Forum: Politik
EU-Parlamentspräsident Tajani: "Wer Grenzen schließen will, tötet den Binnenmarkt"
STEPHANIE LECOCQ/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Parlamentspräsident Antonio Tajani plädiert für Flüchtlingslager in Afrika und offene Binnengrenzen - und warnt vor dem Zerbrechen der Europäischen Union. Für die widerspenstigen Osteuropäer hat ein besonderes Angebot.

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HerrPeterlein 28.06.2018, 17:51
40. Kontrollen sind eine Katastrophe

Ja, manche Menschen finden ein paar mehr Grenzkontrollen nicht gut, am besten hat noch jedes Land wieder seine eigene Währung. Hat nur nichts mit der Realität zu tun, da sind schon unterschiedliche Währungen die an einander gekoppelt sind extrem hinderlich, noch schlimmer wird es bei Währungsschwankungen. Selbst der "kleine Mann" hat in Europa Unmengen durch den ständigen Währungstausch verloren am Reisen. Wie hoch ist nochmal das Barvermögen noch in DM? Das liegt nicht irgendwo bewusst unter dem Kopfkissen, sondern sind die übrig geblieben Münzen/Scheine über die Jahre beim Tauschen.

Jede kleine Verkehrskontrolle bringt mittlerweile schon der Verkehr zum erliegen. Wer zahlt diese Kosten bei noch mehr Kontrollen? Dann würden ganz schnell auch die Preise im Supermarkt ansteigen. Mal davon abgesehen dass manche Autobahn komplett zum Stillstand kommen.

Aber ja, der eine Flüchtling und früher war alles besser. Sehen sie sich mal Bilder der 90er Jahre an, da hatten wir noch in Europa mehrere Bürgerkriege. Jetzt nur noch einen an der Grenze Russland/Ukraine.

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Großkarl 28.06.2018, 17:54
41. Geht doch

@ susie.soho, heute, 16:40 Uhr
4. Augenwischerei
Alles, was bisher von wem auch immer vorgeschlagen wurde, ist PRAKTISCH nicht durchführbar! Die Außengrenzen sind nicht kontrollierbar, weder die Südeuropas noch die einzelner EU-Länder

Das stimmt nicht, da sind Sie wohl Merkels Humbug auf den Leim gegangen.
Denken Sie mal an die Zeit des Eisernen Vorhanges zurück, falls Sie alt genug sind. Oder an Israels Grenzsicherung usw. wenn der Wille da ist geht alles, Geld genug dafür hat Europa.
Migration ohne Ende ist auf jeden Fall nicht die Lösung.
Lade halb Afrika in dein Land ein und es wird Afrika. Mit all seinen Problemen.
Merkt man doch jetzt schon.
Afrika sollte lieber seine überhöhte Reproduktionsrate unter Kontrolle kriegen!!!

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Shoxus 28.06.2018, 18:02
42. Oh mein Gott

die Reiter der Apocalypse sind wieder unterwegs. Jedesmal, wenns ein Problem gibt und es nicht nach der Nase der üblichen Verdächtigen geht, geht die EU unter. Meine Güte...dann lasst diesen aufgelanden Apparat halt untergehen. Kostet eh nur übermäßig viel Geld und die meisten sind von dem Kasperletheater nur noch genervt. Und ich bezweifel doch sehr stark, das wir dann plötzlich wieder überall Krieg haben in Europa, nur weil die EU in ihrer jetzigen Form gescheitert ist.
Einfach nur peinlich wie ständig versucht wird Angst zu schüren.

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theodtiger 28.06.2018, 18:04
43. Schon gemerkt

Zitat von carl-sand
Da wäre dann mal die Frage,haben die Länder ihren Binnenmarkt getötet,die an einer Grenzsicherung festalten? Welche wären Das?
Schon gemerkt, dass es um den grenzüberschreitenden EU Binnenmarkt aus 28 Ländern geht - nicht um (frühere vor 1992) nationale Binnenmärkte?
Die Troll Fabriken in St. Petersburg und anderswo scheinen ja extra für den EU Gipfel zusätzlich Personal angeheuert haben - oder war das etwa ein sachlicher Beitrag da oben? Gilt übrigens auch für so einiges anderes, was man in diesem Forum lesen muss.

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theodtiger 28.06.2018, 18:13
44. "intellektuelles Niveau"

Zitat von RioTokio
"Wer Grenzen schließen will, tötet den Binnenmarkt" sagt Herr Tajani. Damit hat er natürlich Recht. Wenn das sein Beitrag zur Flüchtlingsdebatte sein soll, kann man sich aber nur über das intellektuelle Niveau eines EU Spitzendiplomaten wundern. Es geht um Kontrollen der Grenzen und Verhinderung der illegalen Einreise und nicht um Schließung für den Güter- oder Reiseverkehr. Offenbar hat der Herr nicht mitbekommen, was hier in Deutschland nach der Einreise von Millionen los ist. Auch Leute wie Tajani lassen einen an der EU Administraion verzweifeln. Die Engländer haben die Konsequenzen gezogen.
Man kann nicht Migranten an Grenzen zurückweisen, ohne auch den Güterverkehr zu kontrollieren. Schon jetzt kommen Migranten häufig mittels von Frachträumen auf LKWs über die Grenzen. Werden diese Kontrollen verstärkt, werden Lieferketten unterbrochen und just in time Logistik funktioniert nicht mehr. Nicht das "intellektuelle Niveau" von Herrn Herr Tajani ist hier in Zweifel zu ziehen, wie vom Foristen gemacht, sondern ...
England könnte nach dem Brexit ein Beispiel für unterbrochene Lieferketten und wirtschaftliche Probleme sein (laut Studien der britischen Regierung im Falle eines hard brextit). Es ist keineswegs Vorbild - so wenig wie die Lage in Deutschland düster wäre.

