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Eurokrise: Rösler empört FDP mit Griechenland-Kommentar
DPA

Philipp Röslers Aussagen zur Griechen-Krise sorgen bei den Liberalen für heftige Diskussionen. Ein FDP-Mann nennt den Parteichef "unprofessionell". Und Staatsminister Link sagt, man dürfte kein Ausscheiden eines Euro-Landes herbeireden.

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snafu-d 23.07.2012, 20:14
70.

Zitat von Kurt Köster
Bislang hat Deutschland in einzigartiger Weise vom Euro profitiert. Geld ist keines geflossen, und so wie ich die Bundesergierung verstanden habe, soll auch in Zukunft kein Geld fließen. Sie verwechseln Geld mit Bürgschaften. Das ist aber nicht das Gleiche. Bürgschaften sind Sicherheiten, die im Falle Griechenlands wohl niemals gezogen werden müssen. Andererseits sind diese Sicherheiten ein deutliches Zeichen der Solidarität, das die freundschaftlichen Beziehungen, die heute schon zwischen dem deutschen und dem griechischen Volk bestehnen, noch wesentlich vertiefen wird. Die sog. Bail-out-Klausel des Lissabon-Vertrages wird durch bloße Bürgschaften übrigens nicht verletzt. Ein erzwungener Austritt Griechenlands aus der Eurozone, wie ihn in unverantwortlicher Weise der Bundeswirtschaftsminister fordert, wäre dagegen ein flagranter Verstoß gegen geltendes europäisches Gemeinschaftsrecht und könnte in keinem Falle hingenommen werden.
Wo haben Sie denn Ihr Gehirn waschen lassen?

Hätte nicht gedacht, dass es Leute wie Sie wirklich noch gibt...

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fritzyoski 23.07.2012, 20:18
71. Immer die gleichen Maerchen

Zitat von wollyben
Seit Monaten verfoge ich nun die Hetzparolen gegen Griechenland und ich dachte es gibt keine Steigerungen mehr.Ich habe mich wohl geirrt. Ich möchte daher den vielen " Deutschen" nochmals ins Gedächnis rufen. Nach 1945 lag Deutschland am Boden, viele verhungerten,Deutschland hat mal wieder einen Krieg angefangen und verloren. Mit Hilfe des Marschallplans kam Westdeutschland so nach und nach wieder auf die Beine. Die Hilfe erfolgte nicht nur in Naturalien sondern auch auf finanzieller Ebene, hauptsächlich aus den USA und Kanada.Die ehemaligen Ostdeutschen sollten auch mal daran zurückdenken, dass nach dem Zerfall der ehemaligen DDR 1989/1990 der Wiederaufbau - ca. 2 Billionen Euro bis heute - nicht nur alleine vom ehemaligen Westdeutschland finanziert wurde sondern eine großer Betrag auch von Brüssel kam. Genauer alle Eu-Staaten haben den Wiederaufbau im ehemalien Ostdeutschland mitfinanziert- auch Griechenland. ...blablabla.
1. Der Marshallplan waren laecherliche 1,6 Milliarden verteilt auf 3 Jahre (1948-50). Das BIP West Deutschlands im Jahre 1950 betrug 265 Milliarden, also gerade mal schlappe 0.6% des BIP. GR bekommt seit Jahrzehnten jedes Jahr weitaus mehr.
2. Bruessel/EU hat eben bei der Wiedervereinigung nicht geholfen. Auch in jene Jahren war Deutschland Nettozahler.

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snafu-d 23.07.2012, 20:23
72.

Zitat von wollyben
Seit Monaten verfoge ich nun die Hetzparolen gegen Griechenland und ich dachte es gibt keine Steigerungen mehr.Ich habe mich wohl geirrt. Ich möchte daher den vielen " Deutschen" nochmals ins Gedächnis rufen. Nach 1945 lag Deutschland am Boden, viele verhungerten,Deutschland hat mal wieder einen Krieg angefangen und verloren. Mit Hilfe des Marschallplans kam Westdeutschland so nach und nach wieder auf die Beine. Die Hilfe erfolgte nicht nur in Naturalien sondern auch auf finanzieller Ebene, hauptsächlich aus den USA und Kanada.Die ehemaligen Ostdeutschen sollten auch mal daran zurückdenken, dass nach dem Zerfall der ehemaligen DDR 1989/1990 der Wiederaufbau - ca. 2 Billionen Euro bis heute - nicht nur alleine vom ehemaligen Westdeutschland finanziert wurde sondern eine großer Betrag auch von Brüssel kam. Genauer alle Eu-Staaten haben den Wiederaufbau im ehemalien Ostdeutschland mitfinanziert- auch Griechenland. Sich aber jetzt hinzustellen und mit dem Finger von oben herab lehrerhaft ein ganzes Volk zu demütigen und zu beleidigen find ich schon frevelhaft. Sicher haben einige Griechen Fehler gemacht aber der Europäische Gedanke gebietet - gerade wir Deutschen- uns solidarisch zu zeigen. Die Deutschen sind bis heute die Gewinner von Europa nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch. Jedem der jetzt weiter seine populistischen Sprüche über Greichenland von sich gibt, empfehle ich mal nach Athen ( wenn er/sie den Mut dazu hat) zu fliegen um sich dort mal zu informieren. Die Verarmung schreitet im schnellen Tempo voran und das vorallem wegen einer völlig falschen Fiskalpolitik alla Merkel. Der Sparwahnsinn hat das Land an den Abgrund gebracht und die Schraube wird immer enger gezogen. Das Land braucht ein Wachstumsprogramm-einen neuen Marschallplan und nicht nur blöde Sprüche alla FDP oder CSU. Die Bayern haben ca. 40 Jahre lang Gelder aus dem Finanzausgleich erhalten, Sie sind damit von einem Agrarland zu einem Industrieland mutiert. Dies könnte für Griechenland auch eine Chance sein aber es braucht Zeit. Seehofer und seine Ulktruppe sollten da mal ganz schön auf dem Teppich bleiben. Wir Deutsche haben Solidarität erfahren und es ist unsere verdammte Pflicht auch anderen gegenüber solidarisch zu sein. Zum Schluss, bisher dienten die ganzen finanziellen Hilfen nur den Banken und Versicherungen und nur darum geht es. Brüssel, Berlin u.a. sind nur noch Marionetten eines entfesselden Finanzkapitalismus und das sollte doch langsam auch der letzte kapiert haben.
Der war gut, selten so gelacht in letzter Zeit....

