Forum: Politik
Euro-Krise: Westerwelle weist CSU-Scharfmacher in die Schranken
dapd

Außenminister Guido Westerwelle hat eindringlich zur Mäßigung in der Euro-Diskussion aufgerufen. "Der Ton der Debatte ist sehr gefährlich", sagte der Außenminister - und warnte damit CSU-Politiker, die sich zuletzt äußerst agressiv zur Krise in Griechenland geäußert hatten.

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wohlmein 06.08.2012, 11:50
10. Zitat NZZ, Heute: "Troika ist mit Griechenland zufrieden"

Zitat von sysop
Außenminister Guido Westerwelle hat eindringlich zur Mäßigung in der Euro-Diskussion aufgerufen. "Der Ton der Debatte ist sehr gefährlich", sagte der Außenminister - und warnte damit CSU-Politiker, die sich zuletzt äußerst agressiv zur Krise in Griechenland geäußert hatten.
Wo bitte bleibt die seriöse Berichterstattung in D ??

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ekenkis 06.08.2012, 11:50
11. Ich möchte den CSU Wichtigtuern...

...und Binnenprofilören am liebsten zurufen: Wenn ihr nix zu sagen habt, dann einfach mal die Klappe halten!

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postbote101 06.08.2012, 11:51
12. ...

Zitat von sysop
Außenminister Guido Westerwelle hat eindringlich zur Mäßigung in der Euro-Diskussion aufgerufen. "Der Ton der Debatte ist sehr gefährlich", sagte der Außenminister - und warnte damit CSU-Politiker, die sich zuletzt äußerst agressiv zur Krise in Griechenland geäußert hatten.
Ach. Hat der Herr Außenwelle auch schon mitbekommen das wir eine Euro-Diskussion in Europa führen?
Am besten er setzt sich wieder in sein stilles Kämmerlein und lässt Politik andere machen. So wie die letzten Jahre schon.

Glanzlosester Aussenminister ever!

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ichbinmalweg 06.08.2012, 11:54
13. Westerwelle

Zitat von Andr.e
Ein Hohn vielleicht, aber er hat Recht. Wenn die Zeit der politischen Scharfmacher (nicht der scharfzüngigen Politiker) erst salonfähig wird, ist die nächste Stufe erreicht. Und glauben Sie nicht, dass ein Europa so, wie es nach dem 2. Weltkrieg geschaffen wurde, wieder drin ist. Dazu fehlen schlicht die Leute mit der Erfahrung eben dieses Krieges und der darauffolgenden Dekaden.
hat nicht recht!!!

Die Äußerungen eines Herrn Monti, die Nicht-aktivität der griechischen Regierung müssen scharf kritisiert werden dürfen.

Die Zeiten des "GutSprech" sind einfach irgendwann vorbei. Ohne Holzhammer scheint es ja nicht zu funktionieren, also mit Holzhammer.

Deswegen wird es nicht schlimmer. Anti-Demokraten müssen mit aller Entschiedenheit kritisiert werden dürfen. Und Lügen eben auch.

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dauernörgler 06.08.2012, 11:54
14. Europa

Was ist eigentliuch Europa.
In dem Gebiltetenquitz über große Namen im SWR ist nicht einmal ein Komponist aus St.Petersburg ein Europäer.
Europa ist eine Bezeichnung für einige Seiten im Schulatlas.Vielleicht noch eine oder zwei Stellen in der Bankkennzahl.
Wenn im Süden , der Nachfolger Roms, anscheinend schon wieder mit den Schwarzhemden liebäugelt, dann soll er bedenken, daß diese nur das Vorbild für die Braunhemden waren.
Dann kam Ermächtigungsgesetz, sollte in der Version 2.0 wohl für die Banken gelten.

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Rheinwein 06.08.2012, 11:55
15. Ich wusste gar nicht mehr

...dass Deutschland noch einen "Aussenminister" hat. Wurde der deutsche Nadelstreifen-Posten nicht längst an Ausländer in Brüssel abgetreten? In den EU-Kolonien, siehe Bundesstaat Deutschland, gibt es doch nur noch "Gouverneure"... ;-))

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alexbln 06.08.2012, 11:57
16.

natürlich ist das auch krawall und wahlkapmf der csu. was mich aber entsetzt, das der spiegel nicht scharf gegen monti protestiert. da ist nichts zu hören oder sehen , vom ehemaligen sturmgeschütz der demokratie, wenn monti die demokratie lästig findet.

schlimm!!!

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alexas2 06.08.2012, 12:00
17. Klare Worte

Gegenüber Feinden der parlamentarischen Demokratie wie Herrn Mont ist keinerlei Mäßigung angebracht. Solchen Herrschaften gehört die klare Kante gezeigt. Punkt.

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drumdidum 06.08.2012, 12:00
18.

Zitat von sysop
Außenminister Guido Westerwelle hat eindringlich zur Mäßigung in der Euro-Diskussion aufgerufen. "Der Ton der Debatte ist sehr gefährlich", sagte der Außenminister - und warnte damit CSU-Politiker, die sich zuletzt äußerst agressiv zur Krise in Griechenland geäußert hatten.
Letzendlich sitzen wir alle im gleichen Boot. Auch Deutschland haushaltet nicht gut. Auch Deutschland bezahlt seine Schulden mit der Wiederaufnahme neuer Schulden. Auch Deutschland lebt über seine Verhältnisse. Es wird die Zeit kommen wo niemand mehr seine Schulden bezahlen kann. Und dann ist Schluss mit lustig.

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Noctim 06.08.2012, 12:01
19. Ernstgemeinter Populismus?

Ich habe überhaupt keinen Draht zur CSU und der Bild. Aber Unrecht hat Söder eigentlich nicht. Eigentlich ist es genau das, was die meisten Menschen denken.

Es wird von oben herab (Merkel, Draghi, Westerwilli) jedoch gesagt: Wenn Griechenland austritt, zerbricht die Euro Zone.

Bis heute sind mir die Regierenden eine stichhaltige, gut begründete Erklärung schuldig, warum Griechenland zwingend drin bleiben muss. Wegen dem europäischen Geist? Solidarität?

Wenn ein Freund von mir ständig auf meine Kosten lebt und auch noch frech wird, wenn ich ihm irgendwann nichts mehr leihen möchte (wohl wissend, dass ich es nie zurück bekommen werden), dann frage ich mich, ob dieser Freund nicht nur genau DESWEGEN mein Freund ist. Ich würde das Geld als Verlust abschreiben, mein soziales Wesen für meine Naivität verantwortlich machen und mir schleunigst neue und ehrliche Freunde suchen.

Das hat nichts mit Solidarität zu tun. Ein Empfänger von Hilfe jeglicher Art sollte auch eine gewisse Dankbarkeit und Willen zur Besserung zeigen. Selbst Anleitungen zur Selbsthilfe würde ich Unterstützen, sofern sie erfolgsversprechend wären. Alles andere ist Bettelei, Schnorrerei und Faulheit.

Wenn man statt Geld Essen als Beispiel nehmen würde: Wenn ich mit meinem kleinen Acker, der für mich reicht und sogar ein bisschen Überschuss produziert, auf einmal zwanzig Familien durchfüttern muss, bleibt am Ende für mich auch nichts mehr übrig. Da die anderen Familien lieber sechs Stunden Siesta machen und das Dolce Vita leben und sich Fakelakis zustecken, werden sie nie von ihren eigenen Erträgen leben können. Logische Konsequenz: Ich würde meine Lieferungen einstellen und meine eigene Versorgung sicherstellen und nur noch an Familien verkaufen, die sich meine Waren auch leisten können.

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