Forum: Politik
EU-Ratspräsident: Tusk wirbt bei EU-Spitzen für längere Brexit-Verschiebung
Getty Images

Wird Großbritannien noch vor dem 30. Juni aus der EU austreten oder erst danach? Ratspräsident Tusk will in der Europäischen Union für einen längeren Aufschub werben - und den Briten Zeit zum Nachdenken geben.

Seite 3 von 19
cirus27 14.03.2019, 11:28
20. die arroganz, davon zu reden,

daß das unterhaus die konsequenz getroffener entscheidungen zu tragen hat,
ist im zusammenhang mit einer verlängerung der "bedenkzeit" (!) nachgerade
unverschämt; es ist die gesamte EU, die hier bis zum sanktnimmerleinstag in
geiselhaft genommen wird, noch ungeachtet der tatsache, daß dann vom
vereinigten königreich aus per europa-wahl entscheidungen für ganz europa
beeinflußt bzw. getroffen werden, an denen die briten keinen anteil mehr haben
düften. rechtlich gesehen, und auch, weil sie nur noch lächerlich sind.
lieber herr tusk: entweder mit dem vorliegenden vertrag oder ohne, aber ohne
teilnahme an der europa-wahl. ihre probleme sollten die damen und herren aus
dem (noch!!) vereinigten königreich nunmehr selbst lösen!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thorgur 14.03.2019, 11:29
21. Verschiebung ohne Bedingungen ist Unsinn

Einfach nur verschieben führt zu nichts. Dieses britische Parlament wird auch in 10 Jahren zu keiner Entscheidung kommen. Unter Bedingung eines 2. Referendums oder Neuwahlen würde es ggf. Sinn machen. Wünschenswert aus EU Sicht kann das aber trotzdem nicht sein, da man nachher möglicherweise genau wieder da steht wo man jetzt schon ist.
Die Hängepartie muss ein Ende haben. Die EU hat dringendere Probleme als den Brexit und UK ist momentan nur noch ein Klotz am Bein der EU !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hans-Dampf 14.03.2019, 11:29
22.

Die Briten haben durch alle Instanzen zugestimmt, aus der EU auszutreten. Dazu wurden von allen Seiten eine Frist vereinbart, bis wann dies geschehen soll.
Nun kommt der Termin und er soll verschoben werden bzw. man denkt über ein zweites Referendum nach? Lächerlich und inakzeptabel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Atheist_Crusader 14.03.2019, 11:30
23.

Zitat von Analog
Drei Monate verlängern und dann eine neue Volksabstimmung mit drei Wahlmöglichkeiten. O Brexit ohne Abkommen O Brexit mit Abkommen wie Verhandelt O Brexit zurück nehmen, in der EU bleiben Was dann daraus kommt, wird nicht wieder debattiert sondern umgesetzt. Fertig.
Genau so sollte man es nicht machen, sonst gibt es am Ende wieder keine klare Mehrheit. Dann muss man nach der Lösung gehen die nur so 35-40% der Leute wollen.

Wenn schon, dann müsste man es so gestalten dass jeder auch eine zweite Option hat. So á la "Wenn nicht A, dann lieber B als C.".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gianni Morandi 14.03.2019, 11:31
24. Cleveres Manöver - der deal geht beim dritten Mal knapp durch

Eine "lange" Verlängerung, die Notwendigkeit zur Durchführung von Europawahlen in GB, ... das sind Horror-Szenarien in den Augen der Brexiteers. Das war ein absolut cleverer Zug von Hrn. Tusk. Das wird weitere nötige Stimmen für den deal bringen. Die DUP ist bereits am Kippen - hier fehlen nur noch ein paar "Erläuterungen" von Hrn. Cox. Und wenn die DUP zustimmt, werden 90 Prozent der ERG--Leute auch mitziehen. So, und wenn dann noch 10 Stimmen fehlen, dann muss halt Fr. May noch ihren baldigen Rücktritt erklären, dann kommen die auch noch bei. Licht am Firmament. Es wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fthoe 14.03.2019, 11:31
25.

Mein Bauch sagt keine Verlängerung, beendet das unsägliche Schauspiel. Mein Verstand sagt, dass es für alle besser ist, wenn Regelungen getroffen sind und deshalb ist eine Verlängerung notwendig. Allerdings nicht um ein paar Wochen sondern um einige Moanate. Briten müssen diskutieren und entscheiden was sie wirklich wollen. In der festgefahrenen Situation wird dies kaum ohne Neuwahlen gehen. Allerdings habe ich meine Zweifel, ob es dann im Vorfeld wirklich zu Diskussionen kommt, die Lösungsansätze enthalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Purzelito 14.03.2019, 11:32
26. Wann

Wann sieht die EU endlich ein, dass sie am Nasenring durch die Arena geführt wird? Es soll doch niemand glauben, dass die Briten die Hoffnung auf Nachverhandlungen aufgegeben haben. Man kann nur auf die Unnachgiebigkeit und Einigkeit der EU hoffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ddcoe 14.03.2019, 11:32
27. Ich bin der Meinung

wenn es zu einer Verschiebung des Brexit kommen sollte, dann kommt es auf einige Wochen nicht drauf an. Dann wird vermutlich nicht mehr May die Verhandlungen führen - es liegen beispielsweise ja auch Vorschläge zu einer Zollunion vor. Das ist in kurzer Zeit nicht zu machen und es gibt keinen Grund warum sich die EU dazu quer stellen sollte. Daher begrüße ich den Vorstoß von Herrn Tusk.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_anonyme_schreiber 14.03.2019, 11:36
28. Das ist sinnlos

Die Briten wollen nicht diesen Deal, aber sie wollen einen Deal.
Das heißt: Sie wollen den Deal nach ihren Wünschen.

Meiner Meinung ist eine weitere Verschiebung seitens der EU sinnlos, wenn die EU nicht vorhat einzubrechen.
Denn darauf zu setzen, dass auf einmal die Woge der Erkenntnis über die britische Regierung und das Parlament in London schwappt ist wohl kaum anzunehmen.
Das einzige was in Großbritannien noch stimmt ist das Selbstbewusstsein, aber schon bei Eigensicht-Fremdsicht beginnt es zu hapern.
Wie bei einem verzogenen Kind: Früher haben sie doch auch immer bekommen was sie wollten, wenn sie nur lang genug schmollten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wassolldasdenn52 14.03.2019, 11:36
29. Aus Mitleid vielleicht?

Wird man seitens der EU nun doch weich? Okay Zeit zum Nachdenken, ja. Aber Zugeständnisse dürfen nicht kommen, sonst machen die Briten immer so weiter, bis sie ihre Vorstellungen komplett durchsetzen. Daher ist die Voraussetzung, dass man denen sagt, ein neues Referendum oder nichts geht mehr! Das dauerhafte Gezaudere sollte man unter keinen Umständen weiter laufen lassen. Nicht die Briten allein bestimmen in der EU, sondern das Bündnis insgesamt. Solange hin und her taktieren, bis es denen in den Kram passt, wäre das Gleiche, als wenn die Demokratiezweifler behaupten ein neues Referendum stünde konträr zur Demokratie. Doch gerade das ist mehr als demokratisch nötig, denn die Lügenmärchen die man den Briten aufgetischt hatte, waren alles andere als demokratisch! Doch May und viele andere Politerbsen fürchten dadurch um ihre hochgeliebte Macht. Das ist der ganze Hintergrund!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 19