Cetereo censeo Graecia esse removare. (Oder so ähnlich.)

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seppiverseckelt 23.07.2012, 20:24
73. Man fasst es nicht ...!

Zitat von sysop
Philipp Röslers Aussagen zur Griechen-Krise sorgen bei den Liberalen für heftige Diskussionen. Ein FDP-Mann nennt den Parteichef "unprofessionell". Und Staatsminister Link sagt, man dürfte kein Ausscheiden eines Euro-Landes herbeireden.

...WAS ?
Nun: 1.)das unglaubliche freche Geheuchle derer von Chatzimarkakis EX-Doktor- von wegen Professionell!) oder G.A.Horn und anderer die jetzt aufheulen wenn Rösler sagt was ALLE längst wissen
und 2.) das Rösler dies tatsächlich JETZT Ein bzw. "Auffällt"- mehr als 2 Jahre nach dem einzig RICHTIGEN Zeitpunkt...
Achso- Pardon- bei einem Euro-Austritt im Frühsommer 2010 hätten ja Röslers Notorische Wähler 8JA- die gibts!) die Verluste eingestrichen- und nicht WIR unschuldig und Ohnmächtig Verpasst bekommen...! Nein -so was aber auch...
(wer Sarkasmus entrdeckt- bitte den Zensoren von SponL melden!)

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pawel-kortschagin 23.07.2012, 20:25
74. Was wird er denn überhaupt auch zu solchen Problemen befragt.

Der Mann ist Arzt und ihn sollte man konsultieren wenn man Bauchschmerzen oder Halsschmerzen hat.
...und das war es denn auch schon.

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panzerknacker51 23.07.2012, 20:25
75. Nanu?

Zitat von snafu-d
Wo haben Sie denn Ihr Gehirn waschen lassen? Hätte nicht gedacht, dass es Leute wie Sie wirklich noch gibt...
Sie kennen Kurt Köster nicht? Dann gucken Sie sich mal seine anderen Beiträge an; die reinste Realsatire ...

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uk1967 23.07.2012, 20:29
76.

Zitat von damoklesx
Schon alleine diese Aussage ist falsch. Durch den Schuldenschnitt Griechenlands sind bei den deutschen Anlegern und Banken über 12 Mrd. Euro Abschreibungsbedarf entstanden. Zu Ihren anderen Aussagen spare ich mir die Zeit. Das lohnt sich nicht.
Herr Koesler denkt wie ein SPDler: Abschreibungen auf Wertpapiere sind halt ein Verlust. Das heißt in seinen Augen eben, dass kein Geld geflossen ist.

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osis1980 23.07.2012, 20:29
77.

Da sagt der Rösler einmal die Wahrheit und wird direkt dafür geprügelt.

Das wäre glatt komisch, wenn es nicht so traurig wäre.

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Zenturio.Aerobus 23.07.2012, 20:30
78. Sachverstand

Zitat von Schroekel
Sachverstand fehlt leider den meisten Politikern, insbesondere dort wo es anderen auch am meisten wehtut: in Wirtschaftsfragen. Wenn man, wie unter anderem Herr Rösler....
Woher soll denn Fipsis Sachverstand kommen? Wenn ich die Worte "Wirtschaftsminister" oder "Finanzminister" höre, denke ich noch heute an Prof. Karl Schiller. Warum wohl?

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peggotty 23.07.2012, 20:31
79. warum kommen sie denn....

Zitat von Emil Peisker
Auch wenn Sie Pünktchen setzen, ist Ihr - In die Fresse hauen - gut zu lesen. Aber das konnten die SED-Vorgänger schon immer gut, die SED-Nachfolger "möchten" es also auch mal probieren. Die SPD bekam es schon bei der Zwangsvereinigung mit der KPD in die Fresse, das kennen wir schon zur Genüge. Euer System hat in der Realität bewiesen, dass es nicht funktioniert, und Sie fühlen sich einer Elite zugehörig? Einer Elite der Versager und Nichtkönner wäre wohl der richtigere Begriff.:-)
dem Foristen mit SED- Nachfolger. Man, dass ist 23 Jahre her. Gehts noch. Sind CDU, CSU und FDP etwa NSDAP Nachfolger? Immerhin haben nicht wenige frühe Mitglieder derer eine NSDAP Vergangenheit. Also bitte kommen sie nicht mit solchem Stuss!!

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