Forum: Politik
EU-Treffen zur Flüchtlingskrise: Gipfel der Unsicheren
AP

Wie soll Europa auf den Andrang von Migranten aus Nordafrika reagieren? Vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs auf Malta herrscht Ungewissheit. Die EU schwankt zwischen Offenheit und Abschottung.

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ombattw13 03.02.2017, 12:17
60. Eigentlich gar nicht so kompliziert ...

... es bedarf allerdings einer politischen Klasse die außer schwätzen tatsächlich mal was tut.

Anstatt Erdogan Milliarden zu zahlen damit er für eine Weile Flüchtlinge für uns beherbergt müsste Europa endlich einmal seinem Anspruch gerecht werden.

Frau Merkel wäre mal gefordert Ihren Job zu machen anstatt als Verwalterin in die Geschichte einzugehen.

Rufen wir in Afrika mal an, sie sollen alle zu Hause bleiben denn wir kommen zu Ihnen. Wir bringen Handwerker, Lehrer, Banker, Beamte, Ärzte etc. etc. und die Ausrüstung mit. Wir bleiben geschätzt die nächsten 20 Jahre und bauen gefestigte Strukturen auf.

Dazu eine Armee samt Polizei und Ausbildern und alles was dazu gehört um die Sicherheit aller zu gewährleisten.

Dazu eine klare Botschaft, jeder korrupte, an die Macht geputschte oder sonst wie, nach normalen Menschenverstand, nicht legitime oder seinem Volke verbundene Clown der sich in die eigene Tasche wirtschaftet den holen wir ab. Wenn er nicht freiwillig mit kommt dann geht es auch anders. Anfangen sollten wir dann mit dem Ex von Gambia der jetzt in Eq. Guinea mit seinem Gesinnungsgenossen im geklauten Rolls rumfährt, dann Mugabe in Zimbabwe, Süd-Sudan ist kommt sofort auf die Intensivstation, die Liste ist lang, viel zu lang.

Finanzieren tun wir das vom Überschuss oder nehmen eben billiges Geld auf, hier uns unterstützt sogar der Niedrigzins der EZB.
Damit lösen wir auch das Problem der Rechten Marktschreier die sich überall breit machen.

Auf geht's

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Meconopsis 03.02.2017, 12:19
61. Doppelstrategie

Zitat von Philoberg
Abschotten wird wohl kaum funktionieren. Wenn erst einmal ein paar Millionen menschen unterwegs sind, wird die keiner mehr aufhalten können. Also bleibt nur vor Ort einzugreifen und die Lebenssituation zu verbessern.
Ganz bestimmt wird man eine Doppelstrategie fahren müssen. Hilfe und Abschottung. Abschottung ist selbstverständlich möglich, aber der Preis wird hoch sein. Fragt sich nur, wie hoch der Preis im anderen Fall wäre.

Wir werden unsere Ethik neu justieren müssen, daran führt kein Weg vorbei. Das hat dann am Ende nichts mehr mit links und rechts, oder christlich und unchristlich zu tun - da geht es dann nur noch um das Prinzip des geringsten Schadens und der Vernunft. Haben wir einen Notstand, läuft der Paradigmenwechsel ganz von selbst ab.

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eschoeff 03.02.2017, 12:33
62. Es gibt auch sichere Länder in Afrika,

die nicht so weit vom Ursprungsland der Flüchtenden entfernt sind wie Europa. Es wäre auch langsam an der zeit, dass die afrikanischen Staaten beginnen ihre Porbleme mit Korruption, Überbevölkerung, ungleiche Verteilung von Gütern beginnen selbst zu lösen. Schau ich mir Bilder an, von den Migrantenströmen aus Afrika dann wird doch recht schnell deutlich, dass es um Einwanderung geht. Die muss aber gereglt werden. Offenbar sind die Regierungen dazu nicht imstande, allen voran die BRD.

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Putin-Troll 03.02.2017, 12:39
63. Ich ziehe mein Zauberschwert und starte einen Angriff auf den Drachen

Zitat von
Am Abend vor dem Gipfel haben Italien und Libyen ein bilaterales Abkommen geschlossen.
Hihi, die EU tut immer noch so, als hätte Libyen eine Regierung. Wie wäre es mal Lösungen zu erarbeiten, die einen gewissen Bezug zur Realität haben?

