Forum: Politik
Eurokrise: Rösler empört FDP mit Griechenland-Kommentar
DPA

Philipp Röslers Aussagen zur Griechen-Krise sorgen bei den Liberalen für heftige Diskussionen. Ein FDP-Mann nennt den Parteichef "unprofessionell". Und Staatsminister Link sagt, man dürfte kein Ausscheiden eines Euro-Landes herbeireden.

Seite 5 von 24
Emil Peisker 23.07.2012, 19:38
40. Elite der Versager und Nichtkönner....

Zitat von pascot
ich gehöre mittlerweile zu einer elite. die linke die letzte partei ausserhalb des medienhuren politirrsinns,wird auf 6% der wählerstimmen hinuntergeprügelt... spd troika,trittin etc... wie gerne würde ich diesen scheinheiligen verrätern an den idealen der spd,den volksverrätern so richtig eine in die fr... hauen...
Auch wenn Sie Pünktchen setzen, ist Ihr - In die Fresse hauen - gut zu lesen. Aber das konnten die SED-Vorgänger schon immer gut, die SED-Nachfolger "möchten" es also auch mal probieren.

Die SPD bekam es schon bei der Zwangsvereinigung mit der KPD in die Fresse, das kennen wir schon zur Genüge.

Euer System hat in der Realität bewiesen, dass es nicht funktioniert, und Sie fühlen sich einer Elite zugehörig?

Einer Elite der Versager und Nichtkönner wäre wohl der richtigere Begriff.:-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dhanz 23.07.2012, 19:38
41.

Zitat von Kurt Köster
Rösler zeigt mit seinr unbedachten Äußerung, daß er seinem Regierungsamt nur bedingt gewachsen ist. Gerade der Bundeswirtschaftsminister hätte die Aufgabe gehabt, konkrete Lösungsperspektiven aufzuzeigen, wie Griechenland wirtschaftlich geholfen werdn kann, zum Beispiel mit einem Marshallplan. Stattdessen gefällt Rösler sich darin, die Griechen in eine unhaltbare Lage zu reden.
Unfug.
Rösler ist der Einzige, der schon vor zwei Jahren eine konkrete Lösungsperspektive aufgezeigt hat, nämlich, das Griechenland aus dem EURO austritt und so wieder wettbewerbsfähig wird.
Wieviel Milliarden EURO wollen Sie denn noch in dieses reformunfähige Land versenken?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uk1967 23.07.2012, 19:40
42.

Zitat von Kurt Köster
Frau Merkel muß ein Machtwort sprechen.
Hier muss ihnen ausnahmsweise Recht geben.

Frau Merkel sollte ein Machtwort sprechen: entweder Griechenland tritt freiwillig aus dem Euro aus - zwangsweise geht es leider nicht, da die entsprechenden Verträge schlampig aufgesetzt wurden - oder Deutschland tritt aus - diese Option gibt es ja Gott sei Dank noch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ElRaton 23.07.2012, 19:40
43.

Zitat von sysop
Rösler unprofessionell, FDP empört.
Ist es bei der FDP jetzt auch (endlich) angekommen? Dabei ist diese Charakterisierung ja noch eine der milderen, die auf diesen Politdarsteller zutreffen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aprilapril 23.07.2012, 19:41
44. Das Rudel....

Zitat von Kurt Köster
Rösler zeigt mit seinr unbedachten Äußerung, daß er seinem Regierungsamt nur bedingt gewachsen ist. Gerade der Bundeswirtschaftsminister hätte die Aufgabe gehabt, konkrete Lösungsperspektiven aufzuzeigen, wie Griechenland wirtschaftlich geholfen werdn kann, zum Beispiel mit einem Marshallplan. Stattdessen gefällt Rösler sich darin, die Griechen in eine unhaltbare Lage zu reden. Frau Merkel muß ein Machtwort sprechen. Röslers rücksichtslose Attacke gegen ein vollwertiges Mitglied der Eurozone muß Konsequenzen haben. Der Bericht der Troika ist noch nicht fertig. (Die Troika hat meines Wissens noch nicht einmal damit begonnen, ihre Arbeit aufzunehmen.) Die Frage muß also erlaubt sein, welcher Teufel Rösler geritten hat, einen derartigen Stuss von sich zu geben? Wäre Chatzimarkakis am Ende doch die bessere Wahl bei der Besetzung des Bundeswirtschaftsministeriums gewesen?
der Böcke, die zu Gärtner avancierten, ist doch weiß Gott schon groß genug.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uk1967 23.07.2012, 19:46
45.

