Forum: Politik
EU-Verteilungsplan: Deutschland soll die meisten Flüchtlinge aufnehmen
DPA

Italien und Griechenland sind überfordert, nun will die EU Zehntausende Flüchtlinge per Quote über den Kontinent verteilen. 18 Prozent der Hilfe Suchenden sollen nach Deutschland umsiedeln.

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hger 27.05.2015, 10:50
50. Schade das

diese Themen immer so verfälscht dargestellt werden. Wir reden hier über 8000 Menschen. Die Prozentzahl bezieht sich auf die Menge der Flüchtlinge nicht auf die der Bevölkerung.
Und es sind immer noch unter 0.5 % an Asylsuchenden in Deutschland bezogen auf die Gesamtbevölkerung In D. Müssen wir bei solchen Zahlen wirklich diskutieren?
Was kosten denn im Vergleich in Einwanderer aus den anderen EU Ländern und welche Anteil an der Gesamtbevölkerung weißt diese Gruppe auf. Hier wird auch von den Forenmitgliedern alles in einen Topf geworfen, von Kosten geredet ohne das Zahlen bekannt sind und das Deutschland diese Last auf Dauer nicht tragen kann. Das Ganze ohne Zahlen, Daten und Fakten.

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ReinhardHasch 27.05.2015, 10:51
51. Zurück

Schickt die Flüchtlinge zurück, sonst wird das ein nie endender Strom. Nur so kann man das eingrenzen. Aufnahmebüro`s in den Ländern einrichten um eine ordentliche Einreise in die BRD zu gewährleisten. Das Geld für die Seerettung man man dafür verwenden.

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dunkelpeter 27.05.2015, 10:52
52. Die Überschrift ist unpassend!

Wäre die Überschrift "Malta soll ..." oder "Finnland soll ..." wäre es eine Überschrift, dass das größte Land in der EU auch die meisten Flüchtlinge aufnehmen soll, ist keine Überschrift, sondern macht so Anti-Europa-Stimmung!

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Manollo 27.05.2015, 10:52
53. Aus Mücken werden ganze Elefantenherden gemacht

Die EU ist vergleichsweise eine der reichsten Regionen der Welt, Deutschland ist noch reicher und könnte ohne große Probleme 2-3 Millionen Flüchtlinge aus Afrika und Asien aufnehmen. Allein in den unterbevölkerten neuen Bundesländern könnten spontan 1-2 Millionen Menschen untergebracht werden. Man sollte auch die darin begründeten Chancen sehen: Deutschland würde schlagartig seinen Fachkräftemangel sowie seinen demographischen Schwund beheben können.

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dasdondel 27.05.2015, 10:52
54. Kosten ?

200 Millionen Euro für einen G7 Gipfel. Das reicht etwa für 5000 Flüchtlinge etwa zwei Jahre lang.

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abc. 27.05.2015, 10:53
55. @ rauchmelder

Zitat von rauchmelder
Empathie ist eine Basiskompetenz für Demokratie, die aber nur wenige besitzen zu scheinen.
Ach was? Warum muss man der Demokratie ständig irgendwelche Attribute andichten, die rein gar nichts mit ihr zu tun haben?

Wie wärs denn stattdessen einfach mal mit einer vernünftigen Antwort auf die berechtigte Frage, wie viele Wirtschaftsflüchtlinge (zusätzlich zu den Kriegsflüchtlingen) Europa denn aufnehmen soll?

Menschen ohne Ausbildung und Fachkenntnisse wohlgemerkt, denen in Europa höchstens eine Zukunft als Billigarbeitskräfte bzw. Wanderarbeiter bevorsteht (soviel zum Wunschtraum der zu erwartenden Steuereinnahmen und neu geschaffenen Arbeitsplätze). Sie fordern und fördern hier eine Entwicklung, die früher oder später unweigerlich zu einer Süd-Nord Völkerwanderung führt, und das soll dann gut für Europa sein? Ich bitte Sie.

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Margot 357 27.05.2015, 10:53
56. Wieso lesen die Politiker nicht das:?

Entwicklungsökonom Paul Collier „Wir locken die Menschen in den Tod“. Stand in der FAZ, ein sehr guter Lösungsansatz. Ausserdem hat ARTE eine sehr gute Doku gebrach, ist online: "Schattenkrieg in der Sahara". Da wird klar das die Kriege und Unruhen künstlich gesteuert wurde und wird. Daher ist klar das weitere Millionen sich auf den Weg nach Europa machen werden mit allen Folgen für unsere Kultur.

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roby 27.05.2015, 10:54
57.

Für alle die Schnellrechner hier: Deutschlands "Belastung" ist in etwa der Bevölkerungszahl der EU angemessen, wenn man mal die wirklich überlasteten Staaten im Süden, wo die Flüchtlinge anlanden und die eh schon überlastet sind, außen vor nimmt... Desweiteren hat Deutschlang einer der niedrigsten Aufnahmequote der wirtschaftsstarken EU-Länder, zumal Deutschland von den ganzen Krisen richtig profitiert... ob Eurokrise oder Wirtschaftsexporte..... . Also nicht jammern, sondern mal froh sein, dass endlich mal System in die Sache kommt.

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rdexter 27.05.2015, 10:54
58.

Zitat von nickleby
Wenn es bei diesen 18% bliebe, wäre das eine Erleichterung. Im Augenblick nehmen wir fast 40% auf. So kann das nicht weitergehen. Unser Staat würde ansonsten durch die schiere Anzahl der Flüchtlinge und deren Kosten für das Gemeinwesen überfordert und zugrunde gerichtet werden
Ich verstehe das alles nicht, die Politiker und Medien verwirren mich... Die Politiker sagen doch, wir brauchen unbedingt die Zuwanderung, diese vielen Fachkräfte, ohne sie geht Deutschland/Europa vor die Hunde, sie ist alternativlos. Deshalb verstehe ich nicht, warum sich nicht alle Länder darum reißen, möglichst viele Asylbewerber aufzunehmen! Schließlich profitiert doch davor jeder Staat, so sagt man es doch... Von daher müssen sie sich irren, dass unser Gemeinwesen davon überfordert wäre, es würde uns dadurch immer besser gehen!

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ex2012 27.05.2015, 10:55
59. Danke, überfällig!

Zitat von Wassup
Die Flüchtlinge müssen wohl am meissten unter der Krise in Griechenland leiden. In keinem Land wird der Sozialstaat durch die Steuerzahler dermassen kaputt gespart. Man mag vielleicht Tsiapras das Geld nicht geben wollen, doch sollte man an die Flüchtlinge denken. Deutschland könnte Nicht-Regierungsorganisationen wie das rote Kreuz dabei unterstützen, Flüchtlinge in ärmeren Ländern zu helfen.
Danke für diesen Beitrag! Überfällig in diesem Forum. Für alle die Sparmaßnahmen und das Rauswerfen von EU-Staaten aus dem Euro befürworten und sich gleichzeitig über Wirtschaftsflüchtlinge beschweren: Durch unsere Sparpolitik produzieren wir Wirtschaftsflüchlinge innerhakb der EU. Aus Spanien, Griechenland, Italien. Diese können wir, da in der EU Freizügigkeit und Niderlassungsfreiheit herrscht, auch nicht so leicht abschieben. Wollt ihr das eigentlich wirklich? Und merkt ihr endlich, wie widersprüchlich eure Positionen und Argumente sind?

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