Forum: Politik
Europa-Debatte in Großbritannien: Mister No lässt sich feiern

David Camerons Anti-EU-Kurs spaltet die Briten. Die Euro-Skeptiker seiner Partei jubeln, auch die Wähler stehen mehrheitlich hinter dem Premier. Doch im Parlament wird der Konservative für sein Nein in Brüssel scharf attackiert - tatsächlich dürfte es mit der Feierlaune bald vorbei sein.

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Haltron 12.12.2011, 20:17
10. Mehrheiten ?

Zitat von zeitmax
Und darüber hinaus ein Politiker, der Volkes Interessen klar formuliert und danach handelt. Warum nicht auch hier, Frau Merkel? Ihr Haltung ist die kurzsichtige, nicht die der Mehrheit der Deutschen!
CDU und FDP bilden die Regierung aufgrund ihrer Mehrheit im Bundestag und den vorangegangenen Wahlen. Bitte akzeptieren sie dies.

Wer sagt ihnen, dass die Haltung von Frau Merkel nicht dem der Mehrheit in Deutschland entspricht. Haben sie an Wahlen zu diesem Thema teilgenommen ? Haben sie eine signifikante Umfrage gestartet ?

Oder gehören sie auch zur vermeintlichen Mehrheit, wie die Gegner von Stuttgart 21 ?

Oder entscheiden sie alleine was Mehrheit ist oder nicht ?

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kdshp 12.12.2011, 20:20
11.

Zitat von sysop
David Camerons Anti-EU-Kurs spaltet die Briten. Die Euro-Skeptiker seiner Partei jubeln, auch die Wähler stehen mehrheitlich hinter dem Premier. Doch im Parlament wird der Konservative für sein Nein in Brüssel scharf attackiert - tatsächlich dürfte es mit der Feierlaune bald vorbei sein.
Hallo,

am besten diese ganze EU auflösen WO sind denn hier gemeinsamkeiten?

PS das neue forum ist echt unübersichtlich!

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Ex-Kölner 12.12.2011, 20:21
12. Für mich ist noch nicht ausgemacht...

...wer zuletzt lacht.

Ich hätte kein Problem mit einem Austritt Deutschlands aus EU und Euro. Ich sehe nicht, daß Währungs- und Wirtschaftsunion unter den jetzigen Umständen noch sinnvoll sind. Lange tragen werden sie ohnehin nicht mehr.

Wenn Großbritannien wirtschaftliche Schwierigkeiten hat oder bekommt, haben die ihre Ursache in der kaum noch vorhandenen industriellen Basis des Landes - nicht im Pfund. England hat den zweiten Weltkrieg gewonnen, aber ist wirtschaftlich seitdem abgestiegen.

Im Übrigen: Was ist denn passiert? Die sind nicht aus der EU ausgetreten und ich bezweifle, daß sie das vorhaben. Falls doch: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

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wika 12.12.2011, 20:21
13. Er liegt doch richtig …

… und nur weil er der Herde bei Unrecht und fortgesetzten Vertragsverletzungen nicht folgen will soll er jetzt der Bumann sein? Dabei spielt es aus meiner Sicht nicht mal eine Rolle ob er richtig oder falsch abgewogen hat, weil zur Zeit in der EU alles nur mit heißer Nadel gestrickt wird und dazu auch noch gegen einen mehrheitlichen Willen der Menschen.

Dahingestellt möge bleiben, ob die EU uns aus diesem Grunde um die Ohren fliegt oder einfach nur weil die Währungsunion selbst den Traum kaputtgemacht hat. Eines ist sicher, es kann nicht gut gehen unterschiedlich leistungsfähige autonome Volkswirtschaften in ein Euro-Gespann packen zu wollen. Geht auch nicht mit Zirkusponys und Ackergäulen in einem Gespann, weil es in der Konstellation nur Behinderungen gibt und kein Schaffen möglich ist.

Abgesehen davon ist auch der Euro nicht das Problem sondern das kaputte Geldsystem. Daran wird nicht nur der Euro scheitern, auch Dollar Pfund und alle anderen Währungen, will nur keiner laut sagen das es eine ausgewachsene Geld-Systemkrise ist, siehe exponentielles Wachstum des Geldes, was mit der Arbeitskraft der Menschen zur Kompensation nicht geht.

Europa bekommt eine neue Flagge mit Trauerflor und das schon bald. Wäre sinnvoller unsere Politiker würden diesbezüglich nach tragfähigen Lösungen suchen statt sich als nächstes wegen dieses Vorgangs die Augen auszustechen.

