Forum: Politik
EU-Reaktion auf Schweizer Votum: "Wir können das nicht widerspruchslos hinnehmen"
AFP

Der Schweizer Volksentscheid für harte Zuwanderungsregeln verärgert die europäischen Nachbarn. Bundesfinanzminister Schäuble sieht "eine Menge Schwierigkeiten" auf die Eidgenossen zukommen, EU-Politiker Brok droht mit Konsequenzen.

Seite 37 von 77
maki1961 10.02.2014, 10:31
360. warum brauchen wir in deutschland zuwanderung??

weil wir kein kinderfreundliches land sind.jeder Staat lebt von den kindern.fußball auf dem rasen ist verboten.
kindergärten in Wohngebieten ebenfalls denn die bewoner werden durch kinderlärm in der Mittagsruhe gestört.deutschland schrumpft und wir sehen zu.
die Zone hat nicht aus spaß krippen und kindergärten gebaut honni wußte ohne kinder geht es nicht.

Beitrag melden
FraterNoster 10.02.2014, 10:31
361. @phoenix99

Zitat von phoenix99
Ich finde die knappe Schweizer Entscheidung geht voll in Ordnung;-) Wenn man bedenkt, daß wir bösen Europäer das langjährig für Wohlstand sorgende Geschäftsmodell der Schweizer ruiniert haben, die massenhafte Unterstützung von Steuerhinterziehung. Bleibt nur noch der "sichere Geld-Hafen" für das Blutgeld der Diktatoren und Wirtschaftkriminellen. Als Reaktion sollte die EU sofort das Schengen-Abkommen für die Schweiz außer Kraft setzen und Kapitalverkehrskontrollen einführen. Dann kommt Zoll auf die Schweizer Exporte, die Visums-Pflicht für die Einreise von Schweizern in die EU usw., usw. Viele Berge verhindern halt leider einen klaren Horizont...
Im Gegenteil.
Das wird sich zur Schnellstrasse in Richtung Europa entwickeln wenn der Einschränkung der Personenfreizügigkeit die Einschränkung der Freizügigkeit von Kapital und Waren folgen.

Cui bono.

Beitrag melden
habenichts2 10.02.2014, 10:32
362. Die Hardliner Brock und Schulz

Gratulation den Schweizer Bürger. Sie haben den EU- Strategen die rote Karte gezeigt. Die Frontmänner Schulz und Brock mischen sich überall ein. Sie wollen bestimmen, was in anderen Ländern geschieht und zwar im eigenem Interesse. Einen Widerspruch wie von den Menschen aus der Schweiz zeigt ihre Grenzen!
Und das ist gut so. Die Menschen auch in Deutschland wollen eine solche EU des Kapitals also der Banken nicht! Sie wollen eine EU, die dem Menschen dient!

Beitrag melden
SNA 10.02.2014, 10:33
363. Demokratie und Kritik

Selbstverständlich darf man in einem demokratischen Europa mehrheitlich eine solche Entscheidung treffen, wie es die Schweizer getan haben.

Selbstverständlich darf man in einem demokratischen Europa diese Entscheidung kritisieren.

Undemokratisch sind nicht jene, die die Entscheidung kritisieren, sondern jene, die die Kritik nicht zulassen wollen.

Selbstverständlich kann die EU in einem demokratischen Europa mehrheitlich beschließen, dass die Handelsbeziehungen zur Schweiz eingeschränkt werden.

Und genau das sollte jetzt geschehen!

Beitrag melden
Gerber 10.02.2014, 10:34
364. Eu - ch

Ich amüsiere mich über solche Berichte. Ich habe zwar anders abgestimmt, aber nun muss der Entscheid akzeptiert werden.
Was micht aber stört sind nun die Kommentare aus der EU vor allem aus Deutschland. Bevor auf die CH gezeigt wird, sollte sich die EU klar werden, wie sie die südlichen Ländern unterstützen. Wenn dann jedes Land im Norden der EU eine Ausländerquote wie die Schweiz hat, darf dann gemotzt werden. Wer hilft eigentlich den Italienern mit den vielen Flüchtlingen aus Afrika? Wo werden die von der EU durchgeschleust und dann mit vielen Argumenten nicht mehr zurückgenommen, falls doch mal einer in Italien ein Antrag gestellt hat usw.
Zuerst sollte die EU selber ehrlich sein mit sich und vor allem die eigenen Abstimmungen hinterfragen, z.B. Burkaverbot in Frankreich usw.

