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Europa und der Krieg in Syrien: Liefert den Rebellen keine Waffen!
REUTERS

Briten und Franzosen wollen die syrischen Rebellen im Kampf gegen das grausame Assad-Regime aufrüsten. Das ist der falsche Weg. Es gibt nicht zu wenig, sondern zu viele Waffen in Syrien. Deutschland muss hart bleiben und auf einer Verlängerung des EU-Embargos bestehen.

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chico 76 21.03.2013, 15:10
10. Obwohl

Zitat von sysop
Briten und Franzosen wollen die syrischen Rebellen im Kampf gegen das grausame Assad-Regime aufrüsten. Das ist der falsche Weg. Es gibt nicht zu wenig, sondern zu viele Waffen in Syrien. Deutschland muss hart bleiben und auf einer Verlängerung des EU-Embargos bestehen.
ich auch dafür bin, den Rebellen keine Waffen zu liefern, aber der Satz im Artikel:
"Assad klammert sich an die Macht, anstatt den Weg für eine politische Lösung freizumachen".
scheint nicht ganz zu stimmen.
Syrien: Assad bietet Rebellen Gespräche an - SPIEGEL ONLINE

Wer Gespräche ablehnt scheint nichts von einer diplomatischen Lösung des Konfliktes zu halten.
Misstrauen ist kein Argument, das ist generell vor Verhandlungen gegensätzlicher Interessen gegeben.

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robert.haube 21.03.2013, 15:11
11. Neue Einsichten

Man reibt sich die Augen und liesst: Die Rebellen in Syrien haben einen ganz schweren Stand. Militärisch stehen sie eindeutig schwächer da als die Regierung". Hatte uns der BND-Chef nicht das genaue Gegenteil erklärt und schrieb Frau S. nicht schon davon, Assad säße im Bunker und stelle seinen letzten weiblichen Volkssturm auf ?

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homeenter 21.03.2013, 15:11
12. Waffen helfen dort keinem

Nichtmal die Oppostion ist damit geholfen, da sie in den sicheren Tod geht sobald sie zur Waffe greift. Saudi Arabien und Katar hätten nie die Oppositionellen bewaffen dürfen und tragen die Hauptverantwortung, auf ihnen sollte unsere Regierung einwirken dies zu unterbinden und die Opposition bestehend aus Gotteskrieger und anderen an den Verhandlungstisch zu zwingen. Jetzt müsste eine Verhandlungslösung her und das muss der Maßstab sein woran wir die Opposition messen. Geht diese keine Verhandlungen ein ist sie nicht besser als dieses Regime und ist Hauptverantwortlich für die zivilen Opfer. Stimme den Artikel so voll zu und finde es auch sehr wichtig das auch darüber berichtet wird. Die Oppositionellen wollen immer nur vom Westen, der Arabischen Liga und Europa aber wann hat man schon einmal etwas in Form von Verhandlungen zurückbekommen? Leere Worte sind das und soetwas kann man auf keinen Fall unterstützen. Mit Assad wird es Wahlen 2014 geben, die Opposition kann mit der syrischen Regierung darüber verhandeln, aber etwas Demokratischeres wird es wohl nicht geben und man muss sich damit abfinden wenn sich Assad der Wahl stellt, da es ja auch keinen politischen Konsens der Opposition gibt ihm das streitig zu machen. Mit Waffen wird die Opposition nie ihr Ziel erlangen und das müssen die Islamisten einfach mal kappieren die diesen Krieg erst zum Bürgerkrieg machten, Syrien sollte den Weg der Vergebung gehen, sonnst herrscht das Chaos wie im Irak, das von den Islamisten ausgeht. Gotteskrieger wären diese Islamisten, wenn sie sich mit Assad an einen Tisch setzen würden und einen friedlichen Weg bestreiten würden aber dazu fehlt diesen Leuten jegliche Geduld und Wille.

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markus081975 21.03.2013, 15:12
13. Zielführende Lösungsansätze?

Zitat von sysop
Briten und Franzosen wollen die syrischen Rebellen im Kampf gegen das grausame Assad-Regime aufrüsten. Das ist der falsche Weg. Es gibt nicht zu wenig, sondern zu viele Waffen in Syrien. Deutschland muss hart bleiben und auf einer Verlängerung des EU-Embargos bestehen.
Nennt dieser Debattenbeitrag von Rolf Mützenich (SPD) und Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen) eigentlich zielführende Lösungsansätze?

Im Text steht z.B.:
"Hilfe für die leidende Bevölkerung und für bestimmte Widerstandsgruppen ist geboten. Dazu gehören humanitäre Hilfe sowie politische und diplomatische Unterstützung bei der Suche nach einer politischen Lösung des Konflikts."
Wieviel Jahre will man noch nach einer politischen Lösung suchen?
Bis Assad einen Großteil seines Volkes abgemetzelt hat?
Iran und Russland werden munter weiter Assad unterstützen und dabei helfen, daß Assad in Syrien weiter ein Blutbad anrichtet ...
Meiner Meinung nach machen die "Debattenbeiträge" das amerikanischen Senators John Mc Cain da deutlich mehr Sinn!
"Wir dürfen nicht rumsitzen und diesen Massakern zuschauen."

