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Euro-Drama: Schäuble kündigt harte Zeiten für Zypern an
DPA

Kann Zypern vor dem Bankrott gerettet werden? Am Abend trifft sich die Euro-Gruppe in Brüssel zur Krisensitzung. Bundesfinanzminister Schäuble zeigt sich unnachgiebig: "Wir wollen möglichst vermeiden, dass Zypern in die Insolvenz rutscht." An den Bedingungen dafür ändere sich aber nichts.

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fortion 24.03.2013, 11:23
150.

Zitat von xehris
Es geht darum, die Reichen reicher zu machen, das sind die Grunde unserer politischen Entscheidungsträger und die Armen immer ärmer. Das ist die Agenda der Merkelregierung, das haben Schäuble und Merkel schon in Deutschland geschafft, mit ihrem riesigen Niedriglohnsektor, das soll nun in ganz Europa eingeführt werden. Die Bankenrettung soll natürlich auch weiter gehen, deshalb darf die Krise auf keinen Fall beendet werden.
Von Merkel und Schäuble halte ich nichts, aber es waren Schröder und Fischer, die die Großkonzerne steuerfrei gestellt, die Banken entfesselt, die Arbeitnehmer enteignet, Renten und Löhne gesenkt und den Niedriglohnsektor eingeführt haben.

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rkinfo 24.03.2013, 11:23
151. Luxemburg und Zypern - Banken halbtot

Zitat von claudeka
Das Geschäftsmodell Zypern beruhte vor Allem darauf, Investoren mit hohen Zinsen anzulocken, deshalb mussten die Zypriotischen Banken selbst das Geld wieder in hochverzinsliche Papiere anlegen, sprich mit hohem Risiko. Mit Luxemburg hat das wenig gemein, in Luxemburg sind die Zinsen auch nicht höher als in Frankfurt. ... Als Luxemburger ziehe ich aus der Krise folgende Lehre: Luxemburg ist gerne gesehen, sich an Rettungspaketen als Zahler zu beteiligen, mit einem pro-Kopf Beitrag der sicher nicht geringer ist als in der BRD, braucht sich auf der anderen Seite aber keine Hoffnung zu machen Hilfe zu erhalten, wenn es mal nötig werden sollte, weil nicht Systemrelevant.
Zyperns Großbanken haben offensichtlich mit unrealistischen Zinsen und fragwürdigen Spekulationen sich verzockt. Ob das schon Schneeballsystem in den letzten Monaten lief kann auch nicht klar verneint werden. Die letzte Krise mit griechischen Staatspapieren liegt länger zurück und hätte längts ein Bad Bank bedeuten müssen.

On Island, ob Zypern, ob ggf.. Luxemburg, wenn Banken in Staaten viel mehr Umsätze und Einlagen haben als es das Sozialprodukt eines Landes hergibt stimmt etwas nicht. Denn Bankengeld ist reine Scheinwelt wie man seit 2008 erkennen konnte. Nachdem mittlerweile Zentralbanken Geld geben für Banken statt dass jene untereinander handeln ist das ganze Bankensystem eigentlich tot - incl. Luxemburg.

Man hat viele Jahre nach 2008 den Banken Schonfrist gegeben sich zu erholen. Es wird aber langsam klar dass jene heute nur billig EZB-Geld holen und viel teurer an an Kunden weitergeben - wie deutsche Dispo-Kredite. Dazu noch Zinsen die zu niedrig sind angesichts der Zinseingänge für Bankkredite.
Die Bürger und die Realwirtschaft hätte mehr davon wenn sie 1% Guthabenzins der EZB aber auch nur 1%-7% Kreditzinsen - je nach Laufzeit und Sicherheit augeben könnte. Unsere deutsche KfW packt 1% Zins an Privatkunden bei energetischer Sanierung und dass ist zukunftsfähig bei hohen Kreditsicherheiten. Die sonstigen Bankan sind also mittelfristig weitgehend überflüssig. Und für Kapitalflüchtlinge muss nun wirklich keine Zentralbank Geld als Sicherung bereitstellen.

