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EU-Sicherheitspolitik: Juncker fordert Aufstellung einer europäische Armee
AP/dpa

In der Ukraine-Krise soll Europa eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik gestalten und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Das fordert EU-Kommissionschef Juncker - und plädiert für ein gemeinsames Militär.

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heltrskeltr 08.03.2015, 09:58
120. Das dient doch nur…

… der Durchsetzung von US-Interessen. Straffung der Befehlskette bis hinab zu den Vasallenstaaten.

Dieser Juncker ist eine Gefahr für die Souveränität (?) der EU-Staaten. Und da er US-Interessen (und die der Hochfinanz, siehe Steuerparadiese) vertritt, stellt er auch eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Ordnung dar.

Ich glaube, es gibt ein Gesetz im GG der BRD, solche Leute auch strafffrei mit Waffengewalt zu vertreiben…

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eskimoser 08.03.2015, 09:59
121. Luxemburg hat keine Industrie!

-Vielmehr würde eine europäische Armee zu einer intensiven Zusammenarbeit bei der Entwicklung und beim Kauf von militärischem Gerät führen und erhebliche Einsparungen bringen, so der ehemalige luxemburgische Premierminister.-

Von daher wuerden die nichts verlieren.
Allerdings gibt es nur bei Zusammenlegung Einsparungen.
Nicht beim gleichzeitig 3 Projekte, Nato, Euro-Armee und nationale Armeen, betreiben.

Wuerde ja sonst auch diverse Kontoinhaber belasten

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karlsiegfried 08.03.2015, 09:59
122. Unfassbar

Dieser Mann zerstört Europa. a) Mit Steuersparmodellen in Luxemburg b) mit seiner Spinnerei über eine europäische Armee, deren Supergeneral er gerne sein möchte. Hiiiiilfeeeeee!

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volker.boecke 08.03.2015, 09:59
123.

Und welche Sprache sprechen dann bitteschoen die Soldaten untereinander?

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Mancomb 08.03.2015, 10:00
124.

Zitat von birka12
Juncker vill eine EU Armee. Luxemburg ist ein kleines Land, das ist richtig. Unter Junkers Führung hat Luxemburg nie eine einzige Person von diesem seinem Land an die Front geschickt! Man schickt eben lieber Leute aus anderen Ländern und steht selbst für die grossen Sprüche!
Wer in so einer Union existieren will, muss auch bereit sein, etwas dafür zu tun. Luxemburg ist einer der großen Gewinner der EU (wie übrigens Deutschland auch), also sollte man auch bereit sein, etwas dafür zu tun. Nur die Rosinen rauspicken geht nicht - siehe Großbritannien, die trotz Britenrabatt und diversen anderen Extrawürsten immer noch maulen wie die Weltmeister und EU-Parlamentsbeschlüsse boykottieren, wo es nur geht. Diese Querschläger hätte ich lieber gestern als heute aus der EU, vor allem da sie es ja selbst nicht zu wollen scheinen.

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kader 08.03.2015, 10:00
125. Friedenspolitik statt Kriegspolitik!

Juncker will eine EU-Armee und einen Euro-Finanzminister
tagesschau.de

Guten Morgen Herr Juncker,

mit Entsetzen höre ich im Radio von Ihrer Idee. Ansehen durch Rüstung?
Hat die Welt nicht schon genug Kriege gesehen? Seit Jahrtausenden führen die Menschen Kriege. Was hat es gebracht? Der Kampf wird so nie enden. Denn: mens agitat molem. Denken Sie nur an solche Entgleisungen wie den Holocaust. Denken Sie an die gedanklichen Entgleisungen wie 9/11 oder wie zuletzt den Mord an Boris Nemzow. Denken Sie an die gedanklichen Entgleisungen von total verirrten Menschen, die Taten vollbringen wie die Zerstörung von Bamiyan, Nimrud und Al Hadra. Es ist falsch, in demselben Geist auf diese Entgleisungen zu reagieren.
Es gilt, zuerst den Weltinnenraum (Rilke) zu befrieden. Wenn im Inneren kein Friede herrscht, dann wird außen niemals Frieden einkehren.