Und weiter heißt es im Artikel

US-Senator John McCain drängt auf Syrien-Einsatz der USA - SPIEGEL ONLINE

"Halte man sich raus, drohe eine Radikalisierung der Rebellen und Flüchtlinge.
Sollte Assad der Einsatz von Chemiewaffen nachgewiesen werden, müsse Obama seine Ankündigungen wahr machen und "sofort handeln", hatte McCain schon zuvor in einer gemeinsamen Erklärung mit Parteifreund Lindsey Graham gemahnt: Das bedeute Waffenlieferungen an syrische Oppositionsgruppen, gezielte Schläge gegen Assads Luftwaffe sowie gegen Startplattformen für Scud-Raketen und die Schaffung von Sicherheitszonen innerhalb Syriens, um Zivilisten und Rebellen zu schützen."
Und:
"Sowohl die US-Militärs als auch Ex-Außenministerin Hillary Clinton und Ex-CIA-Chef David Petraeus sollen sich im vergangenen Jahr für die Bewaffnung der Rebellen ausgesprochen haben."

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Jay's 21.03.2013, 15:14
14. Chemische Waffen

Ich waere nicht erstaunt, wenn die Rebellen chemische Waffen benutzen wuerden und dann der Regierung die Schuld zuschieben. Denn sie wissen, dass dann Druck auf Europa und die USA ausgeuebt wird, einzugreifen oder vielleicht maechtig Waffen zu liefern.

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michael2273 21.03.2013, 15:16
15. Saudi-Bahing

Saudi-Bashing passt zwar immer, wie man dadurch Assad loswerden will, bleibt jedoch unklar.

Assad und der Dschihad | Aron Sperber

die Autoren beklagen sich zwar über die "Naivität", haben aber jedoch selbst auch keine realistischen Lösungen, wie man das "grausame" Assad-Regime loswerden soll.

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seine-et-marnais 21.03.2013, 15:17
16. Realpolitik

Zitat von sysop
Briten und Franzosen wollen die syrischen Rebellen im Kampf gegen das grausame Assad-Regime aufrüsten. Das ist der falsche Weg. Es gibt nicht zu wenig, sondern zu viele Waffen in Syrien. Deutschland muss hart bleiben und auf einer Verlängerung des EU-Embargos bestehen.
Ein Kommentar dem man nur zustimmen kann. Man muss endlich wieder Realpolitik betreiben. Eine Lösung in Syrien ist nur durch Verhandlungen von Russland und den USA zu erreichen. Soweit ich mich erinnere ist das Verbleiben Assads von russischer Seite nie zur Bedingung gemacht worden. Nur die Forderung der Rebellen dass Assad bereits als Vorbedingung zurücktreten muss war eine Maximalforderung.
Zwischenzeitlich sieht es allerdings so aus, dass selbst nach einer Verhandlungslösung Russland (Assad) und USA (Rebellen) kein Frieden in Syrien eintritt. Da sind Waffenlieferungen an die Rebellen, an welche Rebellen, keine Lösung. Da muss das militärische Potential in Syrien 'ausgetrocknet' werden. Und SA und Katar sind endlich wieder als das zu behandeln was sie sind, reaktionäre, rückständige Feudalsstaaten. Nur so kommt man in Euroland um eine Flüchtlingswelle herum, Euroland hat eh schon genug Probleme, siehe alle Mitgliedsstaaten um das Mittelmeer herum, da muss man nicht noch gewaltsam Probleme zusätzlich schaffen.

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Worldwatch 21.03.2013, 15:18
17. Hoffentlich ...

... setzen sich Auffassungen der hier publizierten Art, von Rolf Mützenich und Omid Nouripour, und nicht nur in D., durch!

Waffen an Unbekannte in Buergerkriege zu liefern ist nicht nur gefaehrlicher Irrsinn dort, sondern kann sodann bald auch zu gefaehrlichen Irrsinnen fuer oder in Europa fuehren.

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AcrossTheUniverse 21.03.2013, 15:18
18. Großartiger Artikel!

Es gibt Hoffnung bei spon!
Danke!

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Dublin Lad 21.03.2013, 15:18
19.

Zitat von Axel H
Ist immer ganz vorne mit dabei wenn es darum geht "Unruhe" zu stiften. Vieleicht sollte man mal erwägen Waffen nach Nord-Irland zu schicken oder die Schotten in ihrem Freiheitskampf zu unterstützen. Was von Gibraltar? oder den Malvinas? Die Briten haben so will Dreck an ihrem Stock die sollten eigentlich die Tür zu schliessen und nie wieder von sich hören lassen.
Gibraltar will (obwohl nur 20% Briten) nicht mit Spanien wieder'vereinigt't werden. Man fühlt sich dort ganz wohl mit dem jetzigen Zustand, nur eine eigene Unabhängigkeit würde man vielleicht noch in Erwägung ziehen. Wie heißt es doch so schön auf einigen T-Shirts, die man auf dem Casemates kaufen kann 'Give Spain back to Gibraltar'
Die Schotten werden nächstes Jahr über eine Unabhängigkeit abstimmen, die Nord-Iren sind derzeit nicht einmal in der Republik Irland willkommen. Der Süden hat genug finanzielle Probleme, da will man nicht noch den strukturschwachen Norden mitversorgen müssen.

Und bitte das nächste Mal den Post vor dem Absenden noch mal durchlesen; Ihr Satzbau ist grauenvoll.

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