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prologo1 24.03.2013, 11:23
152. Stimmt genau, denn Deutschland ist mit 27,1% an allen.....

Zitat von jus94
Dabei soll es sich maximal um 2 Millionen Euro handeln. Der dt. Anteil am (bisherigen) 10 Milliarden "Rettungspaket" betragt über 2700 Millionen Euro.
....an allen Schuldensalden der EZB beteiligt. Und Salodstand gesamt vom7.September 2012 ist 1.069.168 Milliarden.

Und für Deutschland sind das genau 289.744,52 Milliarden Verschuldung in der EZB.

Und damit wird auch klar, warum Schäuble und Merkel für die Eurorettung lügen müssen, denn wenn der Euro hopps geht, sind diese 289 Milliarden zur Zahlung fällig.

Und da sind die 17,5 Milliarden Zypernrettungsgeld ja nur Peanuts!

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paranoiker 24.03.2013, 11:25
153. Euro-Agonie oder Heilungskrise

Bei etwas Kenntnis der Geld- und Währungsgeschichte konnte jedem klar sein, dass die Euro-Währungsunion von Anfang an eine gigantische Fehlkonstruktion war. Zentralverwaltungswirtschafts-Blöcke mögen mit einem Währungsdiktat funktionieren, im Wettbewerb stehende freie Volkswirtschaften aber niemals. Systembedingt benötigen sie eigene Währungen mit flexiblen Wechselkursen, um ihre ökonomischen Spannungen und Verwerfungen untereinander auszugleichen.
Wo mögen die Euro-Länder in einigen Jahren stehen ?
Geht es geradewegs weiter in den postdemokratisch verwalteten Zentralstaat Brüsseler/ Berliner Prägung oder besteht Hoffnung auf eine Restauration des freundlich-friedlichen europäischen Hauses, das wir vor dem Euro kannten. Ich wünsche mir und unseren Nachbarn das Letzte.

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styxx66 24.03.2013, 11:25
154. xxx

Zitat von sysop
Kann Zypern vor dem Bankrott gerettet werden? Am Abend trifft sich die Euro-Gruppe in Brüssel zur Krisensitzung. Bundesfinanzminister Schäuble zeigt sich unnachgiebig: "Wir wollen möglichst vermeiden, dass Zypern in die Insolvenz rutscht." An den Bedingungen dafür ändere sich aber nichts.


Seit wir den Euro haben, wird bei den Nehmerländern in der EU ein Feindbild aufgebaut und das sind wir Deutschen. Man nimmt es uns krumm, dass es in unserem Land noch etwas besser funktioniert. Die Gesichter des Hasses sind Merkel und Schäuble. Wie jetzt gerade wieder in Zypern gesehen, werden die beiden mit Methoden aus der untersten Schublade für ihr eigenes Versagen, verantwortlich gemacht. Die Deutschen, allen voran Merkel und Schäuble sind Schuld daran, dass in den südlichen Ländern die Infrastruktur am Boden liegt, dass diese Regierungen nicht sparen wollen oder können, dass man dort in Saus und Braus gelebt hat, dass die Leute dort mit 55 bis 58, mit vollen Bezügen in Rente gehen, dass dort Renten für Tote kassiert werden, dass aber auch wirklich keiner zurückstecken will, dass man nicht offen ist für Veränderungen und so könnte ich noch ziemlich lange die Liste der Verfehlungen und Sünden ausweiten. Und genau deswegen sind die Deutschen schuld daran, dass diesen Versagern mittlerweile ihr "Dolce Vita" um die Ohren fliegt.