Beitrag melden
DesTeufelsAnwalt 10.02.2014, 10:34
365.

Zitat von schnee_wolf
Dabei ist es vor allem die EU-Wirtschaft, die in erheblichem Umfang den Warenverkehr über die Alpen bestreitet.
Ah ja... dann erklären Sie mir mal, wie die Schweiz ihren extraterritorialen Warenverkehr abhandelt.
Durch welches nicht-EU-Land kommen sie denn raus?
Über einen ihrer zahlreichen Seehäfen?
Ja, es wäre für den EU-Warenverkehr nicht schön, wenn er um die Schweiz rumfahren müsste, stimmt vollkommen.
Aber: ohne Segen der EU findet gar kein schweizer Warenverkehr statt.
Erst denken, dann schreiben...

Beitrag melden
j.cotton 10.02.2014, 10:35
366. Freiheitliches

Zitat von DesTeufelsAnwalt
Alles ok, das dürfen die Schweizer gerne. Sie dürfen sich dann nur nicht beklagen, wenn die EU die Rosinenpickerei beendet. Also: keine freie EU-Einreise mehr für Schweizer. Wie hört sich das an?
Also:Dann auch kein freier Durchgang mehr für den (EU-Transit)Warenverkehr.
Wie hört sich das denn an?
Was bringen - noch dazu plumpe - Drohungen?

Beitrag melden
misterbighh 10.02.2014, 10:35
367. Demokratie? Nein danke

Die Schweiz hat entschieden. Muss einem das gefallen? Nein. Aber akzeptieren? Ja. Denn hier wurde in einem demoktratischen Verfahren eine Entscheidung getroffen. Und Deutschland sollte mal ganz ruhig sein. Mit Grüssen aus Hamburg

Beitrag melden
peter_1974 10.02.2014, 10:35
368.

Zitat von NoBi
Im Kern geht es bei den Schweizern immer um den eigenen Vorteil und jetzt wollen wir mal sehen, ob dieses Votum das auch bringt... Ich habe die Entscheidung als EU-Bürger zu akzeptieren erwarte aber auch, dass die sonstigen Abkommen aufgekündigt werden, denn immer nur die Rosinen zu picken (wie das die Schweizer wollen) geht nicht!
Schockierend! Statt den eigenen Vorteil kramfhaft in pseudo-alturistische Motive zu packen und sich dann in der eigenen Selbstgerechtigkeit zu suhlen, wählen die einfach entsprechend des eigenen Vorteils.

Wo kämen wir denn da hin, wenn das alle täten? Am Ende müsste man sich ja noch Argumente überlegen, statt nur mit Schlagworten wie "gerecht", "sozial", "moralisch", etc. um sich zu werfen.

Beitrag melden
unsichtbarergeist 10.02.2014, 10:36
369. Nur die Ruhe

Zitat von kufu
Auf die direkte Demokratie, so schön sie eigentlich ist, passt leider manchmal die Geschichte von den zwei Wölfen und dem Schaf, die basisdemokratisch entscheiden, was es zum Abendessen gibt.
Das Äußerste, was da heute eine politische Rolle spielt, sind Leute die unter sich bleiben wollen. Das ist nichts Schlimmes, und der europäische Kontinent wird davon nicht untergehen.

Manche scheinen zu glauben, dass gerade Zentralismus und offene Grenzen das Patentrezept für ein dauerhaft friedliches Europa sind. Da möchte ich zu bedenken geben, dass das heutige Europa ja eine komplett andere Bevölkerung hat, als früher: Nämlich Rentner mit wenigen Enkeln anstelle von Großfamilien mit vielen perspektivlosen jungen Männern bei stark wachsender Bevölkerung. Das ist der eigentliche Grund für das friedliche Leben heute, und nicht die Personenfreizügigkeit.

Beitrag melden
Seite 37 von 77
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!