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uhlmann 03.02.2017, 12:41
64. Es gibt nur einen einzigen Ausweg aus dem Dilema

1.Europa alternativlos .sprich konsequent abschotten
2.Entwicklungshilfe koppeln an Familienplanung
---Ein-Kind Politik für jede Frau--
Die Sterilisation für Mann und Frau sollten durch finanzielle Anreize gefördert werden.
Es gibt keine andere Alternative ausser Krieg und Seuchen um den Bevölkerungszuwachs einzudämmen.
Ein: Weiter so! darf es nicht geben,das wäre Selbstmord an Europa..

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mactor2 03.02.2017, 13:12
65. Sehr einfach.

Zitat von woiza
Mich würde interessieren welche Staaten denn gegen eine Abschottung und eine offene Flüchtlings- und Migrationspolitik sind? Nehmen die dann auch ihren teil auf oder sind das nur Sonntagsreden?
Sehr einfach. Für Offenheit aller Grenzen ist einzig NUR Deutschland.

Alle anderen Länder haben seit einiger Zeit die Grenzen geschlossen und wollen keine weiteren Zuwanderer mehr zugeteilt bekommen. Teilweise auch keine Quotenregeln etc.

Griechenland, Italien etc. haben keinen Plan mehr und resigniert. Da gibts nichts mehr zu holen und die Leute werden nach Deutschland weitergeschickt.
Viel besser siehts in den Anrainerländern auch nicht aus.
Selbst Schweden, Dänemark und GB haben ja zeitweise oder längerfristig die Grenzen geschlossen und/oder werden das ggf. bei Bedarf wieder tun.

Das Grundproblem in der EU ist Deutschland.
Merkel/Schultz wer auch immer. Nur wir stören die Einheit der EU.

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Kit Kerber 03.02.2017, 13:18
66. #53 Philoberg - Humanitärer Kolonialismus

Afrika kenne ich aus eigener Anschauung. Die Problematik, von der Sie sprechen, ist mir vertraut. Die Afrikaner werden von ihren Eliten "auf brutalste Weise ausgenommen." Ja! Diese Eliten sind aber meistens unsere Ansprechpartner, wenn es darum geht, Entwicklungshilfe unter die Leute zu bringen. Nicht selten geht das schief und das Geld landet als Mammon in den falschen Taschen. Die Nehmer sind da sehr erfindungsreich; viele haben sich mit viel Energie und Intelligenz auf dieses Geschäft spezialisiert und bauen sich davon Luxusvillen.

Der SPIEGEL berichtete zum Beispiel hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/suedsudan-sentry-bericht-wie-sich-praesident-salva-kiir-bereichert-a-1112073.html

Ich möchte jedem, der meint, man müsse die Verhältnisse vor Ort ändern, damit die Afrikaner bleiben, wo sie sind, das Buch des früheren Afrika-Korrespondenten der "Zeit", Bartholomäus Grill ans Herz legen. Es ist nicht mehr ganz aktuell, von 2003, wird aber noch verlegt. In diesem Buch schildert Grill, mit einer großen Sympathie für die Ausgebeuteten in Afrika, wo der Hase im Pfeffer liegt. Entwicklungshilfe kommt viel zu selten da an, wo sie angeblich hin soll.

Ich gebe diese Buchempfehlung nicht, weil ich etwas dagegen hätte, zu helfen. Ich warne nur vor Blauäugigkeit. Und vor allem warne ich davor, unseren Eliten in D und in der EU im Zuge der Migrationskrise Milliarden zu bewilligen, die sie dann mit der Gießkanne unter ihren Kollegen in Afrika verteilen. Davon haben weder die Menschen in Afrika noch die Menschen in der EU etwas. Im Gegenteil, alles wird dadurch nur noch schlimmer. Entwicklungshilfe muß so organisiert werden, daß sie nicht die afrikanischen Kleptokratien füttert und immer mächtiger macht. Der Teufelskreis von Entwicklungshilfe und brutaler Ausbeutung ist in der Sache längst bekannt, die Politik hat aber keine Konzepte, wie er durchbrochen werden könnte.

In Sonntagsreden wird viel Unsinn verbreitet. Wir werden demnächst - von den Vertretern der PC - immer öfter zu hören bekommen, daß man "vor Ort" investieren müsse. Im Prinzip mag das richtig sein. Wir müssen als mündige Bürger dann aber auch immer die kritische Nachfrage stellen, wie dafür gesorgt wird, daß unsere Steuergelder "vor Ort" in die "richtigen Hände" gerät. Da sehe ich schon lange das Hauptproblem.

P.S. Der kommende Mann - "Ich kann Kanzler" - wird es sich nicht nehmen lassen, aus dem Willy-Brandt-Haus heraus den Malta-Gipfel zu kommentieren. Bin mal gespannt, was dabei herauskommt. Ich tippe auf Worthülsen. Investitionen vor Ort in Afrika könnten durchaus dabei sein. Aber ich lasse mich auch gerne überraschen.