Was hat uns deutschen Bürgern eigentlich der Euro und Europa gebracht? Wir dürfen permanet irgendwelche Südländer und ihre Banken retten, der Umwechselkurs 2002 von 1,95 DM = 1,00 Euro war eine Frechheit und Dr. Bimbes Kohl liess sich vor lauter Selbstverliebheit über den Tisch ziehen, das tägliche Leben wurde schlagartig viel teurer, für unsere Geldanlagen gibt es kaum noch Zinsen, und last but not least, unsere Nachbarn hassen uns. Das war vor Einführung des Teuro noch ganz anders. Ich persönlich will diese Teuro-Währung nicht mehr haben und ich glaube auch nicht mehr an ein Europa der Einheit, sondern an ein Europa der Zwietracht. Man braucht sich nur die Nachrichten anzuschauen und meine Worte werden leider jeden Tag bestätigt. Seit 2002 geht es mit Europa nur noch bergab und kein Poltiker hat einen Plan B und zieht die Reissleine. Wie die Lemminge stürzen sie sich weiter auf den Europ und wiederholen gebetsmühlenartig ihre Durchhalteparolen. Diese Lügen gehen mir mittlerweile an die Substanz und ich wünsche mir eine Partei die nicht immer diese Lügenmärchen, der Euro ist sicher, die Rente ist sicher, auftischt. Mit den meisten etablierten Polit-Flaschen ist kein Ende dieses europäischen Alptraumes in Sicht, aber ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels!

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klaus47112 24.03.2013, 11:25
155. Es gibt keine Beamtenkasse...

Zitat von Hilfskraft
wenn hier auch deutsche Beamtenkassengelder betroffen sind, hat man das uns gefälligst zu sagen! Wenn ja, dann sicher nicht "nur" Beamtenkassengelder! Würde gerne mehr darüber erfahren, Herr Schäuble.
da zahlt auch kein Beamter was rein. Das sind Steuergelder, sonst nichts.

Prinzipiell ist es ja begrüßenswert wenn ein Land endlich mal Rücklagen bildet für die Pensionsverpflichtungen. Eine Motivation für eine sogenannten "Rettung" können die paar Millionen aber nicht sein, deren Verlust wäre leichter zu verkraften als Milliarden in ein Fass ohne Boden zu kippen!

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Raukler 24.03.2013, 11:25
156. Sinkende Strompreise? Die zweithöchsten Strompreise in Europa und weiter steigend!

Zitat von cassandra106
Schwachsinn. Die Energiewende ist notwendig und bringt sogar sinkende Strompreise, wenn man damit nicht wieder mal die Kapitalisten Gewinne scheffeln lässt. Ohne Energiewende sitzen wir in ein paar Jahzren im Dunkeln, denn die Energien heißen nicht umsonst "regenerativ", was Kohle, Öl und Uran eben NICHT sind. Die Sonne bombadiert jeden einzelnen Tag die Obefläche unseres Planeten mit mehr Energie, als die gesamte Menschheit im gesamten Jahr verbraucht. Sich dieser Energie zu bedienen (ob direkt oder indirekt durch Wind- und Wasserkraft) ist nur logisch. Und ausgerechnet der Linken Umverteilung von Unten nach Oben vorzuwerfen ist ja nun völlig absurd und zeugt von wenig Auseinandersetzung mit diesen.
Typischer grüner Extremismus ohne jeglichen Sachverstand und Bezug zu Realität. 12% Steigerung alleine durch EEG in diesem Jahr und weitere Verdoppelung im nächsten - das "bringt sogar sinkende Strompreise". "Sonne schickt keine Rechnung, bombadiert jeden einzelnen Tag die Obefläche unseres Planeten mit Energie" , "Ohne Energiewende sitzen wir in ein paar Jahren im Dunkeln" -alles leere Hülsen, nichts davon stimmt. Durch diese Energiewende werden in den nächsten 20 Jahren 1,5 Billionen Euro verbrannt und der deutsche Michel weiter verarmen.

