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Euro-Milliarden von der EZB: Hurra! Geld für Reiche!

Jetzt explodiert die Billionen-Bombe: Europas Zentralbank flutet den Kontinent mit Geld. Wer profitiert davon? Nur die Banken und Investoren. Nicht die Bürger.

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kimba_2014 12.03.2015, 15:40
1.

Was hält den Normalbürger denn davon ab, selber Aktien zu kaufen und von der Geldschwemme Draghis zu profitieren?

Auf dem Sparbuch kann man sein Geld ja wirklich nicht mehr lassen.

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captainpetrov 12.03.2015, 15:44
2. AfD

Da hat er recht. Das ist erstklassige Werbung für diese Partei. Dabei kann ich die gar nicht leiden und bin eigentlich begeisterter Europäer. Kann man nicht dagegen vor Gericht ziehen?

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fatherted98 12.03.2015, 15:45
3. Wow...

...Herr Augstein...was für eine Erkenntnis...und ich dachte ich bekomme morgen Post von der EZB mit einem 100 Euro Schein drin....

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abc. 12.03.2015, 15:46
4. Ein Kommentar fürs Klientel

Wie üblich muss die Zielgruppe gestreichelt und das Kapital abgestraft werden (vermutlich vom eigenen Loft aus). Vorhersehbar und alles schon mal dagewesen. Kein Wunder dass Herr Blome den Herrn Augstein regelmäßig in Grund und Boden argumentiert - es sind ja lediglich Scheinriesenargumente, die Herr Augstein zu bieten hat.

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Berliner42 12.03.2015, 15:47
5.

Jetzt beschwert er sch darüber, daß die EZB die Staaten finanziert. Das war doch immer eine Forderung der Linken.

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friedliche 12.03.2015, 15:48
6. Vollkommen richtig - und noch viel schlimmer..

Die Geldflut wird Konsequenzen haben, die noch gar nicht so recht abzusehen sind: Zum einen haben US-amerikanische Investoren derzeit die Nase vorn, denn die europäischen Schnäppchen werden noch appetitlicher, der Euro ist ja so günstig (Ein Schelm, der dabei an den beruflichen Werdegang von Mario Draghi denkt...). Zum anderen kann diese kosmetische Behandlung gar nichts an den strukturellen Verwerfungen in er Euro-Zone ändern, dazu müssten die Lohnstückkosten angeglichen werden. Allerdings hieße das: Deutschland und Österreich müssten die Löhne erhöhen - böse Falle! Griechenland hat drastisch gekürzt, Resultat: Die Wirtschaft ist dramatisch eingebrochen. Für Deutschland ist der Euro zu schwach, für Griechenland zu stark: Ein klassisches Dilemma, das sich auf diese Weise nicht lösen lässt.

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Eluis 12.03.2015, 15:51
7. Gottsei Dank

Wenigstens mit Geld kennt er sich aus.

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spon-facebook-10000012354 12.03.2015, 15:52
8. Volle Zustimmung

Ich bin selten der gleichen Meinung wie Herr Augstein erscheint mir seine Argumentation plausibel. Durch die Ausweitung der Geldmenge findet eine Aufwertung von Aktien (bzw. primär dem Besitz an Produktionsmitteln) und Immobilien statt, an denen in Deutschland der durchschnittliche Haushalt entweder fast gar nicht oder nur in sehr geringem Maße beteiligt ist und deshalb von dem steigenden Dax-Wert und den steigenden Preisen für Immobilienbesitz nicht profitieren kann. Weiterhin werden individuelle Sparanlagen und Lebensversicherungen entwertet, die der Absicherung für das Alter dienen sollten. Nach der Hartz-Reform, die uns dauerhaft die Linke im Spektrum politischer Parteien erzeugt hat, wird jetzt die AFD zur sechsten Partei, d.h. in Deutschland sind vermutlich auf Dauer nur noch große Koalitionen denkbar.

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cemi 12.03.2015, 15:53
9. Tja,

gut erkannt Herr Augstein. Mir kommt nur Herr Draghi dabei zu schlecht weg. Was soll er denn machen? Einfach zusehen, wie Europa in die Rezession rutscht?
Es wäre die Aufgabe der nationalen und insbesondere der deutschen Regierung(en), durch kluge Wirtschaftspolitik Beschäftigung und Nachfrage anzuschieben, dann klappt's auch mit der Zielinflation. Aber mit mikro-ökonomischen Ansätzen einer schwäbischen Hausfrau kann man lange darauf warten.

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