Forum: Politik
Euro-Milliarden von der EZB: Hurra! Geld für Reiche!

Jetzt explodiert die Billionen-Bombe: Europas Zentralbank flutet den Kontinent mit Geld. Wer profitiert davon? Nur die Banken und Investoren. Nicht die Bürger.

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kai0816 13.03.2015, 11:13
270. keine Gießkanne

Die EZB kauft, soweit ich weiß, mit dem Geld Staatsanleihen auf, nicht schrottige Wertpapiere aller Art von beliebigen Eignern. Solang die Pannen der Banken und Versicherungen nicht ihren Weg in eine Staatsanleihe finden, sind sie nicht betroffen.

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hman2 13.03.2015, 11:14
271.

Zitat von Brennstoff
Das Konservative einen niedrigeren IQ haben, hätte ich gern mit seriöser Quellenangabe unterlegt. So einen Unfug habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Soso. Das menschliche Gehirn ist adaptiv, es passt sich der Anforderung dynamisch an. Je weniger es gefordert wird (und die Beschäftigung mit ewig gleichen Inhalten ist eine niedrigere Anforderung) desto weniger leistungsfähig ist oder wird es. Alles längst nachgewiesen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-680956.html

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Brennstoff 13.03.2015, 11:16
272. Sie haben die andere Seite der Medaille doch glatt vergessen!

Zitat von sendungmitdermaus
Das ist die übliche ideologisch verbohrte Headline. Offensichtlich werden hier mal wieder wichtige volkswirtschaftliche Aspekte einer reißerischen Story geopfert. Ist das Qualitätsjournalismus? Denn: Als Konsequenz der Flutung der Märkte mit Geld wird der Euro laufend schwächer. Daher werden europäische Produkte für das Ausland billiger und somit attraktiver. Die Folge: die exportfähigen Industrien produzieren auf vollen Touren. Es herrscht dort eine gute Beschäftigungssituation und es gibt in einigen Brachen satte Lohnerhöhungen sowie Bonuszahlungen für alle Arbeitnehmer (siehe VW). Das Ende kann allerdings für alle schrecklich werden. Siehe 20er Jahre. Wobei der bürgerliche Mittelstand wie immer am meisten leiden wird, denn den schützen keine Gewerkschaften.
Alles was nicht im Euroraum hergestellt wird und in US-Dollar gehandelt wird, geht im Preis steil nach oben, wie Rohstoffe, ÖL etc.
Deutschland hat keine Rohstoffe.
Unter dem Strich wird abgerechnet und das der Saldo hier positiv ausfällt, ist noch keinesfalls ausgemacht.

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elnillo 13.03.2015, 11:18
273. Nur 3 Klicks

Im Zeitalter von Direktbanken und Onlinebanking ist jeder Trade nur 3 Klicks entfernt. Niemand kann behaupten, Aktien, Fonds und andere Geldanlagen wären den Reichen vorenthalten.

Würde sich Otto Normalverbraucher etwas informieren und weniger auf den Bänker von nebenan verlassen, wären Sparbücher, Bausparverträge und diese ganzen anderen Geldvernichtungsmaschinen schon längst Geschichte.
Das Kapital, welches in diesen Anlagen liegt, könnte der Betroffene sehr wohl in einen sich stabil entwickelnden Fonds einzahlen und an der angesprochenen wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben.

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agua 13.03.2015, 11:22
274. An#269 brennstoff

Da bedarf es keiner Quellenangaben.Politische Debatten der Regierung zu verfolgen, reicht aus.Alle zwei Wochen sind in Portugal solche Debatten öffentlich.
In letzter Zeit gehört dazu,dass die Zuschauergalerien während der Debatten geräumt werden.Das kann man im Fernsehen mitverfolgen.

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agua 13.03.2015, 11:27
275. An#269 brennstoff

Da bedarf es keiner Quellenangaben.Politische Debatten der Regierung zu verfolgen, reicht aus.Alle zwei Wochen sind in Portugal solche Debatten öffentlich.
In letzter Zeit gehört dazu,dass die Zuschauergalerien während der Debatten geräumt werden.Das kann man im Fernsehen mitverfolgen.

