbarten Maßnahmen hinaus zu gehen und dafür das Geld der europäischen Arbeitnehmer zu verpulvern.

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