Forum: Politik
Europa und der Rechtsruck in Warschau: Der schlechte Polenwitz
REUTERS

Erst Ungarn, jetzt Polen. Ost-Europa wird Russland immer ähnlicher: autoritär, engstirnig, rassistisch. Hat Europa genug Zeit, auf die Modernisierung der Nachzügler zu warten? Oder brauchen wir eine neue Union - ohne den Osten?

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ironbutt 04.01.2016, 16:24
1. Richtig - von A bis Z

und das, obwohl ich sonst NIE einer Meinung bin mit ihnen. ABER was wäre aus Polen, Bulgarien und den ganzen anderen Ostblock-Staaten geworden, wenn wir sie nicht 2005 in der EU willkommen geheissen hätten? Sie wären schon längst wieder stramm auf Linie mit Putin!

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rieberger 04.01.2016, 16:25
2. Packen wir's an!

Wir brauchen vor allem ein Europa der 2, 3 oder 4 Geschwindigkeiten. Die rapide Erweiterung, politisch gewollt, spiegelt nicht die Realität wieder. Wenn wir die unterschiedlichen Standards nicht berücksichtigen, fliegt uns das Ganze bald um die Ohren. Und eine Harmonisierung der Systeme wird mehrere Generationen zeit benötigen.
Also, viel Arbeit.

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marx4401 04.01.2016, 16:27
3. Natürlich!!!

Rechtsruck in Polen -> Polen sofort aus der EU schmeißen! Das ist ja bemerkenswert. Als nächster Schritt dann Sachsen aus Deutschland schmeißen, oder?

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otelago 04.01.2016, 16:27
4. Jahrzehnte

wurde die dt. Öffentlichkeit von ihren Massenmedien und Politikern auf die Bildung der europäischen Union eingestimmt.

Unerwünschte Gesetze und Zahlungen wurden mit dem Erstarken der politischen Union, dem wichtigen EU Parlament und der mächtigen EU Kommission erklärt.

Und nun, Krisen ohne Ende, Abfallprozesse, Deutschland hat die Schulden und die Migranten und den Salat.

All die Reden rund ums "Weimarer Dreieck" - sinnloses Gewäsch offenkundig.

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tipsylaird 04.01.2016, 16:28
5. der Westen ist nicht so anders

Herr Augstein, zwar haben Wahlen die Rechtspopulisten in Ungarn und Polen an die Macht gespült, aber ihre Kollegen in UK (UKIP), Frankreich (FN), Italien (Lega), den Niederlanden und in Skandinavien sind zum Teil auch nicht mehr so weit entfernt davon. Insofern ist der Osten in seiner Entwicklung einfach nur etwas schneller als der Westen und eine Gegenüberstellung gestriger Osten- moderner Westen völlig unangebracht.

Rechtspopulismus, von mir aus auch Neofaschismus, ist ein europäischer Megatrend, der auch Deutschland nicht ausnimmt und in der Nachschau wird keiner mehr die besondere Rolle Polens oder des Ostens bei dieser Entwicklung sehen.

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paulpuma 04.01.2016, 16:28
6. schiefes Bild!

Das Land, das die Harmonie der EU am stärksten stört, ist Merkels Deutschland. Merkel schließlich schaltet und waltet nach Belieben: für Griechenland strenge Regeln, aber selber tut, was man genehm findet.

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Havel Pavel 04.01.2016, 16:30
7. Einfach widerwärtig dieses ewige schwarz-weiss Denken

Hat schon mal einer darüber nachgedacht auch auf die Befindlichkeiten und Wünsche anderer Staaten Rücksicht zu nehmen und nicht ständig zu verlangen, dass sie sich unseren Wünschen unterordnen. Es sollte doch möglich sein unter aufgeklärten zivilisierten Völkern sich über einen Kompromiss zu verständigen ohne dabei ständig den ein oder anderen mit irgendwelchen vorauseilenden Prognosen sein Handeln zu verunglimpfen. So wird es nie zu einer konstruktiven Weiterentwicklung der EU führen, sondern eher das Gegenteil dessen bewirken. Es ist überfällig die EU Regeln gründlich zu überarbeiten und so zu gestalten, dass jedes Land mehr Selbstbestimmungsrecht erhält. Vor allem sind auch Regeln notwendig die den aktuellen Stand entsprechen und eingehalten werden können. Die ständige Ignoranz von Regeln darf einfach nicht mehr hingenommen werden, sonst wird die EU mehr und mehr zur Farce.

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mlink54 04.01.2016, 16:30
8.

Sie sprechen mir aus tiefem Herzen. Die westliche Demokratie muss endlich klare Kante zeigen. Gewaltenteilung, Parlamentarismus und Rechtsstaatlichkeit müssen gegen Aushöhlung verteidigt werden. Wer das nicht will, soll sich Putin oder den Chinesen anschließen.

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derhey 04.01.2016, 16:31
9. Mit welchen Nachbarn

sind denn da noch welche, sobald auch Frankreich gewählt hat? Österreich vielleicht, hatten wir aber auch schon mal - Niederlande, Italien mit Renzi? Ja, Luxemburg würde vielleicht noch passen.

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