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saraismail 03.02.2017, 13:24
67. Es kann nur eine Lösung geben...

Zitat von Räuber Hotzenplotz
...und die heißt, daß alle da bleiben, wo sie her kommen und ggf. geordnet in ihren Heimatländern bei den EU-Konsulaten Asyl o.ä. beantragen. Dazu muß die EU Quoten festlegen, auch für Aysl, weil einfach nicht jeder kommen kann. Und Afrika muß daran arbeiten, daß das Bevölkerungswachstum sofort gestoppt wird - das ist nämlich die allererste und hausgemachte Fluchtursache - es leben dort einfach zu viele Menschen für das, was der Boden herzugeben scheint. Und ja, es wird unschöne Szenen geben, an den Stränden und weiterhin auf dem Mittelmeer, aber laissez-faire würde nur noch mehr Elend auf allen Seiten hervorrufen, mit Ausnahme bei den Schleppern.
Sehr geehrter Herr "Hotzenblotz",

ich habe einige Fragen an Sie: Von welcher Institution "Afrika" sprechen Sie? Ihnen ist schon bewusst, dass Afrika ein Kontinent ist, der keinen Einfluss auf die Geburtenrate hat, oder etwa nicht? Wenn Sie behaupten, dass es dort zu viele Menschen für die wenigen Ressourcen gibt, dann möchte ich Ihnen gerne eines sagen: Wir in Europa leben im Gegensatz zu den meisten dieser Menschen deutlich über unseren Verhältnissen und brauchen für unseren Lebensstandard schon jetzt 2,4 Erden. Nur weil diese Menschen fast keine Ressourcen verbrauchen, können wir hier so verschwenderisch mit allem umgehen. Wir sind es, die diese Menschen ausbeuten. Wir importieren Produkte aus deren Ländern, was vor Ort zu einer Verknappung führt und wir in den Industrienationen forcieren den Klimawandel, unter dem diese Menschen leiden. Diese Menschen können bei uns gar nicht so viel Elend hervorrufen, wie wir Ihnen bereits gebracht haben. Sie bei uns aufzunehmen und Ihnen eine Chance zu geben, wäre angesichts dessen mehr als angebracht. Zumal wir hier dringend Nachwuchs gebrauchen könnten, in unserer zunehmend älter werdenden Gesellschaft. Denn wer soll uns später einmal pflegen? Wer soll für uns arbeiten? Daran haben Sie wohl noch nicht gedacht. Wie viele... leider.

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Dämon 03.02.2017, 13:29
68. Andere

Zitat von uhlmann
1.Europa alternativlos .sprich konsequent abschotten 2.Entwicklungshilfe koppeln an Familienplanung ---Ein-Kind Politik für jede Frau-- Die Sterilisation für Mann und Frau sollten durch finanzielle Anreize gefördert werden. Es gibt keine andere Alternative ausser Krieg und Seuchen um den Bevölkerungszuwachs einzudämmen. Ein: Weiter so! darf es nicht geben,das wäre Selbstmord an Europa..
Möglichkeit seh ich auch nicht.
Merkel und andere Politiker in Deutschland dachten
und denken, dass sich das Problem von alleine löst.
Tut es aber nicht.

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woiza 03.02.2017, 13:50
69.

Zitat von flexscan
Bisheriges Fazit: Das Elend darf nicht über das Mittelmeer kommen, es reicht aus, wenn wir das im Fernsehen oder Internet sehen. In Lagern der EU vegetieren oder verrecken gar die Menschen. Lösung soll sein, dass die Lager in den Staaten Nordafrikas errichtet werden. In Deutschland brauchen die Behörden Monate, bis sie über ein Asylantrag entscheiden. Lösung soll sein, dass vor Ort (Botschaft?) die Asylanträge gestellt werden sollen. Die ca. 50 Länder Europas, die lieber nehmen als geben. Die "lösen" dann die Fluchtursachen in vielen der ca. 50 afrikanischen Staaten, die der Länder des Nahen Ostens und was weiß ich... Gleichzeitig rüsten sie natürlich ihre Außengrenze für entsprechendes Geld auf. Klingt alles praktikabel. :)
Was wäre denn Ihre Alternative? Sie können die anderen Staaten in Europa nicht zwingen Flüchtlinge aufzunehmen. Sie können auch nicht mehrere 100 Millionen Menschen in Europa integrieren.

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