Forum: Politik
EU-Wahl: Angela Nazionale
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Der Wahlerfolg der Rechtspopulisten ist eine Warnung: Wenn die Deutschen nur an sich denken, tun es die anderen erst recht. Da ist Angela Merkel wie Marine Le Pen. Beide verstehen nicht: Wer souverän bleiben will, muss europäisch werden.

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dubfurter 29.05.2014, 15:55
1. Zum Glück versteht

Herr Augstein immer alles und teilt es auch gleich mit der Welt.

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patrick69 29.05.2014, 15:58
2. Ach je

Der Euro macht Europa kaputt. Ohne die Möglichkeit der Nationalstaaten, ihre Defizite in der Wirtschaftsleistung durch die Abwertung der Währung zu kompensieren, wird es nie wieder ein ausgeglichenes Europa geben. Italiener, Spanier, Portugiesen und Griechen leiden vor allem daran, dass niemand die absurd hohen Preise für ihre Produkte zahlen will - die allein dem Euro geschuldet sind.

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f-rust 29.05.2014, 15:59
3. sehr richtig!

damit ist das Wesentliche gesagt. Frau Merkel sollte abtreten,.noch mal gewählt wird sie sicher nicht, wenn sie weiterhin Junker zu verhindern versucht.

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spiegel-kommentar 29.05.2014, 16:01
4. Populismus

Ich finde es unpassend, immer von Rechtspopulismus zu sprechen, statt sich damit auseinanderzusetzen, was inhaltlich dahintersteckt. Ich habe auch AfD gewählt. Ich bin nicht mehr damit einverstanden, immer rmehr Souveränität an eine EU abzugeben, die unkontrolliert wächst, statt erstmal zusammenzuwachsen, die die Bevölkerung nicht mehr beteiligt (die Überlegung am Tag nach der Wahl, Herrn Juncker doch nicht zum Kommissionspräsidenten zu machen passt dazu), Sorgen der Menschen zur wirtschaftlichen Entwicklung nicht ernst mehr ernst nimmt und eigentlich nur durch Regelungswut auffällt. Da wird unsere Demokratie tagtäglich mehr geschädigt als von denen, die auch mal ein klares Votum und eine Beteiligung der Bürger in einer Volksabstimmung möchten (in der ich sicher mit "Ja" stimmen würde).

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jjcamera 29.05.2014, 16:05
5. ...vor die Hunde

Zitat von sysop
Der Wahlerfolg der Rechtspopulisten ist eine Warnung: Wenn die Deutschen nur an sich denken, tun es die anderen erst recht. Da ist Angela Merkel wie Marine Le Pen. Beide verstehen nicht: Wer souverän bleiben will, muss europäisch werden.
Der Wahlerfolg der Rechtspopulisten ist keine "Warnung", sondern ein europaweiter Trend zur Bewahrung nationaler Identität, der schon bei den nächsten Wahlen in Frankreich, Dänemark und England den Anhängern dieses Trends zum Sieg verhelfen wird. Wo steht denn geschrieben, dass nur Befürworter eines geeinten Europas gute Menschen sind und alle anderen böse "Rechtspopulisten"? Wer ein knappes Drittel der Europawähler als kriminelle Spinner abtut, so wie Sie in Ihrem Kommentar, wird diesem Trend nicht gerecht. So geht Europa vor die Hunde...

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tailspin 29.05.2014, 16:08
6. Souveraen

"Wer souveraen bleiben will, muss europaeisch sein."

Verstehe. Die Schweiz, die nur an sich selbst glaubt und unabhaengig bleiben will, ist nicht souveraen.

Aber Deutschland, dessen Topf die EU Nachbarn mit umruehren, und and dessen Tropf sie haengen, ist souveraen.

Was ist eigentlich die Mindestqualifikation, um Joournalist zu sein?

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schawapti1 29.05.2014, 16:09
7. geregelte Haushaltspolitik?

Eine geregelte Politik des Haushalts kann es nur geben, wo es auch geregelte Einnahmen gibt. Davon ist Europa noch Jahrzehnte entfernt. Bis dahin ist eine gemeinsame Währung Gift.

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makuzei 29.05.2014, 16:10
8. optional

Bisher war die Euro-Einigung doch genau nur dazu da,die Banken zufriedenzustellen - nicht enmal ein Bundesstaat
könnte das Finanzwesen bändigen -das geht nur weltweit. aber wenn wir wieder selbst Geld drucken können ,können wir unsere Verpflichtungen selbst durch die Bundebank erledigen.

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ambulans 29.05.2014, 16:12
9. ja und nein,

herr augstein: treffend erkannt, dass BK merkel inzwischen zum haupt-problem europas geworden ist. nein, weil merkel ja gar kein problem mit einem "nationalstaat" hat (wie sie konstatieren), da ihre sozialisierung nun mal bekanntermaßen in einem sozialistisch ausgerichteten, zentralistisch organisierten gemeinwesen mit (an einigen stellen) unzweifelhaft totalitären ausprägungen stattfand. aus diesem gesamten (eben nicht nationalen) umfeld hat sie, wie unschwer zu sehen, nie herausgefunden. merkel ist und wird niemals die zukunft (von was auch immer) sein - sie ist das wahre problem, das sie außerdem (das berühmte "TINA"-theorem) auf komplett-europa ausdehnen will. wieweit die phantasie vom "durch-regieren" reicht, haben die EU-wahlen kürzlich ja deutlich genug bewiesen ... mfg, dr. ambulans (alle kassen)

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