Forum: Politik
EU in Sorge wegen Johnson: "Die Chancen für einen No-Deal-Brexit sind drastisch gesti
REUTERS

Der neue britische Premier will die Einheit der EU testen - daran scheiterte schon seine Vorgängerin. Brüsseler Diplomaten bereiten sich auf das radikalste Szenario vor.

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Piantao 25.07.2019, 18:38
40.

Zitat von rainer82
präsentiert sich in Bestform, wenn es um Verhandlungen mit den wankelmütigen Briten geht. Solche Einigkeit und Prinzipientreue sind selten geworden in der Politik. Dafür Respekt und großes Kompliment! Was Johnson betreibt, ist vorsätzlicher Selbstmord, klar geplant und unerbittlich durchgeführt. Alle Experten auf Seiten der Wissenschaft haben ihm das natürlich längst mitgeteilt, aber er teilt das Schicksal mit anderen Populisten, die ausschließlich nach dem Grundsatz handeln: Nach mir die Sintflut!
"Die EU in Bestform" und ohne Gnade bei den Austrittsverhandlungen mit der Konsequenz eines "no deal Brexit" wird Brüssel einen dreistelligen Milliardenbetrag kosten. Zahlen dazu lagen schon des öfteren in der allgemeinen Presse vor.

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astat 25.07.2019, 18:39
41.

Zitat von Johann Dumont
wenn die Briten einfach ohne Vertrag austreten und alle ihre Verpflichtungen die sie genau wie Deutschland gegenüber der EU eingegangen sind - ignorieren - genau dann bleiben nur Sanktionen und ein kleiner Wirtschaftskrieg. Verursacht durch persönliche Ambitionen von Herrn Blair und Frau Merkel!
So ein Quatsch. Angela Merkel hat mit dem Brexit gar nichts zu tun. Das ist ganz allein auf dem Mist der Briten gewachsen, die eigentlich schon immer mit dem Kontinent gefremdelt haben. Die Liste der Nörgeleien und Sonderwünsche ist nur wahrlich lang. Erinnern Sie sich noch an Margaret Thatcher? Nur ein Meilenstein auf dem Weg hin zu der aktuellen Situation. Die Briten wollen lieber für sich sein. Mit rationalen Überlegungen hat das aktuell wenig zu tun.

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johann79104 25.07.2019, 18:40
42. Ich gehe davon aus

das England nach einem Brexit wieder in die EU eintreten möchte. Ist das dann so einfach möglich ?

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lanzarot 25.07.2019, 18:41
43. Rückgang der Wirtschaftskraft um rund 17 Milliarden Euro

Ich spende freiwillig 20 EUR in einen Topf, Hauptsache, die Briten verlassen endlich die EU.

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Makrönchen 25.07.2019, 18:44
44. Weiterverhandeln

Ich kann die EU nicht verstehen, man muss doch (unter Freunden!) so lange verhandeln, bis ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis vorliegt. Warum weigert sich die EU? Gegenüber der Schweiz verhält sie sich leider genauso arrogant.
Auch die EU würde unter einem No-Deal-Brexit leiden. Vielleicht kommt das in Brüssel mal so langsam an. Und Herr Johnson wird wohl bereit sein, einen solchen einzugehen.

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giwi21 25.07.2019, 18:45
45. Er will u.a. Irland als Druckmittel einsetzen.

Es will einen neuen Vertrag zugunsten UK und er wird Zugeständnisse bekommen. Ein Hart Brexit kann sich die EU wegen der Republik Irland nicht leisten. Und falls es nicht klappt ist selbstverständlich die EU schuld !!

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bernharddietz 25.07.2019, 18:45
46. PM Johnson

wird einfach keinen Verlängerungsantrag stellen, dann gibt's den harten Brexit. Wer soll das jetzt noch verhindern, die Uhr tickt einfach runter. Selbst wenn jetzt ein Misstrauensantrag gegen ihn durchgehen würde und es Neuwahlen gäbe, bleibt er erstmal trotzdem im Amt, so dass ein rechtzeitiger Verlängerungsantrag gar nicht mehr gestellt werden kann. Fazit: Harter Brexit zum 1.11.19, danach werden die Karten sowohl in Britannien als auch in der EU neu gemischt!

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Andraax 25.07.2019, 18:47
47.

Zitat von RalfHenrichs
Wenn die Briten nach einem Austritt besser aussehen als in der EU besteht die Gefahr, dass anschließend noch mehr Staaten austreten wollen. Wenn die Briten nach einem Austritt in eine tiefe Rezession rutschen, bleibt die EU eher stabil. Daher muss die EU den Briten einen Vertrag anbieten, den die Briten eigentlich nicht annehmen können. Das ist ja genau das Problem für die Briten in den letzten Jahren.
Der Fehler in Ihrer "Logik" ist, dass die EU maximal konzilliant mit dem UK verhandelt hat.

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Botox 25.07.2019, 18:49
48. Meine Persönliche vermutung.......

Er wird versuchen, die Iren mit ins Boot zu holen. So nach dem Motto: Wenn ihr eure befürchtungen beim harten Brexit in Brüssel deutlischer Artikuliert, und euch auch für Neuverhandlungen aussprecht, dann könnte auch für Irland bessere bedingungen rausgehandelt werden. Natürlich mit dem Hinweiss, das auch Schotland im Falle eines harten Brexit, womöglich aus den vereinten Königreich Austretten könnte.
Es geht auch darum, andere mit in Boot, und somit in die Verantwortung an andere abzuleiten. Wenn sein Vorhaben scheitert, dann muss es ja irgend jemand geben, der die Schuld dafür trägt.

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claus7447 25.07.2019, 18:49
49. Kann es sein, dass...

Zitat von RalfHenrichs
Wenn die Briten nach einem Austritt besser aussehen als in der EU besteht die Gefahr, dass anschließend noch mehr Staaten austreten wollen. Wenn die Briten nach einem Austritt in eine tiefe Rezession rutschen, bleibt die EU eher stabil. Daher muss die EU den Briten einen Vertrag anbieten, den die Briten eigentlich nicht annehmen können. Das ist ja genau das Problem für die Briten in den letzten Jahren.
... sie diesen Beitrag bei sich fest abgespeichert haben? Die Regel waren bekannt. Aber wenn man sie nicht wahrhaben will.

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