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Serenissimus 28.06.2018, 18:14
45. Da ham'se auch wieder Recht

Zitat von citizen01
Das ist der inhärente Zwang dieser Organisation. Wie in schlecht geführten Unternehmen, die Ziele sind: mehr Personal, mehr Umsatz, andere aufkaufen und größer werden. Die Strategie verselbständigt sich, Ertrag und Nutzen werden unwichtig. Oder kennen Sie jemanden innerhalb der EU-Administration oder des EU-Parlamentes, der diese und ihre Befugnisse auf das vernünftige Maß zurückführen will?
Ja, es leben in dem Sumpf ganz, ganz viele Fröschlein, und die wollen natürlich munter weiterquaken. Oder, auf Weltuntergang gebürstet und wie aus vielen Horrorschinken vertraut: Das Ding aus der Retorte / aus dem Sumpf will und will nicht sterben. Oder, in Heinrich Böll-Sound transponiert: Wir sehen offenbar verfaulende Reste von Macht, die mit froschhafter Wut verteidigt werden. Und nun selbst Erlebtes: Ich war mal in Sacramento in der dortigen Handelskammer, und ein Amerikaner berichtete, er sei in Brüssel gewesen, bei der EU. Und dann: It's huge! Who pays for it? Das war vor 30 Jahren, und seither hat sich der Frosch immer weiter aufgeblasen.

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trex#1 28.06.2018, 18:16
46.

Zitat von HerrPeterlein
Selbst der "kleine Mann" hat in Europa Unmengen durch den ständigen Währungstausch verloren am Reisen.... Jede kleine Verkehrskontrolle bringt mittlerweile schon der Verkehr zum erliegen. Wer zahlt diese Kosten bei noch mehr Kontrollen? Dann würden ganz schnell auch die Preise im Supermarkt ansteigen. Mal davon abgesehen dass manche Autobahn komplett zum Stillstand kommen.
Bitte nicht diese Märchen. Der kleine Mann hatte auf Auslandsreisen trotz Umtausch viel mehr Kaufkraft als heute. Zumal heute fast überall bargeldlos gezahlt werden kann, da sind Umtauschgebühren irrelevant.
Die Kontrolle im Güterverkehr hat vor Schengen auch gut funktioniert. Kontrollrecht bedeutet nicht Kontrollpflicht. Also verbreiten Sie hier keine Hysterie.

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cdrb 28.06.2018, 18:17
47. "Wer Grenzen schließen will, tötet "Wer Grenzen schlieden Binnenmarkt"

so steht es geschrieben....

... und ist so falsch, dass man es, vor allem geäußert von einem an Jahren nicht mehr jungen Politiker, nur als glatte Lüge bezeichnen kann.
Einen Binnenmarkt innerhalb der EU und sämtlicher Vorgängerorganisationen hat es immer schon gegeben, und er hat auch vor "Schengen" sehr gut funktioniert.
Was also ist der Grund dafür, dass einige Politiker versuchen, der unkontrollierten Migrationsbewegung in Richtung deutsches Sozialsystem das Wort zu reden?

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ekel-alfred 28.06.2018, 18:22
48. Grenzstau?

Zitat von Andraax
Ich quere die Grenze täglich mit dem Fahrrad, deswegen muss ich mich nicht mal über den Stau bei den Kontrollen ärgern, aber ich weiß die Autofahrer stehen dann 30min und mehr. Den volkswirtschaftlichen Schaden, den alleine diese Verzögerungen darstellen haben schon mal schlaue Leute ausgerechnet.
Ich lade Sie mal zu einem Besuch ins Ruhrgebiet ein. Da stehen Sie täglich Stunden im Stau, da ist die kleine Grenzverzögerung nichts dagegen.
Der wirtschaftliche Schaden entsteht bereits im Binnenland, nicht an der Grenze.

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biesi61 28.06.2018, 18:25
49. Die offenen Grenzen sind eine zivilisatorische Großtat!

Zitat von hilfe2018
was haben Sie mit Ihrem üppigen Gehalt bisher dafür getan, dass in Europa normale für jeden Bürger übersichtliche Flüchtlingsbedingungen erkennbar sind? So wie Ihr Kommentar zu werten ist, nichts. Rein garnichts. Denn bereits drei Jahre herrscht hier ein Chaos was es vor 2015 nicht gegegen hat. Jedes Land hat für die Sicherung seiner Grenzen selbst zu sorgen. Da brauchen wir keine Ukrainer oder sonst wen, da ein Fremder als Grenzer an der deutschen Grenze schon wegen der Stillhaltegebühr jeden reinläst, durchläst. Jedes Land ist für seine Grenzen selbst verantwortlich ob mit oder ohne Zaun. Darüber müssen auch nicht 12.000 Beamte in Brüssel, Strasbourg oder sonstwo diskutieren, zerreden, verkomplizieren usw., das kann jedes Land selbst. Und wer innerhalb Europas über die Grenze reisen möchte wird entweder kontrolliert oder beim Blick ins Auto oder sonstwas kontrolliert. Mit den offenen Grenzen sind mehr Straftaten, mehr Gewaltverbrechen, mehr bürgerliche Unruhe und Angst entstanden.
Hunderttausende nutzen sie täglich, ich auch. Angesichts der superengen Verflechtungen würde die Wirtschaft ohne sie binnen Stunden zusammenbrechen. Und die Kriminalität in Deutschland sinkt trotzdem, von Jahr zu Jahr! In den anderen Ländern der EU übrigens auch.

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