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hevopi 13.03.2015, 11:29
276. Schwer durchschaubar,

wenn es allerding stimmt, dass die Reichen noch mehr Kapital ansammeln, wäre diese Maßnahme eine Katastrophe. Das wirkliche Problem auf der Welt ist doch jetzt schon die völlig ungerechte Vermögensverteilung. Diese Oligarchen lösen doch bei normalen Menschen nur noch Ekel aus (ich meine nicht erfolgreiche Unternehmer, die sich den Mitarbeitern gegnüber fair verhalten). Wenn man nur Europa sieht, geht es da ja noch regelrecht human zu, aber Afrika, Südamerika und Asien, da bekommt man Schüttelfrost, wenn man hinter die Kulissen schaut.

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Brennstoff 13.03.2015, 11:30
277. Also...

Zitat von elnillo
Im Zeitalter von Direktbanken und Onlinebanking ist jeder Trade nur 3 Klicks entfernt. Niemand kann behaupten, Aktien, Fonds und andere Geldanlagen wären den Reichen vorenthalten. Würde sich Otto Normalverbraucher etwas informieren und weniger auf den Bänker von nebenan verlassen, wären Sparbücher, Bausparverträge und diese ganzen anderen Geldvernichtungsmaschinen schon längst Geschichte. Das Kapital, welches in diesen Anlagen liegt, könnte der Betroffene sehr wohl in einen sich stabil entwickelnden Fonds einzahlen und an der angesprochenen wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben.
Das Aktien jetzt schon als völlig überteuert gelten, haben Sie doch sicher auch registriert?
Wenn Otto Normalverbraucher seine kleinen Ersparnisse aktuell in Aktien anlegt, ist die Aussicht eher negativ.
Zusätzlich gilt der Grundsatz, mindestens 3 Monatsgehälter zumindest in Sichteinlagen für außerordentliche Vorkommnisse wie eine neue Waschmaschine oder eine Autoreparatur vorzuhalten
Die meisten Normalos werden kaum mehr als diesen Betrag zurück legen können.
Sollte da doch noch ein wenig mehr Raum sein, wird es in kaum kündbaren Anlagen wie Riester-Renten oder Lebensversicherungen fest liegen.
Wo bleibt da der Raum für Aktien?
Wir sollten doch ruhig mal die Realität im Auge behalten.

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Celestine 13.03.2015, 11:55
278.

Zitat von sbv-wml
Keine Bank ist "too big to fail". Wenn eine Großbank pleite geht, wird das zwar große Verwerfungen am Finanzmarkt hervorrufen. Aber den Zahlungsverkehr läuft weiter und es gibt genügend Kreditinstitute -Genossenschaftsbanken und Sparkassen und öffentliche Investitionsbanken- die den Mittelstand und auch die Großindustrie weiter versorgen könnten. Wobei die Großindustrie ja teilweise eigene Anleihen über Kreditinstitute platziert. Erst wenn die Politiker begreifen, dass man mal eine Bank in die Pleite schicken muss, werden sich die Banken wieder an ihr Kerngeschäft erinnern. Nämlich Geld einsammeln und wieder als Kredit herausreichen. Dann hört die Zockerei mit Kundengeldern und wenig Eigenkapital auf. Das System hat hervorragend bis in die 80er Jahre funktioniert, bis auch in Deutschland die Zockerei mit den Optionsgeschäften begann.
Tja, das sagen Sie. Doch eine andere Politik ist hier in Deutschland mehrheitlich wiedergewählt worden und wird höchstwahrscheinlich noch einmal wiedergewählt. Diese gewählten Politiker sehen das anders. Es geht also nicht darum, was die Politiker begreifen, denn das tun sie schon. So etwas traut sich aber niemand auch nur vorzuschlagen, außer in den Parteien, welche keine Mehrheiten bekommen. Und das ist jetzt, nachdem es den ESM gibt, auch unerheblich. Die Rettungsmechanismen sind dadurch in der Eurozone schon als Dauereinrichtung unwiderruflich und unkündbar festgelegt worden.

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der_durden 13.03.2015, 11:58
279.

Zitat von abc.
Wie üblich muss die Zielgruppe gestreichelt und das Kapital abgestraft werden (vermutlich vom eigenen Loft aus). Vorhersehbar und alles schon mal dagewesen. Kein Wunder dass Herr Blome den Herrn Augstein regelmäßig in Grund und Boden argumentiert - es sind ja lediglich Scheinriesenargumente, die Herr Augstein zu bieten hat.
Sie stimmen Herrn Augstein nicht zu. Das ist in Ordnung. Aber ich vermisse in Ihrem Diskurs IHRE Argumente. Es ist immer einfach dem anderen Scheinargumente zu unterstellen, wenn man selbst jede inhaltliche Auseinandersetzung vermissen lässt.

Merken Sie das nicht selbst?

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