Forum: Politik
Euro-Debatte bei der FDP: "Jungs, wie soll es mit Europa weitergehen?"

Der Euro-Mitgliederentscheid in der FDP läuft - und nur ein einziges Mal trafen Initiator Schäffler und Parteichef Rösler aufeinander. Der eine appellierte an die liberale Identität, der andere an die Verantwortung einer Regierungspartei. Ein Sieger ist bei dem Duell kaum auszumachen.

Seite 2 von 3
ausländer33 07.12.2011, 09:40
10. ...

Zitat von Zynisch_Kontrovers
Weil es nachwievor unsere Regierung ist! So einfach ist das
Die aber von der CDU/CSU nicht mehr beachtet wird.
Insofern hat "Audioslave" schon recht.
Die FDP ist zwar noch existent, aber nicht mehr wahrnehmbar.
Des wegen lohnt sich auch kein weiterer "Presserummel" um sie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
check1 07.12.2011, 09:44
11. Wie Rette ich mein Europa

Vielleicht mal versuchen ein Buch zu schreiben, da fallen einem allerhand sachen ein, so mal ganz in ruhe und überlegt, denn an ideenvielfalt, fehlt es ja nicht, wie es die vergangenheit bis jetzt gezeigt hat,
also ran an die Feder

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uwetattoo 07.12.2011, 09:56
12. Nie wieder

Rösler, der nichts sagende, immer dümmlich grinsende ,,Vizekanzler``, merkelt nicht, dass er und seine Lobbypartei am Ende sind.
Nicht um sonst weht im Berliner Senat schon die Flagge mit dem Totenkopf. 2013 wird diese auch im Bundestag zu sehen sein, und gelb ist dann Geschichte.
Er hat von Wirtschaft null Ahnung, und darf auch nur das sagen, was ihm Mutti Merkel sagen lässt.
Ich hoffe, dass diese Lobbyisten nie wieder in einer deutschen Regierung sitzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redwed11 07.12.2011, 10:17
13. PR-Trick

Zitat von sysop
Der Euro-Mitgliederentscheid in der FDP läuft - und nur ein einziges Mal trafen Initiator Schäffler und Parteichef Rösler aufeinander. Der eine appellierte an die liberale Identität, der andere an die Verantwortung einer Regierungspartei. Ein Sieger ist bei dem Duell kaum auszumachen.
Bei dieser Abstimmung muss man sich doch fragen, ob es um die Sache geht oder ob es sich hier um einen PR-Trick handelt der diese schon in der Versenkung verschwundene Partei wieder etwas Aufmerksamkeit bringt. Wenn man die Entwicklung dieser "Partei" in letzter Zeit sieht, scheint es sich um eine zwischen Rösler undSchäffler abgestimmte Aktion zu handeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gruenbonz 07.12.2011, 10:38
14. Die grosse Koalition kommt so oder so

Zitat von sysop
Der Euro-Mitgliederentscheid in der FDP läuft - und nur ein einziges Mal trafen Initiator Schäffler und Parteichef Rösler aufeinander. Der eine appellierte an die liberale Identität, der andere an die Verantwortung einer Regierungspartei. Ein Sieger ist bei dem Duell kaum auszumachen.
Herr Rösler, weil die FDP aus dem 3%-Keller nicht mehr rauskommt. Oder noch schlimmer: Mit Trittin als Finanzminister. Und sie kommt ohne Parlamentsbeteiligung der FDP. Das ist dann auch das Werk von Rösler, der in seiner fachlichen Ignoranz die Schuldenproblematik nicht erkennt, ja vielmehr noch ausgewiesenen Ökonomen (Henkel) billige Ratschläge gibt. Fazit: Diese Partei braucht wahrlich niemand mehr!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alpha-beet 07.12.2011, 10:39
15. FDP-heute: 14% oder 3 %?

