Forum: Politik
Europa und der Terror: Freiheit braucht Schutz
REUTERS

Welche Lehren ziehen wir aus den Anschlägen von Paris? Einfache Antworten helfen jetzt nicht, es braucht eine neue Sicherheitsdebatte.

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stefan.martens.75 15.11.2015, 14:26
1. doch es ist so einfach

Man kann solchen Terror durch nichts und zwar absolut gar nichts verhindern in einer halbwegs freien Gesellschaft. Nicht einmal der totalitaere Polizeistaat kann das. Wir koennen die Hintermaenner jagen und die Grundlage von Terrorismus bekämpfen.... Sonst koennen wir den Terror nur genauso sehen wie jede Andere Gefahr die uns taeglich umgibt.....

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aufdenpunktgebracht 15.11.2015, 14:27
2. Es ist nur eine Frage der Zeit

Ich denke mal, wir haben bisher einfach Glück gehabt. Die Terroristen habe es nicht geschaft, ihre Sprengsätze zu zünden. Siehe die fehlgeschlagenen Anschläge in Köln 2006 und Bonn 2012. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine solche konzertierte Aktion der Terroristen in Deutschland erfolgreich ist. Die Terroristen brauchen auch nicht extra aus dem Ausland kommen. Die Salafistenszene ist groß im Rheinland und anderswo.

Wenn sowas in mehreren Orten gleichzeitig geschieht und ein halbes Jahr vor den Wahlen, wird Deutschland komplett destabilisiert.

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nachtmacher 15.11.2015, 14:28
3. Wird eine schwierige Debatte...

mit den ganzen Redeverboten und Streitigkeiten um Formulierungen. Bin gespannt, welche Pseudoargumente herangezogen werden, um bloß nicht Roß und Reiter beim Namen zu nennen. Und ich rede da nicht von den Muslimen oder den Flüchtlingen. Sondern von unserer handlungsunfähigen Politik, in der Wunschdenken und politische Ideologie mehr zählt als pragmatische Lösungen und Vernunft. Unser Staat befindet sich in einer Krise. Die höchsten Politiker setzen sich über Verträge, Gesetze und das Grundgesetz hinweg, um ihre persönliche Agenda über ganz Europa auszubreiten. Und jeder Amtstisch und Richtertisch fühlt sich berufen auf eigene Faust Gesetze zu interpretieren oder zu beugen und zu mißachten. Jeder Kritiker wird niedergebügelt und am liebsten würde man es den Chinesen gleichtun und das Internet zensieren. "Wir schaffen das" bedeutet: Wir laden die Probleme in den Gemeinden und bei der Bevölkerung ab. Dafür gibts dann warme Reden für die Willigen und die ein oder andere Drohung an die Unwilligen. Ich bin es leid, dass vor allem von Deutschen sofort die Schuldzuweisungen an die Europäer losgingen. Dabei schlagen sich beispielsweise Sunniten und Schiiten seit dem 7. Jahrhundert gegenseitig die Köpfe ein. Die brauchen uns aus dem Westen nicht dazu. Aber wir sollten schleunigst dafür sorgen, dass diese Glaubenskriege nicht bei uns stattfinden! Leider sehe ich unseren Staat dazu nicht in der Lage. Es hat nicht lange gedauert, bis der erste Politiker davor warnte, nicht die Flüchtlinge zu verdächtigen. Für mich allerdings kriegen die islamistischen Übergriffe in den Flüchtlingslagern in Deutschland eine ganz neue Note. Und damit werde ich wohl nicht alleine sein.

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intersurfa 15.11.2015, 14:28
4. Debatte?

Debatte der Ahnungslosen? Nein, wir habe zuviel Geschwafel zwischen links und rechts. Jetzt muss die Justiz sich an Tisch mit der Polizei setzen und entscheiden wie man die Bevölkerung, inklusive die Flüchtlinge, vor den bekannten Gewalttätern schützt. Und besonders wie die Justiz die 600 ISIS Rückkehrer vor den Menschen schützt. Es kann nicht wieder sein das deutsche Bürger ins Ausland zu Gewaltorgien urlauben und dann wieder Heim kehren, ungeschoren, wie die damals die SS.
Das Rampenlicht sollte auf die deutsche Justiz gestellt sein, mit der Erwartung das sie endlich etwas tuen.

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nachrichtenjunkie 15.11.2015, 14:32
5. Mehr Sicherheit heißt weniger Freiheit

Wenn alle Bürger überwacht,
wenn alle Daten gespeichert,
wenn alles Fremde verteufelt
und die Heimat hinter Zäunen gesichert –
dann werden wir merken,
dass wir den Ruf nach mehr Sicherheit
mit unserer Freiheit bezahlt haben.

Wir müssen uns in Europa entscheiden:
Wollen wir weiterhin auf Kosten anderer
eine rohstoffbasierte Außenpolitik?
Waffenexportweltmeister werden?
echten Klimaschutz nur vortäuschen?
Dann brauchen wir uns doch nicht zu wundern, wenn es den anderen schlechter geht und sie zu uns flüchten oder uns gar hassen.

Lasst uns lieber über sinnvolle Alternativen zu dieser Lebensweise diskutieren – damit wir die Konsequenzen für unseren Alltag und unsere Gesellschaft erkennen und verstehen lernen.