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shokaku 12.12.2011, 20:22
14.

Zitat von 5vor12
Der einzige Realist in Europa.
Das ist ja das Problem.

Noch den Augstein von letzter Woche im Gedächtnis?
Für einen echten Europäer geziemt es sich halt nur, mit all den anderen Traumtänzern in den Abgrund zu steuern. Realistische Lagebeurteilung ist einfach antieuropäisch.

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c.werner 12.12.2011, 20:23
15. .

Zitat von Heinz-und-Kunz
Es ist schon ein Stück aus dem Tollhaus. Griechenland, dass sich mit gefälschten Bilanzen in den Euro geschummelt hat, bekommt Geld noch und nöcher. England, dass ganz ohne Druck von aussen entschlossen spart, wird zum Buhmann der EU. Die EU brauch mehr England, nicht weniger!
Großbritanien spart?
Das müsste man doch aber merken.
Tut man aber nicht!
GB´s Schulden steigen und steigen und steigen....
• Großbritannien - Staatsverschuldung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt 2011 | Statistik

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Werner655 12.12.2011, 20:27
16. Unglaublich---

Zitat von sysop
David Camerons Anti-EU-Kurs spaltet die Briten. Die Euro-Skeptiker seiner Partei jubeln, auch die Wähler stehen mehrheitlich hinter dem Premier. Doch im Parlament wird der Konservative für sein Nein in Brüssel scharf attackiert - tatsächlich dürfte es mit der Feierlaune bald vorbei sein.
Unglaublich, wie man bei SpOn die ganze Klaviatur der Sichtweisen und gegensätzlichen Positionen per reisserischer Headlines im Minutentakt rauf- und runterspielt.

Wenn SpOn-Autor Volkery dran ist, wird die Brille der Londoner Cityboys aufgesetzt. Und dann wird Cameron aus der Sippschaft der Finanzler eben zur Abwechslung im Artikel-Gulasch auch mal gefeiert

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kaykr 12.12.2011, 20:28
17.

Zitat von wika
… und nur weil er der Herde bei Unrecht und fortgesetzten Vertragsverletzungen nicht folgen will soll er jetzt der Bumann sein? Dabei spielt es aus meiner Sicht nicht mal eine Rolle ob er richtig oder falsch abgewogen hat, weil zur Zeit in der EU alles nur mit heißer Nadel gestrickt wird und dazu auch noch gegen einen mehrheitlichen Willen der Menschen. Dahingestellt möge bleiben, ob die EU uns aus diesem Grunde um die Ohren fliegt oder einfach nur weil die Währungsunion selbst den Traum kaputtgemacht hat. Eines ist sicher, es kann nicht gut gehen unterschiedlich leistungsfähige autonome Volkswirtschaften in ein Euro-Gespann packen zu wollen. Geht auch nicht mit Zirkusponys und Ackergäulen in einem Gespann, weil es in der Konstellation nur Behinderungen gibt und kein Schaffen möglich ist. Abgesehen davon ist auch der Euro nicht das Problem sondern das kaputte Geldsystem. Daran wird nicht nur der Euro scheitern, auch Dollar Pfund und alle anderen Währungen, will nur keiner laut sagen das es eine ausgewachsene Geld-Systemkrise ist, siehe exponentielles Wachstum des Geldes, was mit der Arbeitskraft der Menschen zur Kompensation nicht geht. Europa bekommt eine neue Flagge mit Trauerflor und das schon bald. Wäre sinnvoller unsere Politiker würden diesbezüglich nach tragfähigen Lösungen suchen statt sich als nächstes wegen dieses Vorgangs die Augen auszustechen.
während mein Glas noch halbvoll ist, scheint das Ihrige bereits halb leer zu sein

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stanislaus2 12.12.2011, 20:32
18. Das Hochspielen des Ausscheidens von GB ist das Ablenken vom Niedergang

Deutlich sagte es Moody´s, die Agentur mit dem Namen einer Herrenbar:

"Welche Ergebnisse des Gipfels?"

Wenn Cameron Mr. No. ist, war der Gipfel Nr. 26 eine Null.

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Steinwald 12.12.2011, 20:32
19. d

Zitat von kdshp
Hallo, am besten diese ganze EU auflösen WO sind denn hier gemeinsamkeiten? PS das neue forum ist echt unübersichtlich!
was das forum angeht, habe sie absolut recht. was das andere angeht, nicht.

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