Es geschehen ständig schreckliche Taten von verirrten Menschen auf der ganzen Welt. Was sich aus diesen schrecklichen Taten entwickelt liegt jedoch einzig und allein an uns. An jedem einzelnen von uns. Die jeweilige Reaktion auf diese Taten zeigt nur eines: sie reflektiert unsere Gedankenwelt. Was in unserem Inneren vor sich geht. Sonst nichts.

Was von Ihnen reflektiert wird, bietet allergrößten Grund zur Sorge. Sie können sich Frieden nicht vorstellen. Also sind Sie ein Kriegstreiber. Das ist alles. Oder haben Sie ein Wirtschaftsproblem? Rüstung, Krieg und die mit ihm naturgemäß verbundene Naturzerstörung sind keine gute Medizin. Wir könnten mit demselben Potenzial (https://www.youtube.com/watch?v=n4yL55vzMKE) auch unseren Planeten reparieren, nachhaltige Techniken fördern. Das gibt es wahrlich genug zu tun.

Es ist entscheidend für die positive Weiterentwicklung unseres Kollektivs, welche Menschen wo Ihren Sitz im Kollektiv haben. Menschen wie Sie, die in Ihrer persönlichen Entwicklung von kriegerischen Zeiten geprägt sind, können ohne einen persönlichen Willensakt diese Prägung nicht verlassen. Sie haben es selbst in der Hand. Wohin wollen Sie Europa führen?

Während Sie Ihre bisher sehr positive politische Arbeit verrichtet haben, ist eine neue Zeit herangebrochen: die Digitale Revolution, eine Fulguration, die die Menschheit in eine neue kollektive Phase geworfen hat. Es kann erstmals geschehen, was unsere globale Schwarmintelligenz hervorbringt.

Ein überwiegender Teil der Menschen, die nach 1950 etwa geboren sind, sind im Frieden sozialisiert. Wir wollen im Frieden auf einem intakten Planeten leben, wir wollen Tiere und Pflanzen, kurz die Schöpfung respektieren. Denken Sie nur an die Pioniere der Digitalen Revolution und ihre Unternehmenskultur, denken Sie an Edward Snowden und Malala.

Welchen immensen, positiven Entwicklungssprung hat die Welt dadurch erfahren! Wachen Sie auf! Die kriegerische Phase der Menscheit ist vorbei. Jetzt steht etwas Neues auf der Tagesordnung: Disclosure.

Aber nicht im Geist des Krieges, sondern im Geist des Friedens: s. z.B. Steven Hastings, Ufos und Atomwaffen

http://www.tagesschau.de/ausland/juncker-armee-finanzminister-101.html

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nullneunelf 08.03.2015, 10:01
126. Nette Idee

aber nicht realistisch. Niemals wird Frankreich sein Alleinstellungsmerkmal der eigenen Atommacht, die es unabhängig von der Nato bereithält, irgendjemandem unterordnen. Niemals werden die Briten bei überhaupt irgendwas mitmachen, wenn Eigenständigkeit beschnitten wird. Das wars schon, andere ernstzunehmende Armeen gibt es in Europa nicht, schon gar nicht die auf dem Rücken der Traumtänzerwelle seit den 90ern ins lächerliche weggesparte BW, die mit dem Militär eines Kleinstaates vergleichbar ist.

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Widerstandsgewächs 08.03.2015, 10:01
127. jetzt aber schnell raus aus der EU

diese Institution ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar! "Eine europäische Armee hat man nicht, um sie sofort einzusetzen"!!?? Wann denn übermorgen?
"Auch außenpolitisch scheint man uns nicht ganz ernst zu nehmen." Doch, es gibt noch Bürger, die solches Gerede sehr ernst nehmen!!!
Dennoch seien militärische Antworten immer die falschen Antworten. "Sie sind ein Eingeständnis, dass Diplomatie und Politik versagt haben", so der EU-Kommissionschef. Ja aber die Gründung einer Armee, die sich noch dazu der parlamentarischen Kontrolle entzieht ist natürlich keine militärische Antwort! Das GG der Bundesrepublik schreibt Widerstandpflicht vor und im Übrigen ist auch §80 StGB anwendbar. Im Übrigen ist die Ukraine weder und Gott sei Dank Mitglied der EU noch der Nato und wird von Oligarchen regiert! Wo bleibt die Linke gegen solchen Unsinn zu protestieren oder lauert die auf Posten in der neu zu schaffenden Strukturen!!???