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Neapolitaner 15.11.2015, 14:33
6. nicht Krieg gegen IS

...sondern Glaubenskrieg ist es, um den es hier geht. Mit noch so viel Waffen lässt sich ein Glaubenskrieg nicht gewinnen. Der Glaubenskrieg wird vielmehr in den Köpfen entschieden. Keinesfalls mangelt es dem "Westen" an Waffen. Glaubenskrieg ist dann, wenn sich ein 16-jähriger einen Sprengstoffgürtel anzieht, nach Paris-Zentrum hineinfährt und einen Posten, z.B, eine Gruppe von Soldaten der Anti-Terror-Einheiten, freundlich nach dem Weg fragt, freundlich sich für die Auskunft bedankt und dann seinen Gürtel zündet. Da kann Herr Hollande noch so viele "Maßnahmen" verkünden, Soldaten mobilisieren, Flugzeuge starten lassen. Die Frage ist: Warum macht ein 16-jähriger so etwas? Hinweis: Schon einmal etwas vom "Heiligen Krieg" gehört?

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allanclarke 15.11.2015, 14:35
7. Das ist auch der Job muslimischer Mitbürger

Die islamische Community muss ihren Beitrag leisten, den Terror im Namen ihrer Religion in den Griff zu bekommen. Nur sie hat überhaupt noch einen minimalen Zugriff auf die Täter. Dazu hat die Islamische Zeitung einen bemerkenswerten Kommentar abgegeben: http://www.islamische-zei....

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PeterPaulPius 15.11.2015, 14:38
8. Nicht alles ist rechte Demagogie

Ich glaube, dass viele Rechtskonservative oft absichtlich falsch interpretiert werden. Der Anspruch auf öffentliche Sicherheit und sichere Außengrenzen ist ein völlig legitimer. Und dieser muss einfach nur mit unserem Anspruch, echten Flüchtlingen Schutz zu gewähren, in Einklang gebracht werden. Aber dieses Dilemma wurde in den vergangenen Monaten von keiner Seite her so aufrichtig kommuniziert, wie es der Sache angemessen wäre. Den Flüchtlingen steht unsere menschlische Hilfe zu, da dürfte es keinen Zweifel geben.

Aber es muss dennoch sichergestellt werden,
a) dass wir wissen, wer sich im Schengenraum überhaupt aufhält
b) dass Menschen, denen unser Schutz nicht zusteht, nicht unberechtigt von unserer Gesellschaft ausgehalten werden
c) und dass keine Menschen herein kommen, die unsere Sicherheit gefährden.

Der Gedanke, dass da jemand aus Montenegro kommend mit einem Waffenarsenal über unsere Autobahnen fährt, ist für mich unerträglich, ob er mit den Anschlägen in Verbindung steht oder nicht. Mit Waffen hat man immer Schlechtes vor.

Und spätestens hier wird das organisatorische Versagen der Politiker, die Schengen geschaffen haben, offensichtlich. Wenn wir Schengen halten wollen, müssen wir die Außengrenzen sicher machen. Nur dann werden wir die Reisefreiheit im Schengenraum erhalten können.

Und wir müssen einheitlich in allen Schengenländern die gleiche Systematik verwenden, um zu sehen, wer wo einreist und wer noch im Schengenraum ist.

Denn wenn man sieht, was eine kleine Gruppe von Wahnsinnigen anstellen kann, dann muss sichergestellt werden, dass selbst Einreisen im Promillebereich dieser Terrorbanden nicht möglich sind.

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docprof 15.11.2015, 14:42
9.

"Wie konnte es geschehen, dass Paris zweimal binnen eines Jahres von Terrorgruppen angegriffen wurde, was lief da schief im französischen Sicherheitsapparat? "

Die Frage ist doch mehr als naiv!

Als wäre es ein neues Phänomen, dass wir in Europa jede Menge Parallelwelten haben mit verschleierten Frauen, Hetzmoscheen (die wir auch noch steuerlich finanzieren) und nicht integrierbaren Subkulturen, teilweise begründet im integrationsunwilligem Islam, teils auch verschuldet über unzureichende Integrationsmaßnahmen.

Die ganze Debatte hatten wir schon mal; nur mit dem Unterschied, dass bisher Terroranschläge dieses Ausmaßes erfolgreich über NSA-Abhörmaßnahmen rechtzeitig vereitelt werden konnten - auch in Deutschland.

Nun sind die Terror-Islamisten leider nicht ganz so dumm und haben nun ihre Strategie geändert; kleine Aktionen mehrfach verteilt und nicht übers Internet organisiert bringt auch viele Tote; 10 Tote an 10 Plätzen sind auch 100 tote etc. und damit müssen wir in der Prävention uns etwas Neues einfallen lassen.

Final glaube ich, dass wir die ganze Islam-Einwanderer-Flüchtlingsszene ganz anders überwachen müssen und Verdächtige mit konsequenter Ausweisung aus unserem Land entfernen müssen. Das Chaos-Vorgehen unserer Regierung mit unbeschränkter, unregistrierter Aufnahme sowie Islam-freundlicher Toleranzhaltung wird uns noch teuer zu stehen kommen.

Frau Merkel und die derzeitige Regierung muss abdanken, sie haben versagt und die deutsche Bevölkerung in eine unzumutbare Zukunft geführt, für die wir wahrscheinlich noch teuer bezahlen müssen.

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