Zitat von Audioslave
Warum nur wird immer wieder von den Beratungen und Sitzungen einer Partei berichtet, die in den Wählerumfragen keine 5% Stimmen erhält? Scheinbar interessiert sich doch keiner mehr für diese "Sonstige-Partei" und deren Beschlüsse. Es gibt Wichtigeres, als die FDP.
Ich stehe wohl keiner demokratischen Partei ferner als der FDP und einem möglichen Ausscheiden dieser Partei aus dem Deutschen Bundestag 2013 würde aus meiner Sicht kein Verlust bedeuten.
Heute im Herbst 2011 ist die FDP im Bundestag noch immer eine reale 14 %-Partei, ohne deren Abgeordnete diese Regierung nicht mehr bestehen würde. Solange diese Koalition existiert, muss ich mich zwangsläufig mit dieser Partei auseinander setzen, weil deren Diskussion und deren Entscheidungen bedingt in Regierungshandeln einfließen und damit auch meine Lebensumstände beeinflussen.
Die FDP führt derzeit eine Mitgliederbefragung durch, was auch einmal positiv anerkannt werden sollte, sofern man – was hier häufig geschieht – für eine stärkere Einbeziehung von Bürgern in die Entscheidungsprozesse plädiert. Daher bin ich auch über den Fortgang dieser Mitgliederbefragung interessiert und halte es für richtig, wenn die Presse darüber informiert.
Irgendwie wirken die ständig wiederkehrende Beiträge unter der Überschrift „Warum wird hier über eine Fast-3-%-Partei berichtet? auf mich wie die Sache in dem Märchen: „Mutti. Mutti, diese Suppe mage ich nicht!“ Der Informationswert solcher Posts ist gleich 0, der Wert des Posts liegt eher im Bereich: so, der FDP hab ichs heute wieder gegeben! Mein Rat: Lesen Sie einfach keine Beiträge über die FDP! Beruhigt Ihr Gemüt – aber akzeptieren Sie, dass andere sich umfassend informieren möchten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Putenschnitzel 07.12.2011, 10:45
16.

Zitat von sysop
Doch an einer Stelle sorgt Schäffler dann doch für Irritationen: Wenn private Pensionsfonds in Griechenland sich verschätzt hätten, dann müssten auch die Anleger die Risiken mittragen. Es könne nicht sein, dass sich jedes Institut für ....
DAS nämlich ist der entscheidende Absatz und der Grund dafür, warum die FDP in ihrem Mitgliederentscheid nicht gegen den Rettungsschirm stimmen wird. Die FDP lebt in erheblichem Maße von der privaten Versicherungswirtschaft (sowohl viele Mitglieder selbst als auch die Partei in Form von Parteispenden). Die private Versicherungswirtschaft wäre zu recht der größte Verlierer eines Euro-Zusammenbruchs, eines Euro-Austritts einzelner Länder, einer Euro-Aufspaltung oder gar eines Zusammenbruchs des gesamten Weltfinanzsystems. Denn die private Versicherungswirtschaft würde danach quasi nicht mehr existieren. Die wären alle pleite. Da dies und die oftmals schwache Rendite das stärkste Argument GEGEN die private Altersvorsorge und die private Krankenversicherung ist, werden es die Versicherungs-Fuzzies von der FDP niemals zulassen, dass ihnen dieses System zusammenbricht. Denn dann wären die alle auf Hartz4. Da ist den FDP-Mitgliedern dann die eigene private Brieftasche doch näher als die Prinzipien der Partei. Das hat die FDP ja auch schon bei der Bankenrettung 2008 gezeigt.

Egal, wie man es dreht und wendet und egal, wie sich die FDP entscheidet. ie ist einfach nur noch ein jämmerlicher Haufen ... ein in der Regierung vertretener Lobbyisten-Verein der privaten Versicherungswirtschaft.