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leidenfeuer 08.03.2015, 10:02
128. Junckers Vorstoß ins militärische Problemfeld

Gemäß dem bestehenden Vertrag von Lissabon gibt es
für die EU schon ein europäisches Sicherheits- und Verteidigungsbündnis mit Zugriff auf Streitkräfte der
Mitgliedstaaten. Zusätzliche eigene Soldaten braucht
die EU-Kommission gegenwärtig nicht. Das würde doch
nur zu Reibereien mit der NATO und den nationalen Truppen in Europa führen.

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west120 08.03.2015, 10:02
129.

Zitat von Atheist_Crusader
Grundsätzlich gute Idee. So ließe sich massiv an Effektivität gewinnen - es bringt einfach nichts wenn man jede Mini-Armee aus Portugal oder Litauen noch mit integrieren muss. Zu viele Schnittstellen, zu viel was schief gehen kann. Auch die Einsparungen sollten durchaus beträchtlich sein, und das Aufeinanderprallen nationaler Interessen bei der Rüstung könnte sogar dafür sorgen, dass der Einfluss der Industrie bei der Beschaffung zurückgeht und nach objektiveren Kriterien beschafft wird. Kann. Muss nicht. Außerdem würde das Vertrauen in Europas Schutzversprechen verstärkt werden. Die Griechen zweifeln völlig zu Recht daran ob ihnen z.B. in einem Konflikt mit der Türkei die Bundeswehr zur Hilfe kommen würde. Eine europäische Armee müsste das aber. Was die Rüstungskosten ganz erheblich senken würde. Aber: Was will Europa damit? Europa ist in der NATO und damit verlängerter Arm der USA. Wenn man eine eigene Armee will, muss man auch bereit sein, unabhängig zu agieren. Wenn eine EU-Armee ein Schritt zu mehr Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und auch Verfolgung der eigenen Interessen würde, dann wäre sie mir willkommen. Wenn es aber nur ein effizienteres Werkzeug für unsere "Freunde" jenseits des Teiches wäre, wäre der einzige Vorteil den sie uns brächte etwas Ersparnis.
Für Junkers Idee gibt es die NATO. Aber Junker stört wohl das die NATO ein reines Verteidungsbündnis ist.

Die >Nato übernimmt doch schon die Aufgabe einer gemeinsam Armee. Man muss doch nur die NATO näher betrachten:

NL = hat alle Kampfpanzer stillgelegt da die Nato bereits genug dieser Fahrzeug hat.

Belgien = legt große Teile seiner Armee still. Grund Mannstärke und Ausrüstung spielt in der Nato keine Rolle. Belgien behält nur eine "Kernkompetenz" mit spezialisierter Infanterie.

Deutschland = als größter Natopartner verlässt sich D im Bereich Kampfpanzer auf seine östlichen Nachbarn an die die stillgelegten Leopard Panzer verkauft wurden und hat seine Panzerarme von fast 5000 auf nicht mal 400 runtergefahren.

Österreich möchte sein Bundesheer gleich ganz abschaffen da die Nato genug schutz bietet.

Und ihr Vergleich GR - TR hinkt, denn beide Länder sind Natopartner und ein Krieg zwischen Natopartner ist nicht vorgesehen, wennauch dieser schon um Zypern stattgefunden hat. Auch eine EU Armee wäre Natomitglied und würde mit sicherheit keinen Feldzug gegen seinen Partner Türkei starten auch wenn sich GR das noch so wünscht. Ausserdem braucht GR auf diesem Gebiet wohl keine Hilfe, GR hat die größte Panzerarmee der NATO mit etwas mehr als 5000 Kampfpanzer der Typen Leopard 2 und M1 von den USA.

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