Forum: Politik
EU-Verteilungsplan: Deutschland soll die meisten Flüchtlinge aufnehmen
DPA

Italien und Griechenland sind überfordert, nun will die EU Zehntausende Flüchtlinge per Quote über den Kontinent verteilen. 18 Prozent der Hilfe Suchenden sollen nach Deutschland umsiedeln.

Seite 7 von 9
Ministerium für Wahrheit 27.05.2015, 10:56
60. Fehlinformationen?

Zitat von abcd63
Wir haben 2 Billionen € Schulden, unsere Schulen vergammeln, die Infrastruktur ist marode, wir haben über 2 Millionen Arbeitslose, Kinderarmut, Obdachlosigkeit und holen´uns unter dem Vorwand des Fachkräftemangels ungebildete, nicht deutsch sprechende Ausländer aus einem komplett anderen Kulturkreis ins Land. Was soll man da noch sagen? Wior sollten das dafür benötigte Geld auf alle Fälle von unserem EU-Beitrag abziehen. Dann können die Herren In Brüssel nicht mehr 2x pro Jahr umziehen und die utopischen Gehälter werden vielleicht mal auf ein Normalmass zugerechtgestutzt.
Die Schulden des einen sind die Guthaben des anderen. Stellt sich die Frage, wer die Besitzenden sind und ob diese nicht etwas abgeben könnten.
Gleiches gilt für die sozialen Probleme die ein Teil der deutschen Bevölkerung hat. Hier sitzen sie aber im selben Boot mit den Flüchtlingen, da die Ursachen für ihre Misere dieselben sind.

In Deutschland leben 16.000.000 Menschen die einen Migrationshintergrund haben. Von der überwiegenden Mehrheit wissen sie nicht einmal, dass sie geschichtliche Wurzeln im Ausland haben.

70% der Migranten in Deutschland besitzen ein Ausbildung oder haben eine Studium abgeschlossen. Wenn der deutsche Staat diese Potential nicht nutzt, so ist die unser Problem und nicht das der Flüchtlinge.
Die EU hat eine gemeinsame Flüchtlings- und Einwanderungspolitik vorgeschlagen und entsprechende Gesetzesentwürfe vorgelegt. Diese wurden von den Staats- und Regierungschefs aber verworfen. Wieso sollten nun die Gelder an die EU gekürzt werden, wenn sie doch ihre Arbeit getan hat und die Schuld bei den einzelnen Ländern liegt?

Beitrag melden
hger 27.05.2015, 10:56
61.

Zitat von holzbocki
stimmen unsere Politiker für solch eine Quote? Das ist zum Nachteil für unser Land und löst das Problem nicht. Das Dublin Verfahren sollte beibehalten werden. Die Schlepper bestraft und die Boote zerstört werden.
Genau - wir sägen den Flüchtlingen, die vor Krieg und Terror flüchten, einfach die Brücke weg. Kein Weg keine Flüchtlinge. Ist ja weit weg, geht uns nichts an. Ist auch viel zu teure?
Nur eins ist doch wirklich wichtig, dass die Staaten weiter unsere Waffen kaufen - da verdienene wir wenigstens dran - um weiterhin Terror zu verbreiten und Kriege zu führen.

Im ernst: Wo ist der Nachteil für "unser" Land? Wird das Problem der Flüchtlinge gelöst wenn die Boote zerstört werden?

Beitrag melden
pepe-b 27.05.2015, 10:57
62. @holzbocki

"Wstimmen unsere Politiker für solch eine Quote? Das ist zum Nachteil für unser Land"-----Vielleicht weil sie mal nicht national-rücksichtslos-egoistisch denkt sondern einsieht, dass die Lasten, die die Südländer heute allein tragen, gerecht verteilt werden sollten? Unbenommen ist, dass die Ursachen bekämpft werden müssen. Aber im Moment ist die Situation nun mal wie sie ist.

Beitrag melden
wallabi 27.05.2015, 11:01
63. ?

Zitat von janne2109
was wird sich aufgeregt, wir sind auch das größte Land. Ist völlig in Ordnung, und am besten geht es uns auch von allen EU Ländern. Und das bleibt auch mit den Flüchtlingen so, wenn sich nun noch die Bevölkerung besonnener zeigt kann man diese Menschen sehr wohl bei uns integrieren, langfristig auch zum Wohle Deutschlands.
wir haben doch schon mit Abstand die meisten!

Beitrag melden
Alacer 27.05.2015, 11:18
64.

Zitat von Leserkwelle
denn insbesondere unsere amerikanischen Freunde haben durch ihre militärischen Interventionen zur Destabilisierung ganzer Landstriche von Afghanistan über den Irak beitgetragen und das jetzt herrschende Chaos angerichtet.
Also zumindest Libyen haben die Europäer fast im Alleingang demokratisiert, so ganz können wir uns da nicht rausreden.

