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Euro-Rettung: Unionspolitiker wollen reiche Sparer schützen
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Zypern als Präzedenzfall - müssen künftig Großsparer die Euro-Rettung mitfinanzieren? Politiker der CDU erteilen solchen Plänen jetzt eine Absage: Die Einlagen auch reicher Bankkunden müssten unangetastet bleiben.

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spon-facebook-10000283853 27.03.2013, 08:26
10.

Zitat von sysop
Zypern als Präzedenzfall - müssen künftig Großsparer die Euro-Rettung mitfinanzieren? Politiker der CDU erteilen solchen Plänen jetzt eine Absage: Die Einlagen auch reicher Bankkunden müssten unangetastet bleiben.
Wie kann die CDU nur!

Wir waren uns doch in Deutschland so schön einig, dass Reiche gar keine Menschen sind, die Grundrechte, wie "normale" Menschen haben.
Und jetzt kommt die CDU und will die davor schützen, dass denen ihr Eigentum weggenommen wird.

Unglaublich!

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silberrücken99 27.03.2013, 08:26
11. Die

Wie steht es so schön in dem Artikel - Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger übte scharfe Kritik am Rettungspaket für Zypern. "Die Signalwirkung für den Rest des Euro-Raums ist fatal. Das ist quasi ein Aufruf an die Anleger, ihr Geld abzuziehen, sobald sich auch nur die geringsten Probleme bei ihrer Bank zeigen", - es stellt sich doch auch mal die Frage ob die Regierenden nicht auch mal Angst haben sollten das der "Normalbürger" seine Steuern nicht mehr bezahlen will, wenn er hört das wieder eine Bank in irgendeinem anderen EU-Staat mit Steuergeldern gerettet werden soll.

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dowhepole 27.03.2013, 08:28
12.

Zitat von sysop
Einlagen bei Banken müssten zu hundert Prozent sicher sein. Sonst funktioniere das Bankensystem nicht.
Interessante Aussage. Wer soll dann einsspringen um die Einlagen zu retten, wenn die Bank vor einer Insolvenz steht?

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hansi06 27.03.2013, 08:28
13. Es ist doch nicht jeder ...

automatisch reich, wenn er sich im Laufe der Zeit ein Geld-Polster beiseite gelegt hat. Ich finde es richtig, wenn Sparer geschützt werden. Soll man doch eher eine Vermögenssteuer, Kapitalverkehrsteuer ect. einführen, womit dann den wirklich Reichen das Geld genommen wird. Was in Zpern passiert ist, ist für viele Sparer eine Katastrophe. Hier in Deutschland wird schon seite langem das Vermögen der oberen 10% geschützt und das ist politisch so gewollt.

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OldJerk 27.03.2013, 08:28
14. zu spät liebe Politiker

eure Pensionen sind sicher - die für einen selbst vorsorgenden Selbstständigen reichen 100000 Euro als Rentenvorsorge nie und nimmer.

Da der Staat mir die Möglichkeit verwehrt sicher anzulegen und obendrein wild Schulden macht und damit die zukünftige Stabilität gefährdet - werde ich mich anderweitig umsehen - es gibt Alternativen.

Erst wenn der letzte der 10% heftig Steuer zahlenden gegangen ist, wird der Rest feststelken daß das Leben vorher besser und einfacher war.

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affenkopp 27.03.2013, 08:29
15. war ja klar

Mum zeigt die Union einmal mehr ihrer wahres Gesicht. Reiche und Ausbeuter sollen geschützt werden. Die Kosten für die Bereicherung kann ja der Normalbürger über Steuererhöhungen, Niedriglöhne und Kürzungen von Sozialleistungen tragen.

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spon-427-nfj9 27.03.2013, 08:29
16. Ich verstehe nicht, warum man

Personen mit großem Vermögen, ob das 10 Millionen oder schon 100.000 Euro sind sei mal dahingestellt, als "Sparer" bezeichnet.

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gog-magog 27.03.2013, 08:30
17.

Zitat von sysop
Zypern als Präzedenzfall - müssen künftig Großsparer die Euro-Rettung mitfinanzieren? Politiker der CDU erteilen solchen Plänen jetzt eine Absage: Die Einlagen auch reicher Bankkunden müssten unangetastet bleiben.
Na ja, das ist ja nun wirklich nichts Neues, dass die Union und die Mövenpicker es eher von den Armen nehmen, als von den Reichen. Das hätte man nicht extra erwähnen müssen, denn wer arm ist, spendet ja nicht an die "Volksparteien". Wenn der Mittelfluss also gewahrt werden muss, was ja das oberste Prinzip der Parteipolitik darstellt, dann muss man immer die Reichen schonen.

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Hilfskraft 27.03.2013, 08:31
18. Anti-Wahlwerbespot der CDU

das war wieder klar.
Die CDU bekennt weiterhin ihre Farbe.
Dann sollen die Reichen die CDU auch wählen.
Die Mehrheit bilden sie nicht!

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c++ 27.03.2013, 08:32
19. Umverteilung von unten nach oben

"Das deutsche Gesetz zur Bankenrestrukturierung beteilige Eigentümer und Gläubiger eines Instituts an dessen Abwicklung, nicht aber die Sparer."
Vielleicht kann mal jemand Herrn Meister klar machen, dass Sparer Gläubiger sind. Wenn er das so gesagt haben sollte, dann hat er null Ahnung.
Im übrigen ist eigentlich schon lange klar, dass die Politik von Merkel / Schäuble, aber auch von SPD/Grünen und der politischen Führung der EU das Ziel hat, das Vermögen der Reichen zu schützen durch Umverteilung von unten nach oben. Die Zeche zahlen die Arbeitnehmer und die Steuerzahler und Sozialrentner. Hat Prof Sinn schon vor mehr als einem Jahr erläutert.
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