Zitat von realpolitiker
Griechenland ist ein gutes Beispiel dafür, wie die politischen, finanziellen und ökonomischen Eliten ein Land zugrunde gerichtet haben. Über ein Jahrzehnt haben diese Leute mittels des Euros kräftig abkassieren können. Jetzt hinterlassen und verlassen sie ein ruiniertes Land im tiefen Chaos. Hunderte Milliarden des aufgehäuften Euro-Vermögens haben sie zumindest seit 2009 im Ausland in Sicherheit gebracht. Sogar in Berlin legen diese Eliten bekanntlich ihre Gelder in teuren Immobilien an und bei deutschen Geldinstituten ist die Vereinnahmung griechischer Flucht-Gelder ein besonderer Geschäftszweig geworden. Das einfache griechische Volk wird im Elend zurückgelassen: drastische Reduzierung der Löhne und Renten, Entlassungen von Arbeitnehmern, Streichung von Arbeitsplätzen, Probleme im Gesundheitswesen, Probleme bei der Versorgung mit Medikamenten, Teuerung in allen Bereichen und Null Zukunftsperspektiven für junge Menschen. Diese macht- und geldgierigen Eliten sind die neuen "Super-Patrioten" - leider führen sie das Wort Patriotismus nur bei Staatsfeiertagen auf den Tribünen im Mund. Ich fürchte, dass solche Eliten auch Deutschland zukünftig zugrund richten werden. Inzwischen haben sie es leider schon geschafft, dass 10% ihresgleichen ca. 90% des Vermögens hier im Lande besitzen – eine dramatische Vermögens-Spaltung der Gesellschaft! Wenn es in Deutschland demnächst ebenfalls zum finanziellen und ökonomischen Kollaps kommen sollte, dann werden auch die deutschen Eliten ihre errafften Vermögen ins Ausland transferieren und wohl in Dollars anlegen. Zum Teil werden solche Transfers schon heute ruchbar, wobei die Dunkelziffer sicherlich beträchtlich sein dürfte. Zur Krisenbewältigung werden später bei den kleinen Leuten ebenfalls Löhne, Gehälter, Renten und staatliche Leistungen reduziert ff. – wie heute in Griechenland. Politisch gesehen sind die einfachen Menschen heute ohne Bedeutung für die Herrschenden in Politik und Kapital. Wer hat schon die Bürger zu den gefährlichen Finanzmanipulationen in Sachen Euro befragt – keiner! Für eine Demokratie ist das eigentlich verwunderlich – oder nicht? Die Gefährdung des kleinen erwirtschafteten Wohlstandes sowie der Lebensqualität der kleinen Leute durch riskante Polit-Manöver ist den herrschenden Kreisen völlig egal, weil die Verantwortlichen bei einer Katastrophe nicht haften und arm werden sie auch nicht, weil sie ihre Vermögen irgendwo "sicher" angelegt haben und gute internationale Kontakte haben sie auch. Das sind meiner Auffassung nach für Deutschland wahrlich keine günstigen Zukunftsperspektiven.
Gute Analyse. Jedem Schüler in der 5. Klasse ist klar, dass es, wenn irgendwo Geld fehlt, dieses an andere Stelle auftauchen muss.

Gerade wenn die im Umlauf befindliche Geldmenge zunimmt, muss an einigen Stellen sogar mehr Geld vorhanden sein.

Während die einen ausgenommen werden, wie Weihnachtsgänse, baden andere quasi im Geld.