Beitrag melden
Margot 357 27.05.2015, 11:21
65. Woher kommen die Asylanten?

In Albanien, Serbien, Russland, Kosovo und Eritrea ist kein Krieg und somit alle umgehend ausschaffen! Schaut Euch die Arte Doku an "Schattenkrieg in der Sahara". Da werden die wahren Hintergründe gezeigt und ebenso, dass unter diesen Umständen der Massenexodus weiter anschwellen wird. Das kann doch nicht ewig so weiter gehen!?!

Beitrag melden
warum? 27.05.2015, 11:24
66. Schlechte Verteilung

Zitat von abcd63
Wir haben 2 Billionen € Schulden, unsere Schulen vergammeln, die Infrastruktur ist marode, wir haben über 2 Millionen Arbeitslose, Kinderarmut, Obdachlosigkeit und holen´uns unter dem Vorwand des Fachkräftemangels ungebildete, nicht deutsch sprechende Ausländer aus einem komplett anderen Kulturkreis ins Land. Was soll man da noch sagen? Wior sollten das dafür benötigte Geld auf alle Fälle von unserem EU-Beitrag abziehen. Dann können die Herren In Brüssel nicht mehr 2x pro Jahr umziehen und die utopischen Gehälter werden vielleicht mal auf ein Normalmass zugerechtgestutzt.
Der Infrastruktur in Deutschland geht es nicht schlecht, wegen den Flüchtlingen, sondern weil die Gelder und Steuereinnahmen mies verteilt werden, nämlich nach oben hin. So ziemlich jedes Rathaus und Handelskammer Haus in den deutschen Gemeinden ist besser in schuss als die dazugehörigen Kindergärten und Schulen. Die Prioritäten sind schon komisch gesetzt in den Gemeinden Deutschlands. Die Strassen von Gemeinderatsmitgliedern und Stadtratsmitgliedern und Reichen sind doch top in Schuss.

Was bei der EU aufhört fängt im kleinen in den Gemeinden an. Die die was zu sagen haben kümmern sich zuerst um sich und Seinesgleichen.

Beitrag melden
otto_iii 27.05.2015, 11:24
67. 361

Zitat von ex2012
Durch unsere Sparpolitik produzieren wir Wirtschaftsflüchlinge innerhakb der EU. Aus Spanien, Griechenland, Italien. Diese können wir, da in der EU Freizügigkeit und Niderlassungsfreiheit herrscht, auch nicht so leicht abschieben. Wollt ihr das eigentlich wirklich? Und merkt ihr endlich, wie widersprüchlich eure Positionen und Argumente sind?
Dank der Niederlassungsfreiheit steht es jedem EU-Bürger frei, aus wirtschaftlichen oder welchen Gründen auch immer in ein anderes EU-Land zu ziehen - solange er Arbeit findet und dem dortigen Sozialsystem nicht zur Last fällt. Das ist so gewollt und auch gut so.

Was ein EU-Bürger darf, das darf ein nicht EU-Bürger aber noch lange nicht. Das ist absolut normal und erscheint auch nur deshalb als Widerspruch, weil seit Monaten versucht wird, durch die allgemeine Verwendung des irrührenden Begriffs "Flüchtlinge" sämtliche Unterschiede zwischen verschiedenen Migranten und deren Beweggründen zu nivellieren und damit eine differenzierte Diskussion zu verunmöglichen.

Beitrag melden
flaviussilva 27.05.2015, 11:26
68. Antwort !

Zitat von Ministerium für Wahrheit
In Deutschland leben 16.000.000 Menschen die einen Migrationshintergrund haben. Von der überwiegenden Mehrheit wissen sie nicht einmal, dass sie geschichtliche Wurzeln im Ausland haben.
Ja, ich gehöre auch zu den genannten Nachfahren vonihren sogenannten " Migranten ", nur das meine Vorfahren aufgrund des Krieges gar keine Wahl hatten, sondern vertrieben wurden, sie wollten ihre Heimat garnicht verlassen und darüber hinaus hatten die Alteingesessenen gar keine Wahl ob sie sie aufnehmenwollten oder nicht.

Worum es heute geht, sind größtenteils Wirtschaftsmigranten, die haben eine Wahl, so wie
wir eine Wahl haben ob sie reindürfen oder nicht.

Beitrag melden
debreczen 27.05.2015, 11:26
69. @ #65

Lybien ist ein einziger verdammter Bürgerkrieg dank Frankreich und England. warum soll der dt Steuerzahler dafür herhalten?
Und Fachkräftemangel höre ich mir erst wieder als Argument an, wenn der Niedriglohnsektor verschwunden ist und für benötigte Arbeit vernünftige Gehälter gezahlt werden.

Beitrag melden
Seite 7 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!