Viele Grüße

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alpha-beet 07.12.2011, 11:30
17. Die Versicherungsnhmer haben die Probleme

Zitat von Putenschnitzel
DAS nämlich ist der entscheidende Absatz und der Grund dafür, warum die FDP in ihrem Mitgliederentscheid nicht gegen den Rettungsschirm stimmen wird. Die FDP lebt in erheblichem Maße von der privaten Versicherungswirtschaft (sowohl viele.....
Erst mal würde es alle hart treffen, die auf eine private Alterssicherung angewiesen sind. Das sind nicht mal immer sehr Vermögende sondern vielfach Freiberufler wie Übersetzer, Dolmetscher oder Architekten [ich rede hier nicht von „Stararchitekten“] usw., die keine gesetzlichen Rentenansprüche erworben haben und auf ihre private Altersvorsorge angewiesen sind. Zuerst diese Versicherungsnehmer müßten schon bei einem radikalen Schuldenschnitt staatlicher Anleihen mehrere €-Staaten kräftige Einbußen ihrer privaten Rente hinnehmen oder ihnen würde gar die Altersarmut und eventuell Hartz IV drohen. Es ist eher zu vermuten, dass unter den Besuchern der Diskussion Versicherungsnehmer anwesend waren und beunruhigt wurden – Vertreter der oben genannten Lobby verirren sich kaum in eine solche öffentliche Diskussionsrunde, die nehmen sich persönliche Termine in den Berliner Abgeordnetenbüros.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Putenschnitzel 07.12.2011, 11:56
18.

Zitat von alpha-beet
Erst mal würde es alle hart treffen, die auf eine private Alterssicherung angewiesen sind. Das sind nicht mal immer sehr Vermögende sondern vielfach Freiberufler wie Übersetzer, Dolmetscher oder Architekten [ich rede hier nicht von „Stararchitekten“] usw., die.....
Sicherlich trifft es dann auch die Riester-Sparer. Keine Frage. Aber das ist dann halt so. Übrigens sind diejenigen, die d geraunt haben, keineswegs Versicherungsnehmer gewesen. Denn es wurde ja explizit von diesen gefragt "wie man den Bürgern dann noch private Versicherungen und Renten verkaufen soll", wenn Staaten reihenweise Haircuts durchführen müssen oder ganze Versicherungskonzerne pleite gehen. Übrigens war das ja keine Bürgerversammlung oder sowas, sondern eine reine FDP-Angelegenheit. Und da viele FDP-Mitglieder nunmal am Tropf der privaten Versicherungswirtschaft hängen, ist klar, dass die sich um ihre Zukunft Sorgen machen. Die private Versicherungswirtschaft ist gesetzlichen Versicherungen in jeder Hinsicht unterlegen. Man kann damit keine größeren Renditen machen, da die private Versicherungswirtschaft ja auch nur in die gleichen Staaten und Volkswirtschaften investieren kann, wie gesetzliche Versicherungen auch. Dazu kommt noch, dass der Verwaltungsaufwand in der privaten Versicherungswirtschaft um ein Vielfaches höher ist als in der gesetzlichen. Zusätzlich müssen dann auch noch die Provisionen und Gehälter für diese ganzen Versicherungs-Fuzzies vom Anleger mitfinanziert werden. Erst in den letzten zwei Wochen gab es die Ergebnisse mehrerer großer Finanztests (Deutsches Institut für Wirtschaft und andere), die zeigten, dass die Riesterrente in 80% der Fälle selbst mit staatlichen Zulagen für die Anleger ein Minusgeschäft ist. Ohne staatliche Zulagen (die aus Steuergeldern, also auch durch uns selbst, finanziert werden) müsste man im Durchschnitt um die 102 Jahre alt werden, um überhaupt erstmal wieder ins Plus zu kommen.
Das wissen die Versicherungs-Fuzzies (die sich vor allem in der FDP sammeln), natürlich ganz genau. Das ist die Kuh, die sie melken und von dessen Milch sie leben.

Viele Grüße

Beitrag melden Antworten / Zitieren
robwe 07.12.2011, 12:00
19. "Jungs, wie soll es mit Europa weitergehen?"

Zitat von sysop
Hm, würde die Fragestellung aktuell nicht besser in die BVB-Berichterstattung auf SPON passen? ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 3