Unsere Politiker wissen das, denn sie sind Teil und Nutznießer des Systems. Nur die meisten Bürger (und Wähler) haben dies noch nicht begriffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hajo..1 23.07.2012, 19:46
46.

Zitat von sysop
Philipp Röslers Aussagen zur Griechen-Krise sorgen bei den Liberalen für heftige Diskussionen. Ein FDP-Mann nennt den Parteichef "unprofessionell". Und Staatsminister Link sagt, man dürfte kein Ausscheiden eines Euro-Landes herbeireden.
Phillip ist der einzige in der FDP der noch halbwegs Hirn hat. Seine Aussage zu Griechenland war schon längst überfällig, leider lügen sich die anderen Politiker immer noch die Taschen voll. Auch in der Angelegenheit Gauk lag Phillip richtig, also nicht auf Phillip treten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
panzerknacker51 23.07.2012, 19:47
47. Ach Gottchen

Zitat von sysop
Philipp Röslers Aussagen zur Griechen-Krise sorgen bei den Liberalen für heftige Diskussionen. Ein FDP-Mann nennt den Parteichef "unprofessionell". Und Staatsminister Link sagt, man dürfte kein Ausscheiden eines Euro-Landes herbeireden.
Nun sagt der Bub einmal was richtiges, und schon fallen alle über ihn her.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Protuberanzen 23.07.2012, 19:49
48. Ultrasparen dient keinen Lösungen

Zitat von sysop
Philipp Röslers Aussagen zur Griechen-Krise sorgen bei den Liberalen für heftige Diskussionen. Ein FDP-Mann nennt den Parteichef "unprofessionell". Und Staatsminister Link sagt, man dürfte kein Ausscheiden eines Euro-Landes herbeireden.
Die Idee Griechenland vom Europlatz zu verweisen, wäre eine Kurzschlusshandlung.
Die Eurokriese, mit der praktizierten Kreditflutung "ärmerer Länder"
wird sich in Luft auflösen, wenn endlich die Länder nach ihrem effektiven PIP bewertet werden, Regeln für alle grundlegenden Ausgaben festgelegt, unter der Garantie der EU.

So schwer kann es nicht sein, Missstände zu beseitigen,
wo die Hälfte der Familie in Fetzen rumlaufen muss, obwohl die
Mitglieder verschieden begabt sind.

mausarm

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kurt Köster 23.07.2012, 19:51
49.

Zitat von Roueca
Aber das der deutsche Depp nochmal Milliarden über Milliarden zahlen soll, darüber darf gerne gesprochen werden, wir haben es ja! Außerdem wird immer erzählt, man kann kein Land ausschließen, da gibt es Verträge usw. Was ist mit dem Vertrag, daß man für keine Schulden eines anderen Landes haftet? Ach ja, es gibt Verträge und Vertraege! Da liegt wohl der Unterschied, denn wenn man den einen brechen kann, warum nicht andere auch?
Bislang hat Deutschland in einzigartiger Weise vom Euro profitiert. Geld ist keines geflossen, und so wie ich die Bundesergierung verstanden habe, soll auch in Zukunft kein Geld fließen.

Sie verwechseln Geld mit Bürgschaften. Das ist aber nicht das Gleiche. Bürgschaften sind Sicherheiten, die im Falle Griechenlands wohl niemals gezogen werden müssen. Andererseits sind diese Sicherheiten ein deutliches Zeichen der Solidarität, das die freundschaftlichen Beziehungen, die heute schon zwischen dem deutschen und dem griechischen Volk bestehnen, noch wesentlich vertiefen wird.

Die sog. Bail-out-Klausel des Lissabon-Vertrages wird durch bloße Bürgschaften übrigens nicht verletzt. Ein erzwungener Austritt Griechenlands aus der Eurozone, wie ihn in unverantwortlicher Weise der Bundeswirtschaftsminister fordert, wäre dagegen ein flagranter Verstoß gegen geltendes europäisches Gemeinschaftsrecht und könnte in keinem Falle hingenommen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 24