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EU-Ratschef: Tusk wünscht Brexiteers ohne Plan einen "besonderen Platz in der Hölle"
DPA

Scharfe Worte von EU-Ratspräsident Donald Tusk: In Brüssel sinniert er über einen "Platz in der Hölle" für Brexit-Befürworter "ohne auch nur die Skizze eines Plans". Von London fordert er Lösungsvorschläge.

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adsoftware 06.02.2019, 14:51
50. Ich freue mich schon darauf

wenn die EU Länder jeder einzeln nach London gekrochen kommen, um den englischen Markt nicht zu verlieren, nachdem GB ohne Vertrag raus ist. Die Politdarsteller in Brüssel sind das, was die Briten sagen: Lunatics.

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segelsetzer1 06.02.2019, 14:53
51. Alles Besserwisaser

Wir als Deutsche müssten es eigentlich besser Wissen : Aus Besser Wessis werden jetzt Besser Euros . Es wird auch gute Geschäftsmodelle ausserhalb der EU geben . In Steuer ; Wirtschafts und Aussenpolitik . Wir glauben immer das dier EU trotz seiner vielen Macken ein unersetzliches Modell ist und bleibt . Das haben VW mit dem Käfer auch gedacht , und irgendwann wären sie vom Markt geflogen wenn sie nicht radikal umgedacht hätten und auf den Golf umgestiegen werden . EU Politiker neigen dazu die teilweise in der Konstruktion der EU liegenden Fehler durch den Brexit weg zu reden . Das erinnert an Vogelstrauß Politik .

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frankcrx 06.02.2019, 14:54
52.

Zitat von stevens-82
Wie soll denn bitteschön GB "eine glaubwürdige Garantie für Frieden" abgeben? GB ist sicher nicht die Seite, die im Fall des Falles den Bürgerkrieg wieder aufflammen lässt, das ist schon die Seite, die die Bomben legt! Die Lösung könnte so einfach sein, wenn die EU auf die unselige Personenfreizügigkeit verzichten würde!
Die Personenfreizügigkeit aufzugeben ist keine Lösung. Und wer das fordert hat nichts kapiert. Ist immer noch verhaftet in ideologischem Nationaldenken, was über die Jahrhunderte keinen Sinn gemacht hat.
Ich warte auf den ersten der fordert eine große Mauer an den Grenzen zu Deutschland hochzuziehen. Das fehlt eigentlich ja dann auch noch.

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quarax 06.02.2019, 14:57
53.

Zitat von Schartin Mulz
dass es zielführend ist, wenn man versucht, den politischen Anstand gegen Populisten durch Aufgabe des politischen Anstands zu verteidigen.
Schade, dass man hier keine Sternchen geben kann.

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rene.brechbu 06.02.2019, 14:58
54. EU ist ein Auslaufmodell

Die EU ist ein Nomenklatura gesteurtes Unternehmen was Europa mehr Schaden als Positives gebracht hat.
Die Appartschiks der EU sind unterste Schublade und befassen sich mit Unwichtigkeiten (stärke Staubsauger,
Krümmung Banane etc. etc.) ein morbides Konstrukt das hoffentlich seinen baldigen Todesstoss erhält !

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Pless1 06.02.2019, 15:00
55.

Zitat von radlrambo
Danke, selten so gelacht. Hat es jemals schon einen Brexiteers MIT Plan gegeben?
Durchaus!
Viele wollen einen geordneten Brexit mit enger Bindung an die EU - beispielsweise einen dauerhaften Verbleib innerhalb der Zollunion, was auch das Nordirland-Problem lösen würde. Das ist zum Beispiel die Position von Jeremy Corbyn, dem Oppositionsführer. Man mag sich dabei zwar fragen, was daran besser sein soll als eine EU-Mitgliedschaft, aber ein gangbarer Weg wäre das und durchaus ein Plan.

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ramuz 06.02.2019, 15:01
56. Das wird cool!

Zitat von arvenfoerster
Die Briten, ganz pragmatisch, haben vorgesorgt: Es wird zunächst keine zusätzlichen Kontrollen für LKWs geben. Wobei zunächst genauso ewig wie die Backstop-Regelung angelegt ist.
.. und die ganzen Immigrationswilligen in Calais steigen dann mit französischer Hilfe in die LKW und fahren ohne Kontrolle ins gelobte Land ! .. jaaa.. take back control und so....

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best.lars 06.02.2019, 15:02
57. Die Leidensbereitschaft ...

... der Briten scheint gross zu sein. Das Land bewegt sich seit zwei Jahren nicht nach vorne, da sich alles um den Brexit dreht. Die Bevölkerung ist zutiefst gespalten bis hin zur Feindseligkeit. Die versprochenen Verbesserungen durch den Brexit für GB sind gar kein Thema mehr und haben sich im wesentlichen als Lügen entpuppt. Es ist erstaunlich, dass sich kein dauerhafter Widerstand regt in der Bevölkerung.

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stevens-82 06.02.2019, 15:02
58.

Zitat von frankcrx
Jaaaa - den Briten wird es fantastisch gehen. Keine Landwirtschaft, kein Gesundheitssystem, keine brauchbare Wirtschaft, keine Jobs, Geld nix mehr wert. Aber hauptsache Souverän über seine Grenzen. Was für ein Bockmist.
Dafür das die Briten ja angeblich nichts haben, waren sie aber ein ziemlich großer Nettozahler.
Und ja, Souveränität über die Grenzen ist die Hauptsache, das ist ein konstitutives Merkmal für einen Staat.

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quark2@mailinator.com 06.02.2019, 15:04
59.

Ich verstehe ja seine Frustration, aber wenn man dem Gegenüber das Leben absichtlich schwer macht, hat man auch keinen Anspruch darauf, von diesem Lösungsvorschläge zu fordern.

Ja, es ist richtig, es sind die Briten, die austreten wollen - nachdem sie um Änderungen der EU baten, die nicht gewährt wurden. Aber es war zum Beispiel die EU, die den Briten jegliches Gespräch über die Zukunft verwehrt hat, bevor nicht der Austrittsvertrag unterschieben wäre. Aus meiner Sicht eine bewußt kompromißlose Haltung, die es unmöglich machte beiderseitige Kompromisse von vornherein einzuarbeiten.

So wie es jetzt ist, kann es aus meiner Sicht keine Lösung mehr geben, d.h. entweder No-Deal als volle Katastrophe für alle Beteiligten, oder ein Rückzug des §50, was anzuraten wäre.

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