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Baikal 24.03.2013, 11:25
157. Warum sonst treten Murksel

Zitat von Markus Frei
Ich kenn da noch ein Land das sich auf "harte Zeiten" einstellen muss, das nennt sich Deutschland, weil irgendjemand muß diese ganzen Milliardenspritzen an Zypern, Griechenland usw. usw. ja auch bezahlen. Aber ich denke mal diese Rechnung wird man uns erst nach der Bundestagswahl im Herbst präsentieren.
und ihr schwäbischer Hausmeier denn sonst wohl jetzt als des Euros schärfste Verteidiger auf? Damit sie nicht nur beim Wählervolk Eindruck schinden, sondern schon mal vorbauen um nach den Wahlen alle Einschnitte ins soziale System als alternativlos verkaufen können - jetzt müßt ihr auch Solidarität zeigen! Europa! Der Euro! Die Zukunft!

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maliperica 24.03.2013, 11:26
158. Troika EU (Finanzminister) - EZB - IWF haben beschlossen...

Zitat von janne2109
Noch einmal für die die es immer noch nicht verstanden haben : die EU hat nicht den Vorschlag gemacht die Ersparnisse kleiner Sparer ( Menschen so wie du und ich) zu einer Abgabe zu zwingen. Sie waren auch dagegen, dass die Renten der "kleinen" Leute als Sicherheit dienen sollen. Das sollte doch mal hier von den Schreibern, besser Meckerern, endlich einmal verstanden werden. Nicht allein Herr Schäuble und Frau Merkel sind die EU. Aber ich bin ihnen sehr dankbar, dass sie nicht sofort Hilfe abnicken ohne die Verursacherstaaten in die Verpflichtung zu nehmen. Es kann doch nicht sein, dass Zypern Zinsen auf Einlagen zahlt die unglaublich hoch sind, keine Steuern erhebt und die Bevölkerung vor die Wand laufen läßt. Was schreiben Sie also hier für einen Blödsinn???
1) ...die Sparer bei der Rettung der ersten zwei großen Banken Zypern einzubeziehen. Es war Ultimatum real bewertet. Troika hat diesen Beschluss vorerst angenommen und weitergeleitet.

2) Die Renten der "kleinen" Leute sind wesentlicher Bestandteil der direkten oder umgeleiteten Beiträgen die in den Topf der Finanzindustrie ständig reinfließt. Ob der kleine Mann eine staatlich versicherte Rente in einen Rentenfonds Pensionfonds zahlt, oder direkt eine private Rentenversicherung schließt, oder vielleicht Riesterrente unterschrieben hatte, spielt keine Rolle bei der Sammlung allen diesen Geldströmungen in den gemeinsamen (man sieht ihn nicht auf ersten Blick) Topf der Finanzinstituten.

Die Funktion und Philosophie könnte z.B. als Bestandteil des allgemeinen Begriffes "Märkte" geprüft werden.

...

Ist es jetzt klar warum die Rentenfonds nicht als die Garantie für die Bankenrettung wie in diesem Fall auf gar keinen Fall einbezogen werden dürfen. Wenn jeder so was als Notmaßnahme machen würde entfällt den Finanzinstituten - den freien "Märkten" ein riesiger Teilkuchen. Den brauchen sie aber so lang bis man mehr einzahlt als man ausgeben muss.

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danenffm 24.03.2013, 11:28
159. Afd

Für Frau Merkel und Herrn Schäuble ist die Schieflage Zyperns ein Glücksfall. Sie können mit einer harten Haltung und der Staatspleite endlich die deutschen Stammtische beruhigen und die drohende Wählerwanderung von schwarz-gelb zur Alternative für Deutschand eindämmen. Anders als bei Griechenland, droht kein systemischer Dominoeffekt. Gleichzeitig kann man andere Südeuropäer einschüchtern und die EZB verschiedene Szenarien einer EURO-Abwicklung eines Landes durchsspielen. Die Zeche zahlen die normalen Bürger eines kleinen Landes, dass sich nicht wehren kann!

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