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EU-Reaktion auf möglichen Brexit: Und raus bist du...
DPA

Nach dem EU-Austritt ginge es Großbritannien besser - sagen die Brexit-Befürworter. Europapolitiker und Experten erwarten hingegen, dass Brüssel ein Exempel statuieren würde.

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Nobody X 23.06.2016, 10:30
1. Man kann diesen Brexit-Mist nicht mehr hören ...

Warum lässt man die Briten nicht einfach so entscheiden, wie sie es mehrheitlich für richtig halten, anstatt immer nur Schwarzmalerei auf der Basis "was wäre wenn..." zu betreiben. Wie auch immer es ausgehen wird - auch der letzte EU-Fanatiker dürfte irgendwann einsehen, dass es SO mit der EU nicht weitergehen kann. Insofern hat die Abstimmung der Briten auf jeden Fall etwas gebracht.

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dingstabumsta 23.06.2016, 10:31
2. Exempel ...

....statuieren, anstatt eine Demokratische Entscheidung zu akzeptieren, ist das Sinnbild dieses Banken und Wirtschaftsfreundlichen Europas.
Mal ganz davon ab, dass nach dem EU-Austritt Deutschlands der gesamten EU es viel besser ergehen würde, frage ich mich, für wen den eine verschlechterung eintreten wird?
Wer diese frage beantworten kann, weis wer die Marionetten im House of Commons (Unterhaus) und dem House of Lords (Oberhaus) im Griff hat. War die Wirtschaft Englands so schlecht bevor die der EU beigetreten sind?
Ein Europa was auf freien Demokratischen Willen ein Exempel statuieren wird, wird mit Demokratie niemals umgehen wollen und können, und sowas will niemand in Europa!

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Banause_1971 23.06.2016, 10:31
3. Was mich entsetzt ist,

dass dieses "Exempel statuieren" nichts anderes als Erpressung und Nötigung darstellt. "Wenn ihr eure eigene Meinung nicht unterdrückt und das tut, was WIR (Brüssel) euch vorschreibeb, dann werden wir euch bestrafen." Das ist Nötigung und Erpressung und hat mit Demokratie und freien Wahlen absolut NICHTS mehr zu tun. Es zeigt gleichzeitig, welchen Charakter Brüssel hat und wie unmoralisch dieses Konstrukt dort ist.

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Saatkrähe 23.06.2016, 10:31
4. Auf dem Bild...

...wurden die Fahnen vertauscht. ^^

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Shelly 23.06.2016, 10:32
5. Was ist denn das für ein Demokratieverständnis

wenn Brüssel im Falle eines Brexit ein "Exempel statuieren" würde?
Genau das sind eben die besten Argumente gegen diese Art der undemokratischen EU!

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ackergold 23.06.2016, 10:32
6.

Wieso sollte man sich unsolidarisch zeigen und austreten dürfen, aber dann auf das Entgegenkommen der anderen hoffen? Das macht überhaupt keinen Sinn. Raus ist Raus, weil es ja so gewollt ist, das sehe ich genauso. Die Wahl ist ja völlig frei. Und Raus heißt demnach auch, die vollen Konsequenzen selbst zu tragen bis hin zu Little Britain.

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mustafa20 23.06.2016, 10:32
7. Wer ist ...

Brüssel - ungewählte Politiker, daß sie an irgend jemand ein "Exempel" statuieren sollten??

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_gimli_ 23.06.2016, 10:32
8.

Bei all den Abschreckungsszenarien der EU darf man nicht vergessen, welche Waffe GB in der Hand hat: Ausschluss der EU vom britischen Markt. Das träfe insbesondere die deutsche Industrie hart. GB ist einer der größten Märkte Europas. Von Windturbinen über Nahrungsmittel bis hin zum Maschinenbau.

Viele Leute unterschätzen die Hebel, die GB gegenüber der EU in der Hand hat. Wir reden hier nicht von Griechenland.

Die aktuelle Situation ist brandgefährlich für alle. Am Ende gibt es nur Verlierer.

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uezegei 23.06.2016, 10:33
9. Sturm im Wasserglas

Sturm im Wasserglas... mehr nicht und die Postillen haben wieder eine Sommersau durchs Dorf zu treiben.

Wenn sie gehen, dann gehen sie halt.
Es wird nicht viel ändern, die "Märkte" werden es schon richten.
Und für die gescheiterte EU-Politik und den Brüsseler Bürokratiemoloch spielt es ohnehin keine Rolle, ob nun ein Mitglied mehr oder weniger "beglückt" werden darf.

Den meisten geplagten EU-Bürgern ist es ohnehin egal, denn ein wirklicher EU-Fanatismus, geschweige denn, eine leichte Sympathie für dieses künstlich zusammen gewürfelte Konstrukt, lässt sich nicht mehr feststellen.

Und für die "Wirtschaft" und die "Märkte" wird schon gesorgt werden, wie immer.

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